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05.04. und 06.04.2015 :  Ostern
(Ostersonntag und Ostermontag)

Was ist Ostern?

Bei uns hier in Deutschland sind Ostersonntag und Ostermontag gesetzliche Feiertage. Der Ostersonntag ist zugleich das Ende der 40-tägigen Fastenzeit und der Beginn der frohen 50-tägigen Osterzeit, die bis zum Pfingstsonntag dauert und in der man als Zeichen der Reinheit und der Erlösung vorzugsweise weiße Kleidung tragen sollte.

Laut unserer Bibel (Neues Testament) starb Jesus am Kreuz und sühnte damit die Sünden aller Menschen auf einen Schlag. Wir gedenken dieses Ereignisses am Gründonnerstag-Abend und am Karfreitag. Der darauf folgende (Kar-)Samstag stellt eine Art Pause dar. Der Leichnam Jesu ruhte damals in seinem Grab, während in der nahem Stadt Jerusalem das jüdische Pessachfest gefeiert. Am nächsten Tag - Ostersonntag in aller Frühe fand man das Grab Christi dann leer. Jesus war von den Toten auferstanden.

Der heute gottgleiche Jesus Christus war wurde einst als lebender Mensch geboren. Scheinbar war Jesus mit Gott derart verbunden, dass Gott durch ihn sah und fühlte und somit Erfahrungen aus der Sichtweise eines Menschen machte. So wie die Menschen von Jesus lernten, lernte auch Gott von den Menschen. Jesus war also unser Verbindungsmann zu Gott und ist es noch.

Aber der junge Jesus musste sich gegenüber Gott, seinem Vater erst einmal würdig erweisen und einige Prüfungen bestehen. Gott musste einfach sicher gehen, dass er bei seiner letzten großen und schweren Aufgabe nicht patzen würde. So musste Jesus hungern und den Versuchungen des Teufels widerstehen, ohne seine von Gott gegebenen besonderen Fähigkeiten auszunutzen. Und als Gott restlos überzeugt war von seinem Menschensohn, da brachte er sein größtes Opfer. Damals das mit Abraham war nur ein Test. Gott würde eigentlich niemals ein Menschenopfer verlangen. Er selbst war aber wild entschlossen, dieses große Opfer nun für die Menschen zu erbringen. So kam es, dass Gottes Sohn sich "freiwillig" zu Tode quälen ließ.

Aber Gott wollte uns ein für alle mal seine Macht beweisen, indem er uns zeigte, dass der Tod für ihn kein Thema ist. Also machte er den Tod für Jesus unwirksam und ließ ihn auferstehen. Wenn er uns also das ewige Leben verspricht, dann können wir ihn beim Wort nehmen.

Ostern bedeutet für uns Christen also den Sieg über Tod und Sünde und alles Böse und die Wiedervereinigung mit dem Reich Gottes. Dieses für uns Christen so außerordentlich wichtige Ereignis feiern wir ausgiebig. Ostern ist das wichtigste christliche Fest eigentlich noch vor Weihnachten. Jesus Christus ist das Fundament. Seine Geburt (Weihnachten) und sein Tod (Karfreitag) sowie das große Wunder seiner Auferstehung (Ostern) und die Erfüllung seiner Verheißungen zu Pfingsten sind die Eckpfeiler des christlichen Glaubens. Wir Christen glauben fest an die Existenz und die Allmacht von Gott und an seinen tadellosen Sohn (unseren Verbindungsmann) Jesus Christus, den Gründer des Christentums basierend auf dem jüdischen Gottesglauben.

Wann ist Ostern?

Kurze Antwort: Im Gegensatz zum festen Weihnachtstermin ist Ostern ein "bewegliches" Fest. Der Termin ist der Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang. Das kann bereits am 22. März eintreffen. Ggf. müssen wir uns aber auch bis spätestens 25. April gedulden.

