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Dezember

Der im alten römischen Kalender zehte Monat folgt dem Beispiel der meisten Monate zuvor. Diese hatten keine Namen, sondern waren nur durchnumeriert. Aus der lateinischen Zahl "decem" (10) ergab sich der Monatsname "December". Nach des Jahresbeginns mit den Monaten Januarius und Februarius rückte der December auf Platz 12. Seinen Namen behielt er aber. Das leiteinische Wort wurde lediglich eingedeutscht zu Dezember.

Der alte deutsche/germanische Name des Dezembers bezieht sich auf die germanischen Feier der Wintersonnenwende; das Julfest und wird lautet somit "Julmond". Wegen des Weihnachtsfestes im Dezember wurde der Monat nach der Christianisierung auch als Christmonat oder als Heilmonat bezeichnet (Heil steht für den Heiland).

Im Dezember entwickelt sich der winterliche November-Herbst zum richtigen Winter. Alle stellen sich immer gern Weihnachten mit Schnee vor. Aber das kam eher selten vor. Erfahrungsgmäß müssen wir uns bis kurz nach Weihnachten gedulden. Oft kam der erste deutschlandweite Kälteeinbruch mit Schnee genau zu Silvester. Ein typischer Dezember bringt in deutschen Gebieten unterhalb 500 Meter Tageshöchstwerte um 5 Grad und nächtliche Tiefstwerte knapp unter dem Gefrierpunkt. Im Mittelgebirge und im Schwarzwald kann es ein paar Grad kühler werden. Die Alpenregionen bereiten sich auf die Ski-Saison vor.

Geht man nach den Bauernregeln, dann ist das Wetter am Monatsanfang ganz entscheidend für den restlichen Monat. Im Umkehrschluss kann man die weiße Weihnacht wohl vergessen, wenn es nicht schon seit dem 2. Dezember fortwährend knackig kalt ist. Allerdings wissen wir ja, dass eine weiße Weihnacht eher die Ausnahme ist. (Vor allem im Norden der Republik, bzw. unterhalb 400m ü.NN). Trifft dies aber ausnahmsweise mal ein, dann hat sich der Winter wohl eindeutig vorverlegt und es wird im Februar bereits wieder wärmer. Umgekehrt deutet sehr mildes Weihnachtswetter auf einen späten Winter hin. Also wird man bis in den März noch mit Kälte rechnen müssen. Das lässt sich an Hand der Erfahrungen in den letzten Jahrzehnten auch bestätigen. Weitere Bauernregeln lassen vom Winter auf den Sommer schließen und umgekehrt. Wenn aber auf jeden harten Winter immer ein heißer Sommer folgt und umgekehrt, wie kommt es dann, dass plötzlich ein milder Winter folgt und dann vielleicht doch wieder ein viel zu heißer Sommer? Im Übrigen erleben wir eine mehr oder weniger selbstverschuldete, allgemeine, globale Klimaerwärmung, wodurch einige wetterbestimmende Luftströmungen vielleicht bald einen ganz anderen Verlauf nehmen.
 

Bauernregeln für den Dezember

  • Fällt auf Eligius (1.12.) ein kalter Wintertag, die Kälte noch vier Wochen bleiben mag.
  • Ist’s an Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald.
  • Wenn’s auf Weihnacht ist gelind, sich noch viel Kält einfind.
     

Besondere Tage im Dezember


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