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1. Januar - der NeujahrstagKaum zu glauben, aber schon wieder beginnt ein neues Jahr - aber das sagte ich ja schon. Der Neujahrstag - auch nur kurz "Neujahr" genannt - ist der erste Tag des (neuen) Kalenderjahres. Die Neujahrsfeier, die mit dem Silvesterabend begonnen hatte und deren Höhepunkt um Null Uhr aus einem großen Feuerwerk bestand, wird teilweise verschlafen. Nach dem Aufstehen herrscht vielerorts erstmal eine gewisse "Katerstimmung". Man nutzt den Neujahrstag also in erster Linie, um sich von der Silvesterparty auszuruhen. Zum Glück ist der Neujahrstag ein gesetzlicher Feiertag. Mancher Unternehmer würde diesen Feiertag am liebsten abschaffen. Aber das halte ich für sehr unvernünftig, denn unausgeschlafene und womöglich noch alkoholisierte Mitarbeiter sind keine große Hilfe. Den Brauch, das alte Jahr zu verabschieden und das neue Jahr feierlich zu begrüßen gibt es eigentlich in jeder Religion. Den gab es auch schon vor der Christianisierung bei uns. Das Datum kann je nach Glaubensrichtung variieren. Bei den alten Germanen, feierte man das Ende des Winters, also die Sonnenwendfeier. Unsere Geschichte und das Christentum sind aber geprägt durch das römische Reich und den römischen Kalender. Dieser beginnt seit 153 v.Chr. nicht mehr mit dem Ende des Winters bzw. dem Monat Martius (März), sondern mit dem neu eingeführten Januar, wodurch sich der Jahreswechsel mitten in den Winter verschiebt. Aber es ist bei dem alten heidnischen Brauch geblieben, die bösen Geister des alten Jahres mit lautem Getöse zu vertreiben, um dann einen ungetrübten Neuanfang zu starten. man ein Feuerwerkist international Im Mittelalter wurde das verschliffen zu "Jänner". Weitere altgermanische bzw. altdeutsche Bezeichnungen waren Schnee- oder Eismonat, Wintermonat, Wolfmonat, Hartung. Im 18. Jahrhundert besann man sich auf die richtige lateinische Aussprache und passte das geringfügig an die deutsche Zunge an.So wurde aus "Ianuarius" der "Januar". Der Januar ist in unseren Breiten definitiv der kälteste Monat des Jahres. Während uns je nach Höhenlage eine weiße Weihnacht oft noch verwehrt blieb, bekamen wir spätestens zu Silvester (beim Bölleranzünden) kalte Pfoten. Die Energie- und Brennstofflieferanten (Gas,Öl,Strom) freuen sich immer auf gute Umsätze im Januar. Wir sollten uns wirklich überlegen, ob wir unseren Jahresurlaub nicht im Januar nehmen sollten, um in wärmeren Gefilden zu überwintern. Bauernregeln für JanuarVom Wetter im Januar schließt man gern auf das Wetter in den Folgemonaten bis hin zum Sommer. Dabei gilt die einfache Regel: Auf einen kalten Winter folgt ein heißer Sommer. Vor allem muss es im Januar eisig kalt sein. Es darf auch ruhig feucht sein und nicht zu trocken. Am besten soll es ordentlich schneien. Sind die Temperaturenjedoch zu hoch, so dass es regnet, dann kann sich der Winter bis in den Mai hinziehen. Trockene Kälte deutet zumindest auf einen verschneiten Februar hin, was nicht optimal, aber auch nicht unbedingt schlecht ist. Also ob trocken oder feucht - hautsache knackig kalt!
Besondere Tage / Feiertage im Januar |
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