Dieser sehr späte Ostertermin traf z.B. im Jahre 2011 ein. Immerhin fiel Ostersonntag auf den 24. April. Und alle mit Ostern verbundenen Feste verschoben sich dadurch mit. Viele fielen dadurch auf den nächsten Monat. Beispielsweise fand das an Aschermittwoch orientierte Faschingsfest 2011 nicht wie gewohnt im Februar statt, sondern erst im März. Vom Osterfest selbst sind wir es gewohnt, dass es Ende März, aber auch im April stattfinden kann. 2011 mussten wir aber fast bis Ende April auf den Osterhasen warten. Und Himmelfahrt fand erst Anfang Juni statt und nicht wie gewohnt im Wonnemonat Mai. Das wirkte sich allerdings sehr positiv auf das Wetter am Vatertag aus!

Ausführliche Antwort: Das Datum des christlichen Osterfestes ist an das jüdische Pessachfest angeleht, denn es ist in der Bibel (NT) überliefert, dass die Karwoche, also die Zeit zwischen Tod und Auferstehung Christi genau in eine Pessachwoche fiel (Markus 14,15). Die Kreuzigung fand demnach am "Rüsttag" statt, dem Tag vor dem Sabbat, also Freitag. "Schon" am Abend des selben Tages war Jesus tot und Pilatus gab ihn frei zur Grablegung. Und als der Sabbat vergangen war, also am Sonntag in aller Frühe wollte Maria von Magdalena den Leichnam salben. Aber das Grab stand offen und darin saß ein Jüngling, der behauptete, "Er ist auferstanden" (Markus 16).

Die Tatsache, dass Jesus Christus auch als "König der Juden" bekannt war und sich zu diesem Titel auch bekannte (Makrus 15,2), zeigt auf, dass die Christen aus den Juden hervorgegangen sind. Und es war per Definition der Freitag (Rüsttag) nach Passah, als er für uns starb. Wir haben das jüdische Osterfest daher für unsere Zwecke umgedeutet. Somit findet unser christliches Osterfest (Auferstehungsfest) immer am Sonntag nach Beginn des jüdischen Pessachfestes statt.

Das Pessachfest richtet sich nach dem jüdischen (babylonischen) Mondkalender und beginnt am Abend (ab Sonnenuntergang) des 14. Nisan. Wie in jedem ordentichen Mondkalender, beginnen die Monate des jüdischen Kalenders immer mit Neumond. Der Nisan ist der erste Monat im jüdischen Jahr und das beginnt unmittelbar nach der Tag- und Nachtgleiche, also zu Neumond nach dem Frühlingsanfang laut Mondkalender.

Umgerechnet nach gregorianischer Zeitrechnung beginnt der jüdische Monat Nisan somit also zwischen Mitte März und Mitte April. Wenn am 1. Nisan Neumond ist, dann ist in der Nacht vom 14. auf den 15. Nisan natürlich Vollmond. In dieser Nacht beginnt das jüdische Pessachfest. Am Freitag darauf ist der Kreuzigungstermin (Karfreitag) und in der Nacht von Karsamstag zu Ostersonntag beginnt unsere Auferstehungsfeier und damit das christliche Osterfest. Wir halten also fest: Nach Frühlingsanfang (nach moderner Zeitrechnung) warten wir den nächsten Vollmond ab. Danach der nächste Sonntag ist Ostersonntag. Das ist amtlich, selbst wenn das tatsächliche jüdische Pessachfest jetzt nicht synchron läuft, weil sich deren Frühlingsanfang nämlich nicht nach dem gregorianischen Kalender richtet, sondern strikt nach dem alten babylonischen Mondkalender.

Anders ist es bei den orthodoxen Christen in Russland und in Griechenland. Dort richtet man sich Haargenau nach dem jüdischen Pessachfest und auch nicht nach dem gregorianischen Kalender, sondern nach dem älteren julianischen Kalender, wodurch sich alle anderen kirchlichen Feiertage ebenfalls verschieben.

