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Tipps und Überlegungen für den Reifen-KaufWinterreifen demnächst PFLICHT!Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und die Verkehrsminister der Länder haben kürzlich auf einer Konferenz in Weimar beschlossen, dass Winterreifen zur Pflicht werden sollen. Eine entsprechende Neuregelung der Straßenverkehrsordnung (STVO) ist noch in diesem Herbst, also in aller in Kürze geplant. Darin soll nun ganz genau definiert werden, was winterliche Verhältnisse sind, ab wann man demzufolge also nur noch mit Winterreifen fahren darf. Außerdem wird klar geregelt sein, was genau Winterreifen sind. Die ungenaue Vorschrifft, "Die Bereifung ist den Witterungsverhältnissen anzupassen" wird dann durch eine klares und unmissverständliches Machtwort der Verkehrsminister ersetzt. Ganz plötzlich und "unerwartet" kann es dann heißen: "ab nächste Woche herrscht landesweite Winterreifenpflicht"! Können Sie sich vorstellen, was dann bei den Reifenhändlern los ist? Ich rate Ihnen daher dringend, dass Sie nicht mehr lange zögern. Lassen Sie baldmöglichst die Winterreifen montieren. Und wenn Sie neue Reifen benötigen, dann ist JETZT der richtige Moment für den Kauf. Grundsätzliches über den Online-ReifenkaufVon den Experten hören wir immer wieder den Rat, Reifen nur beim Fachhändler zu kaufen und nicht etwa online im Versandhandel zu bestellen. In der Argumentation gegen die Online-Händler heißt es:
Als Internet-Fan und zufriedener Kunde des von mir empfohlenen Online-Versandhändlers kann ich das aber nicht unkommentiert stehen lassen. Ja es stimmt natürlich: Wer Reifen im Versandhandel kauft, der sollte sich zuvor bereits gründlich erkundigt haben und auch genau wissen, welche Reifen und welche Reifengröße er benötigt. Selbstverständlich hat man bei einem Fehlkauf (und bei unbenutzter Ware in Originalverpackung) ein Rückgaberecht. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings kommt der Versandhändler nur bei berechtigten Reklamationen auch für den Rücktransport auf. Nicht alle Online-Händler sind schwarze Schafe und umgekehrt gibt es Schwarze Schafe auch unter den Werkstätten bzw. Fachhändlern. Sie können beide gleichermaßen belangen, wenn die Ware unter Vorspiegelung falscher Tatsachen verkauft wurde. Zumindest klappt das, wenn der (online-)Händler in Deutschland ansässig ist (oder zumindest in Europa). Meiner persönlichen Erfahrung nach kommt es beim "0815-Reifenhändler" gern zu folgender Situation: Nach eingehender Recherche im Internet und im Gespräch mit Freunden und Kollegen möchte ich einen bestimmten Reifen haben. Der Händler hat diesen Reifen aber nicht vorrätig. Er müsste ihn bestellen und 'droht' mir mit hohen Frachtkosten. Statt dessen will er mir seinen Ladenhüter andrehen, der viel günstiger und seiner Erfahrung nach angeblich ebenfalls ein sehr guter (oder gar der beste) Reifen sei. Und der ADAC-Reifentest sei eh nur Augenwischerei und blablabla... Aber wie gesagt - es gibt solche und solche. Wenn Sie eine gute Stammwerkstatt haben, wo man Sie freundlich bedient und wirklich gut berät, dann empfehle auch ich Ihnen den Reifenkauf dort, selbst wenn der Reifen dort nicht ganz so günstig ist, wie beim billigsten Internet-Angebot. So bekommen Sie optimalen Service und unterstützen mit Ihrer Kundentreue den Betrieb und damit die Arbeitsplätze in Ihrer Region. Als Stammkunde können Sie sicher auch noch ein wenig über den Preis verhandeln. Bei dem von mir empfohlenen Online-Reifenhändler ( Zeit für Winterreifen
