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02.04.2015 :  Gründonnerstag

Was ist Gründonnerstag?

Gründonnerstag ist der Tag vor Karfreitag und damit der Gedächtnistag des letzten Abendmahls. Daher auch seine lateinische Bezeichnung: "Cenae Domini" (Tag des Abendmahls).

Mit der Vesper am Abend des Gründonnerstags beginnt das sog. Oster-Triduum (Triduum Sacrum, auch Triduum Paschale). Damit sind die 3 österlichen Tage gemeint, also Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag. Der Vorabend des Karfreitag wird darin einfach einbezogen. Somit ist Gründonnerstag zumindest bis zum Abend nicht sonderlich maßgeblich und daher kein gesetzlicher Feiertag. Schüler haben trotzdem frei, da die Osterferien in der Regel weit genug vor Ostern beginnen.

Andere deutsche Bezeichnungen für Gründonnerstag sind auch "weißer Donnerstag" oder "hoher Donnerstag" bzw. "großer Donnerstag". Im lateinischen sagt man auch "Dies Mandati" (Tag der Fußwaschung). Daraus leitet sich die englische Bezeichnung ab: "Maundy Thursday".

Die deutsche Bezeichnung "Gründonnerstag" entstand zu Zeiten von Friedrich II. um 1200 herum. Wer wann wo genau - darüber streiten sich die Gelehrten.
 

Geschichtliches zum Gründonnerstag

Am Vorabend des letzten Tages im (regulären) Leben des Jesus Christus wusste dieser schon ganz genau , was ihm blühte. So verabschiedete er sich im Rahmen eines letzten Abendmahls von seine Jüngern. Diese Begebenheit ist ein Teil der Karwoche, die schon seit der Kreuzigung bis Anfang des 5. J.h. als zusammenhängendes Ritual begangen wurde. Seit Kaiser Augustinus (Anfang 5. Jh.) ist diese Kar-Woche reduziert auf 3 Tage, nämlich das sog. "Triduum" (Tri = Drei für Leiden-Tod-Auferstehung). Deren erster Tag ist eigentlich der Karfreiteg, aber dessen Vorabend wird einfach ins Triduum mit einbezogen. Somit beginnt die Osterzeit mit dem Gründonnerstag-Abend.

Lesen Sie auf den nächsten Seiten weiter über die Geschichte von Karfreitag und Ostern.
 


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