Die frühen Christen feierten noch jeden Sonntag in der Woche. Ostern als Jahresfest hat sich erst im Laufe der ersten paar Jahrhunderte nach Jesus bei der christlichen Kirche durchgesetzt. Die Festlegung eines einheitlichen Termins war dabei sehr schwierig. Westliche und östliche Christen waren unterschiedlicher Auffassung, ob man gleichzeitig mit den Juden zu Beginn des Pessachfest feiern sollte oder erst am Sonntag darauf. Außerdem war man sich nicht einig darüber, welchen Kalender man nun für die Berechnung des Termins zu Grunde legen sollte. Das 1. Konzil von Nicäa, einberufen von Kaiser Konstantin im Jahre 325 legte den Ostertermin einheitlich auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn fest. So ist es bis heute geblieben. Im 6. Jahrhundert übertrug man die chronologische Bestimmung zentral an die Kirche von Alexandria, deren Bischöfe schon seit dem 3. Jh. diesen Termin in ihren "Osterbriefen" bekannt gaben.

Alle anderen beweglichen christlichen Feste richten sich nach Ostern

Eine ganze Anzahl andere christliche Feier- und Gedenktage beziehen sich auf die Zeit vor und nach Ostern und richten sich daher auch nach dem Termin des Osterfestes. Im folgenden eine Tabelle dieser an Ostern ausgerichteten, beweglichen Feiertage:

Feiertag Abstand zum Osterfest
Weiberfastnacht
(Beginn der ausgelassenen Faschingszeit mit dem "schmotzigen Donnerstag")
-52 Tage
Rosenmontag
(Faschingsumzüge und große Narrenfeier)
-48 Tage
Aschermittwoch
(Ende der Narrenparty und Beginn der Fastenzeit)
-46 Tage
Gründonnerstag
(Das letzte Abendmahl)
-3 Tage
Karfreitag
(Tag der Kreuzigung)
-2 Tage
Stiller Karsamstag
(Tag der Grabesruhe)
-1 Tag
Ostersonntag
(Auferstehung und Ende der Fastenzeit)
0
Ostermontag +1 Tag
Christi Himmelfahrt (Dieser Donnerstag ist auch als Vatertag bekannt) +39 Tage
Pfingstsonntag
(50. Tag nach Ostern)
+49 Tage
Pfingstmontag +50 Tage
Fronleichnam
(Die Feier der leiblichen Gegenwart Christi schließt die Osterzeit ab)
+60 Tage

Welche geschichtliche Bedeutung hat Ostern?

Nun ist die Kar-Woche dem Termin nach zwar angelehnt an das jüdische Pessachfest, hat von der Sache her aber nichts damit zu tun. Das "jüdische Osterfest" erinnert ja an den Auszug der Juden aus Ägypten. Eigentlich war das eine regelrechte Flucht. Und daher war man in so großer Eile, dass keine Zeit zur Säuerund und Gärung war und man daher kein Brot als Wegzehrung mitnehmen konnte. Um das nachempfinden zu können, dürfen die Juden während des Pessachfestes keinerlei gesäuertes Getreide zu sich nehmen. Sie dürfen es nichtmal aufbewahren. Daher wird vor dem Pessachfest alles gesäuerte Brot verbraucht und es findet ein großer Frühjahrsputz statt, bei dem alle noch so kleinen Reste aus gesäuertem Teig entsorgt werden müssen. Einzig das ungesäuerte Mazzenbrot darf gegessen werden. Fleisch, Fisch und Eier sind allerdings kein Problem.
Erfahren Sie mehr über das Pessachfest in der Wikipedia.