Nach bisheriger Rechtsprechung waren je nach Wetter, also vor allem bei Eis und Schnee Winterreifen bereits zwingend vorgeschrieben. Demnächst wird die Winterreifenpflicht aber noch klarer definiert sein. Wenn der Verkehrminister dann sagt "HOPP!", dann springen Sie gefälligst zum Reifenhändler und lassen Winterreifen montieren. Aber auch schon bei herbstlichen Temperaturen machen Winterreifen durchaus Sinn. Neueste Tests haben zwar ergeben, dass man auch bei Temperaturen um 7 Grad mit einem guten Sommerreifen noch besser oder genau so gut fährt und bremst, wie mit einem Winterreifen. Aber unterhalb der 7-Grad-Marke und besonders um die Null Grad herum wird das Gummi der Sommerreifen Knochenhart und der Grip lässt spürbar nach. Das Wetter ist schwer berechenbar. Daher ist es
besser,
wenn man die Winterreifen eher etwas zu früh aufzieht, als beim ersten großen Wintereinbruch, bzw. nachdem per Gesetzt schon Winterreifenpflicht herrscht, noch mit Sommer-Slicks da zu stehen. Zeit für SommerreifenWenn die ersten Krokusse aus der Wiese schauen, dann läutet die Natur den Frühling ein. Allerdings ist darauf kein Verlass. Es ist zwar in den letzten 20 Jahren insgesamt um einiges wärmer geworden, aber das Wetter ist unberechenbar. So trat der letzte Frost im äußerst heißen Jahr 2006 noch am 11. April auf! Daher gilt weiterhin die Faustregel, dass man die Reifen von O bis O fahren soll. Das bedeutet für die Sommerreifen: Von Ostern bis Oktober. Der Reifen-CheckSie lagern Ihre Reifen in der Garage? Dann werfen Sie doch mal einen prüfenden Blick darauf. Zunächst achten Sie auf das Profil. Messen Sie es ggf. mal nach. Der Gesetztgeber schreibt mindestens 1,6 mm vor. Alles darunter ist strafbar! Aber bedenken Sie, dass die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe bei nasser Fahrbahn unsicher ist. Für genügend Grip auch bei Regen sollten Sommerreifen wenigstens 2,5 mm Profiltiefe haben. Breitreifen neigen besonders stark zu Aquaplaning und sollten daher wenigstens 3 mm Profiltiefe haben. Winterreifen benötigen gar 4 mm Profiltiefe, damit sie auf der winterlichen Fahrbahn nicht frühzeitig ins Rutschen kommen. Wie alt sind Ihre Reifen eigentlich? Und wussten Sie eigentlich schon, dass Reifen schneller altern, wenn sie nicht benutzt werden? Auch (und insbesondere) wenn Sie die Reifen überwiegend nur in der Garage lagern, reagiert das Gummi im Laufe der Zeit mit der umgebenden Luft und härtet aus. Reifen, die über 10 Jahre alt sind, stellen grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko dar und sollten nicht mehr verwendet werden, außer Sie bauen damit eine Kinderschaukel. Im Laufe von 10 Jahren sollte man seine Reifen also ruhig verbraucht haben. Ein Grund mehr, die Winterreifen nicht zu sehr zu schonen, sondern sie rechtzeitig aufzuziehen. Wenn Sie noch alte Reifen in der Garage haben oder welche gebraucht kaufen, dann achten Sie auf das Alter der Schlappen. Sie Beim der modernen vierstelligen DOT-Nummer bezeichnen die ersten beiden Ziffern die Kalenderwoche der Herstellung, die beiden anderen Ziffern stehen für das Jahr. Tipp: Oftmals finden Sie zwar auf beiden Flanken/Seiten des Reifens eine DOT-Markierung, aber die Ziffernfolge für die Altersbestimmung steht nur auf einer Seite. Wenn Sie also keine Ziffern finden oder womöglich nur Buchstaben, dann schauen Sie nach Möglichkeit auf der anderen Seite nach. Bei Reifen, die bereits montiert sind, dürfte das natürlich schwer fallen. Verwenden Sie ggf. eine Taschenlampe und einen Spiegel. Achten Sie auf die ovale Umrandung der Ziffernfolge. Sicherheit geht vor - besondere Vorsicht ist im Winter geboten!Bedenken Sie, dass nicht nur Schnee, sondern auch glitschig-feuchtes Laub und herumliegende Äste sowie sonstiges vom Winde verwehtes Material die Straße besonders gefährlich machen. Jetzt muss man auch mal ausweichen und scharf bremsen können. Also sollte
