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Aschermittwoch

10.02.2016

In den vergangenen 6 Tagen mündete das Faschingsfest bzw. der Karneval in einen furiosen Höhepunkt. Aber ab heute - Punkt Null Uhr - ist wieder Schluss mit lustig! Am Aschermittwoch endet die Faschingssaison und es beginnt für die Christen eine 40-tägige Fastenzeit. Sie umfasst allerdings insgesamt 46 Kalendertage, denn die fastenfreien Sonntage werden hinten dran gehängt und so endet dir Fastenzeit dann am  Karfreitag - vor dem Osterfest. Da der Aschermittwoch sich nach dem Osterfest richtet, ist er ein beweglicher Feiertag - bzw. Ruhetag... In 2011 war sehr spät Ostern, wodurch sich auch der Aschermittwoch und damit der Höhepunkt des Faschingsfestes weit nach hinten verschob. In 2014 wars noch ganz ähnlich.

Am Aschermittwoch stimmen sich die Christen auf die Fastenzeit ein und tun Buße. Als Zeichen der Buße oder auch als Strafe und Kennzeichnung streute man sich einst "Asche aufs Haupt". Daher der Name "Aschermittwoch". Heute wird in den katholischen Kirchen nach der Predigt die Asche von den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres mit Weihwasser befeuchtet und gesegnet. Die feuchte Asche ist dann geeignet, um den Gläubigen ein Kreuz auf die Stirn zu malen. Dazu murmelt der Priester dann immer wieder die Worte: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehrst". In der katholischen Kirche ist der Aschermittwoch ein strenger Fasten- und Abstinenztag. Mit den übrigen 45 Fastentagen bis Ostern nimmt man es heutzutage aber nicht mehr ganz so streng.

Während der Fastenzeit können strenge Christen den Gürtel enger schnallen. Alle anderen treten zumindest ein wenig kürzer und vor allem finden in dieser Zeit keinerlei Festlichkeiten statt. Wir gedenken und fühlen in dieser Zeit mit unserem Erlöser Jesus Christus, der von Gott geprüft und vom Teufel in Versuchung geführt werden sollte. Aus diesem Grunde verbrachte er u.a. 40 Tage und Nächte ohne zu essen in einer Wüste. Siehe auch Bibel, Matthäus, Kap. 4.

Gesetzliche Regelung

Aschermittwoch ist in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag. In den katholisch geprägten Bundesländern haben einige Arbeitgeber Verständnis für Ihre Angestellten und man kann sich unbezahlt frei nehmen oder bekommt einen Tag Urlaub für den Kirchenbesuch. Katholische Schüler können sich auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern vom Unterricht befreien lassen, um an der Aschermittwoch-Messe teilzunehmen.

Informative Weblinks


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