Bei uns Christen hingegen Endet mit dem Osterfest eine 40-tägige Fastenzeit, die am Aschermittwoch begonnen hat und die uns mit Jesus fühlen lässt, der von Gott geprüft und vom heiligen Geist in die Wüste geführt wurde. Dort bekam er 40 Tage lang nichts zu essen. Anschließend sollte der Teufel ihn verführen, seine Macht zum eigenen Vorteil zu mißbrauchen, indem er Steine in Brot verwandelte. Jesus hatte mächtig Hunger, aber er widerstand der Versuchung und prägte das uns wohl allen gut bekannte Zitat: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein". (...sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.- NT, Matthäus 4.). Trotz seines vorbildlichen Verhaltens und endete Jesus aber schließlich am Kreuz. Dort prägte er den Spruch "Herr verzeih ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun". Und der Herr erließ Generalamnestie gegenüber jedem, der an ihn glaubte. Und noch mehr: Er demonstrierte seine Macht, den Tod zu besiegen und verspricht uns das ewige Leben (nach dem Tode) und erlöste uns von allem, was uns beängstigt. Somit bedeutet Ostern für uns den Neuanfang und die Vergebung für alles bis zurück zum ersten Sündenfall (Adam und Eva und der Apfel der Erkenntnis).

Man sagt, der Osterbrauch mit den Ostereiern geht auf die Fastenzeit zurück. Früher, als die Christen sich noch sehr streng an die biblischen Vorgaben hielten, wurde korrekt gefastet und man durfte nichts - auch keine Eier essen. Die Hühner aber ließen sich nicht davon abhalten, immer fort Eier zu legen. Der so entstehende Eierüberschuss drohte zu verderben. Das konnte man natürlich nicht zulassen, also wurden die Eier gekocht, um sie haltbar zu machen und ab Ostern, wenn die Christen wieder alles essen durften, gab es besonders viele Eiergerichte und auch sonst einige Ideen, was man mit den vielen Eiern machen konnte. So kam man auch auf die Idee, sie an Kinder oder an Bedürftige zu verschenken.

Unsere Osterbräuche und Ostersymbole und auch der Begriff "Ostern" sind nicht christlicher Herkunft. Eigentlich haben sie ihre Wurzeln im germanischen und keltischen Sonnenkult. Dem Duden nach leitet sich das Wort Ostern her aus "Östarun", einem heidnischen Frühlingsfest. Über die genaue Herkunft des Begriffes "Ostern" und warum die Christen ihn ohne weiteres übernommen haben, streiten sich die Gelehrten. Irgendwie scheint man das Wort immer wieder in die Nähe des Begriffes "Morgenröte" bringen zu können und da das Grab von Jesus in aller Frühe, also während der Morgenröte entdeckt wurde, feierte man die Auferstehung auch als Fest der Morgenröte. So passt der Begriff 'Ostern' wohl ganz gut und die Kirchen integrierten oder tollerierten die heidnischen Osterbräuche für ihr Auferstehungsfest.

Osterbräuche

Ein früher christlicher Brauch war es, dass man die Osternacht in Erwartung der Auferstehung wachend verbringt, bis die Sonne aufgeht. Man betete und redete über Jesus und Gott bis in die frühen Morgenstunden. Seit dem 4. Jh. wurde das Ritual der Osterfeier ausgedehnt auf eine dreitägige Osterfeier beginnend mit dem Abendmahl am Gründonnerstag, dem Höhepunkt in der Osternacht und zum Schluss mit dem großen Ostermahl am Ostersonntag. Zudem wurde das vorbereitende Fasten auf die vorausgehenden Wochen ausgedehnt bis zur 40-tägigen Fastenzeit, die mit Aschermittwoch begann. So hatte man eine Zeit der Buße und Besinnung, aus der man dann geläutert und mit reiner Seele hervor ging bzw. durch die man Erlösung durch den Herrn erfuhr. Die Osternacht als Zeit des Neubeginns und der Reinen Seelen war auch der bevorzugte Zeitpunkt für die Taufe. Inzwischen warten wir zwar nicht mehr auf die Osternacht, aber Taufen finden vorzugsweise an einem Sonntag statt.

