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Oktober

Wie auch der September, verdankt der Monat Oktober seinen Namen der Monatszählung im alten römischen Kalender. Aus der lateinischen Zahl "octo" (8) ergab sich der Monatsname "October". Nach der Umstellung des römischen Kalenders auf einen Jahresanfang mit dem Januar verschob sich der Oktober auf Platz 10 der Monatszählung, den Namen aber behielt man einfach bei.

Altdeutsche bzw. germanische Bezeichnungen für Oktober sind: "Weinmonat" (wegen der beginnenden Weinlese) oder "Gilbhart" wegen der herbstlichen Laubverfärbung. Die Zeit dieses Farbenspiels wird dann auch als "goldener Herbst" oder auch als "goldener Oktober" bezeichnet.

Ja, der Oktober ist ein echter Herbstmonat. Entsprechend verhalten sich auch die Temperaturen. Mit etwas Glück kann man noch den einen oder anderen Tag zwischen 20 und 21 Grad erleben. Spätesten zum Ende des Monats hin sind kaum noch 15 Grad zu erwarten. Kommt gar eine Kaltfront mit frischen Wind aus Nord-Ost, dann sind Kühlschranktemperauren und im Extremfall die ersten Nachtfröste angesagt. Noch ist zwar keine 'Regenzeit', aber so trocken wie der September wird der Oktober gewiss nicht.

Die Haupterntezeit war im September, so dass die Landwirtschaft sich nun auf den Winter vorbereitet. Manche Späternte und die letzte Ladung Heu wird nun noch eingebracht und ggf. die Saat für die Wintergemüse ausgebracht. Hierfür hoffen wir auf frühlingshafte Temperaturen und etwas Regen.

Privat hoffe ich auf ein trockenes Wochenende, damit ich ein letztes Mal den Rasen mähen kann. Danach wird der Rasenmäher gründlich gereinigt und dann eingemottet. Achtung: Beim Benzinmäher Öl und Benzin nicht ablassen! Die Flüssigkeiten schützen das Eisen vor Rost und die Dichtungen vor dem austrocknen. Das Öl wechselt man am besten vor der ersten Inbetriebnahme im Frühjahr. Benzin wird nicht schlecht. Nur wenn Schmutz in den Tank gelangt ist, dann spült man den im Frühjahr mit etwas Benzin und entsorgt dieses dann zusammen mit dem Altöl.

Bauernregeln für den Oktober

Für die Winteraussaat ist reichlich Regen natürlich besser als Trockenheit und erster Frost. Da aber endgültig Herbst ist und die Haupterntezeit vorüber, befassen sich die Bauernregeln kaum noch mit den Ernteergebnissen, sondern vor allem mit der Winter-Prognose.

  • Bringt der Oktober viel Regen, ist's für die Felder ein Segen.
  • Je früher das Laub im Oktober fällt, desto fruchtbarer wird das nächste Jahr.
  • Wenn die Eiche noch ihr Laub behält, gibt's im Winter strenge Kält.
  • Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein,
    ist er aber naß und kühl, mild der Winter werden will.

Die Erfahrung hat gelehrt, dass es tatsächlich einen Zusammenhang gibt zwischen der Wetterlage im Oktober und der im Januar. Viele Hochdruckwetterlagen im Oktober deuten mit 66 bis 75 prozentiger Wahrscheinlichkeit auf ebenso ausgeprägtes Hochdruckwetter im Januar hin. Hochdruckgebiete bringen einen klaren Himmel mit wenig Wolken und viel Sonnenschein. Im Frühling, Sommer und Herbst bedeutet das Wärme und wenig Regen. Im Winter jedoch bedeutet das Fehlen einer schützenden Wolkendecke den Verlust der Wärme, also große Kälte. Ist der Oktober also zu kalt, dann wird der Winter sehr wahrscheinlich recht mild ausfallen. Ist der Oktober warm und trocken, dann müssen Sie sich im Winter warm anziehen!

Besondere Tage im Oktober


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