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Nasensauger

Der Nasensauger an sich

Dies ist eine Entwicklung für die geplagten Eltern von verschnupften Babies oder Kleinkindern. Tagsüber soll man es damit nicht übertreiben. Aber Sie kennen es ja aus eigener Erfahrung: Wenn man in der Nacht nicht richtig atmen kann, dann wird der Schlaf zur Qual.

Wenn die Kleinen sich noch nicht selbst die Nase putzen können (oder wollen), oder wenn sie auch bei vorgehaltenem Taschentuch lieber die Luft anhalten oder herzzerreißend weinen, statt einmal durch die Nase ins Tuch zu schneuzen, dann bleibt nur eines übrig: Man muss das überschüssige Nasensekret irgendwie absaugen. Das macht im Prinzip auch Sinn bei älteren Menschen, wenn sie durch irgend eine körperliche oder geistige Behinderung nicht mehr schneuzen können.

Die Handpumpe

Die einfachste und bekannteste Lösung für dieses Problem ist eine kleine Handpumpe - eigentlich nur ein Gummiball mit Saugspitze. Den drückt man zusammen, führt die Spitze vorsichtig ein kleines Stück in Babies Nase ein und löst dann ruckartig den Druck vom Gummiball, so dass Luft und etwas Schleim aus der Nase abgesaugt werden.

Das klappt auch mehr oder weniger gut und nach 5 bis 8 Pumpvorgängen ist ein Nasenloch halbwegs frei. Aber beachten Sie, dass es unterschiedliche Ausführungen dieses Nasensaugers gibt. Der MAM Nasensauger hat eine wunderbar weiche Spitze und stellt die Geduld Ihres Babies nicht so hart auf die Probe, wie das bei einigen anderen von uns getesteten Produkten leider der Fall war.

Dieser Nasensauger kostet nur wenige Euro und gehört in die Hausapotheke jeder Mami; zumindest für den Notfall.

Ein Hauch Luxus: Die Elektropumpe

Sehr bald wird man feststellen, dass der Schnupfen bei Babies nicht die Ausnahme ist, sondern beinahe tägliche Routine. Die Abwehr des kleinen Körpers arbeitet nunmal noch nicht so wie die eines Erwachsenen. Man wünscht sich also bald etwas besseres und das darf dann auch ruhig eine Kleinigkeit kosten.

Was liegt in der heutigen Zeit der Technik also näher, als den Gummiball durch eine elektrische Vakuumpumpe zu ersetzen. Das Ergebnis ist so eine Art Ministaubsauger. Aber keine Angst - dieses Gerät ist so ausgelegt, dass der Schleim sehr schonend und schön gleichmäßig abgesaugt wird. Mit Sicherheit ist der Vorgang dadurch gefühlvoller als mit dem Gummiball.

Die kleine batteriebetriebene Elektropumpe arbeitet natürlich nicht ganz geräuschlos. Man hört ein leises surren und spürt eine leichte Vibration. Manche Babies mögen das überhaupt nicht. Andere wiederum empfinden das als richtig unterhaltsam und können gar nicht genug davon bekommen. Sie müssen es ggf. einfach mal selbst ausprobieren. Im Vergleich zu dem Gummiball werden Sie das Gerät bestimmt bald nicht mehr missen wollen. Erhältlich ist OLAF, der elefantastische Nasensauger der Firma Binder Marketing in allen Apotheken (er muss ggf. erst bestellt werden). Man kann ihn auch online bestellen, z.B. bei Amazon und natürlich auch bei vielen Online-Apotheken. Die PZN lautet: 2144559. Weitere Infos erhalten Sie auf der Webseite des Herstellers

Der Mundsauger

Besonders schonend und einfach in der Anwendung, dabei genau so einfach zu reinigen und noch superpreiswert ist die mundangetriebene Version. Hierbei wird der nötige Unterdruck einfach erzeugt, indem man ein Ende des Schlauches in den Mund nimmt und das andere Ende an Babies Nasenloch. So kann man die Saugkraft perfekt dosieren und da die Mama oder der Papa dabei dem Baby direkt Auge in Auge gegenüber sind, können sie direkt auf das Baby reagieren. Es fühlt sich sicher und lässt sich die Prozedur am ehesten gefallen. Damit beim Absaugen kein Nasensekret in Muttis (oder Vatis) Mund gerät, wird der Schleim entweder geschickt um die Ecke geleitet oder/und durch einen Filter aus Watte oder Schaumstoff zurückgehalten und landet in einem kleinen Behälter, der sich dann einfach auswaschen lässt.

Es gibt von diesem Nasensauger inzwischen verschiedene Varianten mit erstaunlich unterschiedlichen Preisen. Auch Hebammen verwenden gern einen Sekretsauger dieser Gattung, wenn sie das überschüssige Fruchtwasser aus Mund und Nase des Neugeborenen absaugen müssen. Für unsere Zwecke wäre das Profi-Gerät aber nicht nur zu teuer und schwer zu bekommen, sondern auch viel zu unhandlich.