Die katholischen Christen beginnen die Osternachtfeier mit dem anzünden des Osterfeuers am Abend des Karsamstag. Während der 'Lichterfeier' können gesegnete Gegenstände im Osterfeuer verbrannt werden. Abschließend entzündet der Priester am gesegneten Osterfeuer die Osterkerze und trägt das Licht in die Kirche. Die brennende Kerze versinnbildlicht dabei Christus als Licht der Welt. Dort folgt ein Gottesdienst mit diversen Lesungen und Gesängen. Daran schließt sich die Tauffeier an. Abschließend findet das Abendmahl statt. Am nächsten Tag findet dann die Osterfeier im Rahmen eines festlichen Ostergottesdienstes statt. Sonntag mittags gibt es dann ein großes Festessen. Damit wird die Fastenzeit offiziell beendet. Und wer tatsächlich streng gefastet hat (das tut aber kaum noch jemand) der wird jetzt auch großen Appetit auf Fleisch und andere besonders nahrhafte Dinge haben.

Orthodoxe Christen feiern zu Ostern eine riesige Party. Die Griechisch-Orthodoxe Osterfeier ist daher ein Publikumsmagnet und unbedingt eine Reise wert. Lesen Sie darüber z.B. bei www.corfu.de/ostern.htm. Nach orthodoxer Regel muss das Osterfest ja ganz genau auf den Sonntag nach dem jüdischen Pessachfest fallen. Dadurch fällt das orthodoxe Osterfest nur selten auf den selben Termin wie das Osterfest der westlichen Christen. Für uns ist das eine prima Sache, denn wir können im Rahmen einer Urlaubsreise dem prächtigen griechisch-orthodoxen Osterfest z.B. auf Korfu oder auch auf Kreta beiwohnen, ohne auf unser eigenes Osterfest verzichten zu müssen.

Zu Ostern leben in den volkstümlichen Bräuchen viele heidnische bzw. vorchristliche Motive weiter, die erst nachträglich mit christlicher Sinngebung interpretiert wurden. Osterwasser, Osterhase, Ostereier sind alte keltische und germanische Fruchtbarkeitssymbole. Das Frühlingfest der Heiden und das christliches Osterfest haben aber eines gemein: Den Sieg des Lebens über den Tod.

Das Osterfeuer wird inzwischen zwar christlich gedeutet - es versinnbildlicht das Licht Gottes, dem wir alle folgen (Wie einst Israel nachts der Feuersäule durch die Wüste folgte, so folgt das Volk Gottes Jesus Christus auf dem Weg vom Tod zum Leben). Aber es hat auch uralte heidnische Wurzeln. Durch das Feuer werden die bösen Geister des Winters vertrieben. Der Schein des Feuers reinigt die Umgebung, so dass der keimenden Frucht kein Schade zugefügt werden kann.

So beginnt das Osterfest für die evangelischen Christen zunächst mal eher mit heidnischen als mit christlichen Hintergedanken, wenn sie das Osterfeuer anzünden. Aber am Morgen des Ostersonntag finden auch sie sich dann zu einem festlichen Gottesdienst in der Kirche ein.

Erst seit dem 17. Jh. bürgerte sich der Brauch des "Ostereiersuchens" ein. Seit dem verziert oder färbt man Eier und versteckt sie, damit ein anderer sie suchen solle. Den Kindern erzähtlen die Erwachsenen früher, dass der Storch, der Fuchs oder ein Kuckuck die Eier dort verteckt hätte. Irgendwann kam man auf den Hasen als Eierboten. Wer wann und warum gerade auf die Idee kam, dass es einen Osterhasen geben müsste, darüber kann man fachsimpeln. Am besten lesen Sie mal nach in der Wikipedia. Genau wie der Weihnachtsmann wurde auch der Osterhase erst so richtig berühmt durch die kommerzielle Werbung. Angesichts der Geschwindigkeit, mit der sich Hasen vermehren können, sind sie definitiv ein Symbol für die Fruchtbarkeit und den Frühling.

