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Mai

"Nummer 5 lebt!" - Im 5. Monat, dem "Wonnemonat" Mai erwacht die Natur endgültig aus ihrem Winterschlaf. Nachdem der April hoffentlich genügend Regen brachte und die ersten Pflanzen wieder blühten, gilt der Mai als Hauptblütezeit in unseren Breiten. Das brachte ihm auch den altgermanischen Namen "Blumenmond" ein. Die alte deutsche Bezeichnung nach der Monatsnamenreform von Karl dem Großen lautet "Wunnimanot". Das heißt eigentlich "Weidemonat", aber da früher nicht jeder schreiben und lesen konnte und somit vieles von Mund zu Ohr verbreitet wurde, ist daraus "Wonnemonat" geworden. Auch als "Marienmonat" bzw. "Marienmond" ist der Mai bekannt. Das liegt an der katholischen Marienverehrung. Der Mai wurde im katholischen Kirchenjahr der "Gottesmutter" Maria gewidmet.

Der Ursprung des jetzigen Namens liegt natürlich im lateinischen, wie das bei allen Monaten der Fall ist. Und zwar hieß der römische Gott und Namensgeber "Jupiter". Und der hatte einige Beinamen, darunter auch "Iupiter Maius" - "der Wachstum bringende Jupiter". So hieß der ursprünglich dritte und später fünfte Monat "Maius".

Nach dem sehr unbeständigen Aprilwetter darf man sich nun auf wärmeres und schöneres Wetter freuen. Aber vorsicht: Aus alter Erfahrung wissen die Landwirte, dass man die sog. Eisheiligen abwarten sollte. Letzte in diesem Bunde ist die kalte Sophie am 15. Mai. In den vergangenen 20 Jahren ist es wohl nicht oft vorgekommen, doch besteht bei ungünstiger Wetterlage bis zu diesem Tage das Risiko eines nächtlichen Frosteinbruchs.

Ab Mitte Mai haben wir den Winter dann aber endgültig überstanden. Blickt man nochmals zurück auf die vergangenen 20 Jahre, so haben wir nicht selten einen sommerlichen oder gar heißen Mai erlebt, dafür dann aber einen weniger schönen Spätsommer. Wer sich also nicht nach dem Ferienkalender richten muss und nicht grade an einen Badeurlaub an der Nordsee denkt, sollte den Jahresurlaub vielleicht schon ab Mitte Mai planen. Womit ich nicht gesagt haben will, dass es zu dieser Zeit nicht auch an der Nordsee - insbesondere auf den Inseln - besonders schön ist. Nur das Wasser der Nordsee dürfte noch ziemlich frisch sein, da es sich erst bei beständig kraftvollen Sonnenstrahlen aufheizen muss...
 

Bauernregeln für den Mai:

Geht man nach den Bauernregeln, dann sollte der Mai lieber weniger "wonnig" ausfallen und noch reichlich Regen bringen. Zu viel Hitze und Trockenheit im Mai ist schädlich für die Landwirtschaft. Ideal wäre also ein warmer, aber nicht zu trockener Mai, der sich langsam zum Sommer hin entwickelt. Einen guter Kompromiss zwischen Landwirten und Schönwetterhoffern wäre schönes Frühlingswetter am Tage und ordentliche Gewitter-Schauer am Abend.

  • Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bis Sophie (15. Mai) vorüber ist.
  • Ein kühler Mai wird hochgeacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht.
  • Mai kühl und naß füllt dem Bauern Scheun' und Faß.
  • Mairegen, mild und warm, tut den Früchten keinen Harm.
  • Mairegen auf die Saaten, dann regnets auch Dukaten.
  • Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu.
  • Donnert es im Mai recht viel, hat der Bauer gutes Spiel.
  • Viel Gewitter im Mai, ruft der Bauer "juchhei".
  • Auf nassen Mai folgt trockener Juni.
  • Mai trocken und warm macht den Bauern arm.
  • Trockerner Mai - Juni nass (ist die Regel, merk dir das).
  • Ist der Frühling trocken, gibt's einen nassen Sommer
     

Besondere Tage bzw. Feiertage im Mai 2015:

 

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Frühling und frohe Pfingsten.
Zudem sende ich meine besten Grüße an alle Mütter - vor allem natürlich an meine
und hoffe für uns alle auf einen schönen Vatertag. ;-).


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