man gerade bei den Winterreifen auf gute Qualität achten. Sicherheit hat allerhöchste Priorität! Und wenn die alten Schlappen nicht mehr viel taugen, dann sollte man sich vielleicht doch mal wieder einen Satz neue Winterreifen leisten. Neue Reifen aussuchenFür mich persönlich und für Freunde habe Ich in den über 25 Jahren meines Autofahrerdaseins gut ein Dutzend Reifenkäufe vollzogen (Winterreifen, Sommerreifen, Ganzjahresreifen). Dabei haben wir stets sehr gute Erfahrungen mit den vom ADAC getesteten und empfohlenen Reifen gemacht. Man muss übrigens nicht unbedingt immer die Reifen des aktuellen Jahres besitzen. Was im Vorjahr noch Testsieger war, das kann in diesem Jahr nicht plötzlich schlecht sein. Es muss auch nicht immer der Testsieger sein. Bei diesem handelt es sich ja um einen möglichst ausgewogenen Reifen, der sich in keiner Disziplin eine deutliche Schwäche leisten darf. Wenn Sie kein Hobby-Schumi sind und mit vernünftigem Tempo von A nach B fahren, dann sind die Testergebnisse bezüglich des Fahrverhaltens auf trockener Fahrbahn ziemlich zweitrangig. Sie sollten zwecks Sicherheit eher auf gute Eigenschaften bei Nässe achten und wenn Sie sehr viel fahren, dann zählt auch der Verschleiß. Ein leiser und vom Fahrgefühl her komfortabler Reifen ist auf langen Fahrten auch sehr angenehm. Vielleicht wohnen Sie ja in den Bergen, wo es sehr oft schneit und benötigen im Winter einen richtigen Schnee- und Eisspezialisten, egal ob er auf trockener Fahrbahn etwas zu laut wird und ein wenig schneller abnutzt als der Testsieger. Und im Sommer brauchen Sie einen Reifen, der die kurvigen Strecken gut meistert. Oder wohnen Sie an der Küste, wo es im Winter nicht so eisig wird, dafür aber feucht ohne Ende? Dann brauchen Sie im Winter einen echten Regenspezialisten, aber keine Bestnoten auf Eis oder auf trockener Fahrbahn. Suchen Sie sich ihre 3 bis 4 Favoriten also beruhigt unter den ersten 8 des Reifentests aus. Das sind im Grunde alles prima Reifen. Achten Sie (neben dem Preis natürlich) auf die Eigenschaften, die für sie persönlich wichtig sind und nicht nur auf das Endergebnis eines Produkttests. Der ADAC sagt immer ganz richtig: Sicherheit geht beim Reifenkauf vor Preis. Wenn Sie darauf achten, dass die Testnote unter 3 liegt, dann können Sie davon ausgehen, dass der Reifen sicher ist. Sie können also beruhigt auch unter den besten 8 bis 10 den billigsten Reifen auswählen. Bei der Suche nach Ihren persönlichen Reifen-Favoriten helfen Ihnen sicherlich gern auch Kollegen, Freunde, Medien und das Internet. Geben Sie die von ihnen genannten Reifennamen doch mal bei einer Suchmaschine ein, um noch mehr darüber zu erfahren. Schließlich ist der ADAC-Test nicht der einzige Produkttest und oft findet man noch persönliche Erfahrungsberichte in Foren oder z.B. auch bei www.reifentest.com. Bei Winterreifen achten Sie aber immer auf das sog. "Schneeflocken-Symbol". Allgemein erkennt man ja Winterreifen an dem Schriftzug "M+S". Für diese Bezeichnung gibt es aber keine Norm und keine Prüfung. Inzwischen hat man einen Industriestandard und eine Reifenprüfung (Traktionstest) eingeführt. Nur Reifen, die diese Prüfung bestehen und damit eindeutig wintertauglich sind, dürfen das neue Schneeflocken-Symbol tragen. In aller Regel finden Sie es zusätzlich zur Bezeichnung "M+S" auf der Reifenflanke. Ganzjahresreifen nicht die besten aber auch nicht unbrauchbar