Ostersonntag und Ostermontag sind in Deutschland quasi die beiden Osterfeiertage. Man begeht das Osterfest je nach Grad der Gläubigkeit mehr oder weniger intensiv mit der Kirchengemeinde, dann aber vorrangig in der Familie. So wird am Ostersonntag ausgiebig im Kreise der Familie gefrühstückt. Natürlich gibt es reichlich bunte Ostereier zu verzehren. Dann suchen die Kinder im ganzen Haus oder im Garten nach den Osternestern mit Ostereiern und kleinen Geschenken, die ja angeblich der Osterhase in der Nacht dort versteckt hat. Mit den Ostereiern werden gern diverse Spiele durchgeführt, wie der Eierlauf oder das Ostereiditschen und natürlich das Eierausblasen und anschließendes Bemalen und Basteln damit. Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, dann macht man einen Osterspaziergang bzw. einen Osterausflug und besucht vielleicht einen der Ostermärkte. Die Kinder können auch draußen diverse Osterspiele machen, wie z.B. das 'Osterhasenfangen'.

Zu Ostern bekommen die Kinder Geschenke. Man sagt, der Osterhase hat nicht so einen großen Sack wie der Weihnachtsmann. Daher fallen die Geschenke weniger großartig aus. Eigentlich war es mal üblich, dass die Kinder nur Ostereier und ggf. etwas Naschwerk in ihren Osternestern fanden. Inzwischen gibt es aber auch Spielzeuge und andere nette Überraschungen. Auch die erwachsenen schenken sich gern eine Kleinigkeit.

Geschenkideen für Ostern

Blumen

Ostern ist Frühlingszeit. Da blühen herrliche Blumen. Und die meisten Frauen und zunehmend auch Männer freuen sich über einen Strauß Blumen, der den Frühling auch in die gute Stube bringt. Am besten besorgt man die Blumen ganz frisch vom nächsten Blumenhändler. Und wenn man schon unterwegs ist, dann fährt man noch beim Bäcker vorbei und holt Brötchen und was man sonst noch so braucht, um gemütlich miteinander zu frühstücken.

Aber manchmal ist das nicht möglich. Eigentlich ist es sogar viel romantischer, wenn der Blumenbote schellt. Sie müssen nur einen Blumenservice mit der Lieferung beauftragen. Das geht heute am bequemsten über das Internet. Im Gegensatz zur telefonischen Bestellung können Sie auf der Webseite des Online-Blumendienstes in aller Ruhe stöbern und finden dort nicht nur Blumen und Gestecke für jeden Anlass, sondern auch die passende Grußkarte, welche Sie gleich online ausfüllen können. Und oftmals findet sich hier auch noch ein passendes Geschenk.


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Valentins.de
www.blume2000.de
Fleurop Blumengrüße


Für unsere Kids: Ostereier, Naschwerk und Spielzeuge

Das mindeste, was die Kinder bei der Ostereiersuche erwarten, sind neben bunt bemalten Eiern auch einige Schokoladeneier und anderes Naschwerk. Außerdem muss es immer auch etwas zum Spielen sein. Das können Sie alles ganz normal beim nächsten Einkauf mitbringen.

 

Geschenke für die Erwachsenen

Die Erwachsenen mögen natürlich auch gern Geschenke. Eine nette kleine Kostbarkeit stellen immer Parfümerieprodukte bzw. Kosmetikartikel dar. Vielleicht soll es auch eine besondere Pflanze sein und nicht einfach nur ein Blumenstrauß. Oder eine originelle kleine Überraschung. Bevor Sie sich ins Einkaufsgetümmel stürzen, holen sie sich am besten ein paar Ideen in einem entsprechenden Online-Shop. Aber eigentlich können Sie auch gleich bequem online einkaufen. Die Portokosten für den Versandhandel werden durch eingesparte Benzinkosten und Parkgebühren wieder wett gemacht.

 

Ausgefallene Geschenke zu Ostern

Wenn Sie aber doch lieber etwas ganz Außergewöhnliches suchen, dann schauen Sie doch mal hier nach: www.buntesweb.de/geschenkidee
 

Weblinks zum Thema Ostern

 

Frohe Ostern und einen schönen Frühling wünsche ich Ihnen!
 


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