Der Rotho Nasensekretsauger

Einfach und funktionell ist der Rotho Nasensekretsauger, einigen vielleicht auch bekannt als "Näsfrida". Man hält ihn wie einen Stift in der Hand und führt die abgerundete Spitze vorsichtig an Babies Nasenloch. Das Gerät ist extra so konzipiert, dass man es nur an Babies Nasenloch hält, aber nicht in die Nase einführt. Somit werden Verletzungen der empfindlichen Nasenschleimhaut verhindert.

Durch vorsichtiges, ggf mehrmaliges saugen am Mundstück kann der Absaugvorgang sehr gut kontrolliert werden. Anschließend kann der Nasensauger einfach ausgewaschen werden. Ein austauschbarer Hygienefilter (im Lieferumfang sind 4 Stück enthalten) nimmt die Feuchtigkeit auf. Der Hersteller empfiehlt den Filterwechsel nach jeder Anwendung für optimale Hygiene. Dadurch wird 100% sicher gestellt, daß keine Bakterien aus der Nase des Kindes in den Mund der betreuenden Person gelangen. Der gesunde Menschenverstand von uns Eltern sagt uns aber, dass wir uns sowieso nicht 100%ig vor den Bazillen unserer Kinder schützen können. Daher erscheint ein täglicher Filterwechsel und zwischenzeitliches Auswaschen wohl eher praxisgerecht.

Weblinks und weitere Infos:

Auf der Webseite des deutschen Vertreibers finden Sie neben weiteren Rotho-Produkten und Tipps für Eltern auch eine wissenschaftliche Studie über den Nasansekretabsauger. Der Rotho Nasensekretsauger ist auch in vielen Baby-Fachmärkten und Geschäften erhältlich. Nutzen Sie die praktische Händlersuche auf der Rotho-Webseite.


Der Wekomed Nasensauger

Den Wekomed Nasensauger (von Weko Pharma GmbH) Wekomed Nasensauger; Foto: Jörg Wischnewskikönnen wir Ihnen aus eigener mehrjähriger Erfahrung ebenfalls wärmstens empfehlen. Der Einfachheit halber besteht er nur aus einem kleinen Behälter aus Silikon. In seinem inneren geht's durch einen Einsatz einmal scharf um die Ecke, so dass kein Schleim in den Ansaugschlauch gerät. Etwas Watte kann als zusätzlicher Filter dienen. An der Spitze des kleinen Behälters befindet sich eine kleine Öffnung, die bequem und ohne Verletzungsgefahr in Babies Nase passt. Am anderen Ende befindet sich besagter Ansaugschlauch, in einem optimalen Winkel angebracht.

Dieser Winkel ist es auch, der den besonderen Unterschied zu anderen Nasensaugern ausmacht. Denn üblicherweise befinden Sie sich mit dem Kopf nicht auf gleicher Höhe oder gar tiefer als das Baby. Und das Baby, welches die Prozedur sowieso nicht sonderlich gern mag, liegt ganz bestimmt nicht still, wenn es auch noch flach auf dem Rücken liegt und den Kopf in den Nacken tun soll. Folglich zeigen die Nasnöffnungen nach unten und Sie müssen irgedwie um die Ecke saugen...  Das Problem lässt sich mit einem entsprechend langen Schlauch lösen. Beim Wekomed Nasensauger bekommt man die optimale Position durch den besagten Winkel.

Nach der Anwendung kann man den Nasensauger in übersichtliche 5 Teile zerlegen (Mundstück, Schlauch, Einsatz unten, Kappe oben, Behälter) und spült das ganze einfach aus. Ggf sterilisiert man es dann in heißem Wasser oder im Sterilisator.

Kaufen können Sie den Wekomed Nasensauger übrigens in jeder Apotheke. Er wird dort vielleicht nicht sofort vorrätig sein. Aber Sie können ihn bestellen. Die PZN lautet: 3322299.
(PZN = Pharmazentralnummer, 7-stelligige Identifikationsnummer für Arzneimittel)

Online Apotheken

Eine weitere, sehr bequeme und günstige Bezugsquelle sind Versand-Apotheken. Einige davon habe ich für Sie bereits herausgesucht. Die Reihenfolge der Links/Werbebanner stellt übrigens keine Wertung dar.

Über das Internet können Sie ruckzuck Preise vergleichen und bestellen. Geben Sie in der Produktsuche der jeweiligen Internet-Apotheke einfach die PZN 3322299 ein oder suchen Sie nach "Wekomed Nasensauger".

Beachten Sie bitte immer die Versandkosten! Der Einkauf wird um so lohnender, je mehr Waren Sie in einer Sendung bekommen. Ab einem bestimmten Preis müssen Sie keine Versandkosten mehr zahlen. Am besten schauen Sie also gleich mal nach, ob Sie bei der Gelegenheit vielleicht noch etwas anderes aus der Apotheke brauchen - Nasenspray zum Beispiel...
 

 


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