Bei den Produkttests landen Ganzjahresreifen regelmäßig auf den letzten Plätzen. Einige besonders gute finden sich neuerdings aber auch schon im Mittelfeld. Warum? Weil sie keine ausgemachten Schneespezialisten sind und daher im Vergleich zu Winterreifen immer die schlechtere Schnee-Bewertung bekommen. Das Reifenprofil soll ja schließlich auch für den Sommer taugen, da muss man Kompromisse machen. Ganzjahresreifen haben den Vorteil, dass man sich den regelmäßigen Reifenwechsel und damit vor allem den Stress im Herbst erspart. Im Winter, wenn es schneit, sind sie mit Vorsicht zu genießen, aber bei normalen Verhältnissen (Nässe, Schneematsch, angepasste Fahrweise) und nach meinen mehrjährigen persönlichen Erfahrungen sind sie vollkommen ausreichend. Im Sommer kommt man bei normaler Fahrweise ebenfalls sehr gut damit zurecht. Im direkten Vergleich würde man merken, dass Ganzjahresreifen im Sommer etwas lauter und bei extremer Fahrweise nicht ganz so gut sind, wie ein guter Sommerreifen. Und wenn es im Winter so richtig geschneit hat, dann sind sie mit fast jedem Winterreifen besser bedient als mit dem Ganzjahresreifen. Also: Bei weniger extremen Wetterlagen und bei normaler Fahrweise sind sie gut und genügen damit auch den gesetzlichen Vorschriften. In Extremsituationen fühlt man sich mit richtigen (guten) Sommer- bzw. Winterreifen aber sicherer. Der Größte Manko der Ganzjahresreifen liegt meiner Ansicht nach beim Verschleiß, insbesondere im Sommer, wenn das Gummi vielleicht etwas zu weich wird. Wer viel Langstrecke fährt (vor allem auch im Sommer), der wird alle 3 bis 4 Jahre neue Ganzjahresreifen brauchen. Bei diesen Reifen rächen sich schlechte Stoßdämpfer oder eine falsch eingestellte Spur in kürzester Zeit, weil sie dadurch ungleichmäßig verschleißen und somit noch schneller unbrauchbar werden. Beim Zweitwagen, mit dem man vielleicht nur in der Stadt unterwegs ist oder zumindest keine weiten Strecken fährt, kann sich die Anschaffung von Ganzjahresreifen aber lohnen. Von den Nachteilen eines Winterreifens im Sommer spürt man bei langsamer Fahrt in der Stadt nichts und im Winter sind die Straßen in der Stadt meist gut geräumt und durch die Kanalisation quasi von unten beheizt. Das relativiert den Nachteil bei Schnee. Und wenn man keine langen Strecken fährt, fällt der Faktor "Abnutzung" auch nicht so stark ins Gewicht. So spart man sich den alljährlichen Reifenwechsel für die nächsten 5 bis 6 Jahre. Reifen online kaufen und Preise vergleichenJetzt, da Sie (hoffentlich) wissen, was sie wollen, fehlt also nur noch ein Anbieter, der Ihnen genau diese Reifen verkaufen kann. Ich persönlich favorisiere bei allen Vorhaben ja nach Möglichkeit die regionalen Betriebe. Vielleicht haben Sie ja auch eine Stammwerkstatt, wo Sie einfach freundlich bedient werden und wo man Ihnen auch gerne einen guten Preis macht. Wenn Sie die Reifen wirklich günstig bekommen wollen (ohne Qualitätseinbuße natürlich), dann sollten Sie auch mal über den regionalen Tellerrand hinaus schauen. Also begeben wir uns wieder ins Internet, um die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen. Und wenn wir schonmal da sind, dann kaufen wir doch gleich ein. Und zwar bin ich auf der Suche nach den günstigsten und besten Reifenhändlern immer wieder auf das folgende Angebot gestoßen, das ich Ihnen aus eigener Erfahrung wirklich wärmstens empfehlen kann:
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