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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige Anfänger

Upload: Der Webserver

Allgemein - Was ist ein Webserver

Damit die Homepage 24 Stunden am Tag im Internet erreichbar ist, muss sie auf einem Computer gespeichert werden, der tatsächlich durchgehend am Netz hängt. Dies kann eventuell auch der private Computer sein. In aller Regel übernimmt das aber der sogenannte 'Internet Service Provider (ISP) bzw. ein Webhosting-Provider. Dieser Dienstleister betreibt ein oder gar mehrere Rechenzentren (oder ist seinerseits nur Kunde bei Großrechenzentrup). Rechenzentrum des CERNSo ein Rechenzentrum betreibt sehr viele Webserver, also im Prinzip lauter PCs, die jeweils mit den Homepages von einem oder auch mehreren Kunden belegt sein können. Um Platz zu sparen stellt man aber nicht lauter einzelne PCs auf, sondern verbaut deren Innenleben in Schubladen. Mehrere solche Einschübe stecken in einem großen Schrank. Und im Rechenzentrum stehen viele Computerschränke. Das ganze System wird durch einen oder mehrere Hochleistungsrechner überwacht und ist 24 Stunden am Tag per Highspeed-Leitung mit dem Internet verbunden. Als privater Endkunde mieten Sie bei Ihrem Webhosting-Provider nur etwas Speicherplatz auf der Festplatte seines Webservers. Sie müssen dann nur noch Ihre Homepage-Dateien zu dem Ihnen zugewiesenen Speicherplatz auf dem Webserver kopieren und ggf. eine Domain bestellen, unter der Ihre Homepage erreichbar sein soll.

Kriterien für die Auswahl des Webhosters

Je nach Verwendungszweck wird man sich einen geeigneten Webhoster aussuchen. Bei dieser Suche werden Sie bald feststellen, dass es unglaublich viele Variationen von Webhosting-Angeboten gibt. Das geht los mit einem einfachen Webserver ohne alles. Sie laden Ihre Dateien hoch und diese erreicht man dann über die Domain des Anbieters in einem Unterverzeichnis, etwa so:
-  http://www.webhost0815.org/webhosting/kostenlos/ihreuserid123/
In dieser Art kennen das z.B. die Studenten, wenn sie kostenlosen Webspace auf dem Uni-Rechner nutzen. Etwas anspruchsvoller sind dann Webhosting-Angebote, bei denen der Kunde eine eigene Domain beantragen kann, so nach dem Muster: "http://www.vorname.nachname.de/". Dazu gibt es dann auch gleich noch einen Email-Server, damit man über die eigene Domain auch Mails schreiben und empfangen kann. Weiter geht es dann mit schnelleren Servern, mehr Traffic und allerhand Zusatzfunktionen sowie ggf. kostenloser Software. Als Anfänger kann man überhaupt noch nicht wissen, was man davon wirklich braucht.

Man wird sich wohl zunächst mal an den Preisen orientieren. Auch hierbei gibt es erhebliche Unterschiede. Es beginnt ganz harmlos beim Webspace zum Nulltarif. Sei es gesponsert durch die Schule, Uni oder den Verein, oder weil der Webspace sich bereits im Lieferumfang des Internet-Zugangs befindet. Dazu kommen noch einige kommerzielle Anbieter, bei denen man kostenlos etwas Webspace bekommt. Solche Angebote finanzieren sich meist über Werbung. Manche davon glänzen mit erstaunlichen Zusatzfunktionen. Aber in der Regel teilen sich sehr viele Nutzer einen einzigen Serverrechner, was sich nachteilig auf die Datenübertragungsgeschwindigkeit auswirkt. Oft soll das kostenlose Angebot auch nur die Kunden anlocken. Wenn Sie nach einer gewissen Zeit des Ausprobierens dann schnellen Zugriff ohne fremde Werbung wünschen, dann können Sie ein kostenpflichtiges Webhostingpaket buchen.

Für Sie als absoluten Anfänger kommt in aller Regel erstmal ein kostenloses Angebot in Frage. Wenn Sie damit genügend Erfahrungen gemacht haben und dann bestimmte Wünsche offen sind, dann können Sie sich immer noch nach einem besseren Provider oder einem besseren Tarif umschauen.

Die Preisspanne bei den kostenpflichtigen Angeboten geht von 1 Euro pro Monat für eine einfache Webpräsenz bis hin zu 200 Euro pro Monat wenn Sie einen ultraschnellen Serverrechner ganz allein für sich mieten wollen. Sie müssen wissen, wieviel Sie für Ihren Internetauftritt ausgeben können und wollen.

Hier mal die wichtigsten Kriterien in Stichpunkten:
  • Einmalige Kosten - Einrichtungsgebühren für Webspace und Domains
  • Monatliche Kosten - monatliche Gebühren für Webspace und Domains
  • Grundleistungen - WebSpace-Größe, Traffic-Limit, andere Limits
  • Anbindungsgeschwindigkeit - Wird die Homepage schnell (genug) geladen?
  • Werbung - Kostenlose Angebote müssen über Werbung finanziert werden.
    Ist die Werbung erträglich? Oder gibt es total aufdringliche und nervige Werbe-Popups?
  • Bei kostenpflichtigen Angeboten sind Werbeeinblendungen ein absolutes NoGo! Manche bieten aber einen attraktiven Preisnachlass als Gegenleistung für die Teilnahme an einer "Bannercommunity"
  • Extras: Kostenlose Software, CGI,PHP,MySQL,CMS,Besucherzähler,Forum
  • Zugriffsstatistiken - Schnelle Info über die Besucherzahlen und den Traffic ist auch für den Anfänger schon interessant.
  • Verfügbarkeit - Letztlich für den Anfänger nicht so maßgeblich, aber Serverausfälle sollten auch bei Billigangeboten nicht all zu häufig vorkommen, sonst werden potenzielle Homepagebesucher vergrault und die Suchmaschinen crawlen ins Leere.
  • Service - Telefon-Hotline oder Email-Support? Teuer oder kostenlos? Ggf. besserer Support gegen Aufpreis verfügbar? Den Service solltest Du eh nicht all zu oft benötigen. Aber wenn Du dann mal dringend Hilfe brauchst, dann sollte die auch schnell und unkompliziert zu erreichen sein.

Provider-Liste

An dieser Stelle kann ich Ihnen nur eine kleine aber feine Auswahl zeigen. Sie sollten sich auch an den Angeboten in den einschlägigen Branchenportalen und an den Testberichten der diversen Fachzeitschriften orientieren. Sehr hilfreich sind oft auch Erfahrungsberichte von anderen Kunden. Aber vorsicht: Die meisten Leute genießen und schweigen. Erst wenn es Probleme gibt, dann werden die Stimmen laut. So bekommt man sehr schnell einen negativen Eindruck, vor allem bei den großen 'Providern, die ja auch die meisten Kunden haben. Denken Sie aber immer daran: "Wer arbeitet, der macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht viele Fehler. Wer keine Fehler macht - ist eine faule Socke..."

Kostenloser Webspeicherplatz als Nebenprodukt Ihres Internet-Zugangs

Zum Lieferumfang eines Internet-Zugangs gehört in der Regel mehr als nur die Möglichkeit im WWW zu surfen. Man bekommt i.d.R. auch Zugang zu anderen grundlegenden Internetanwendungen, wie Email, und Newsgroups (Usenet). Außerdem ist häufig auch Webspeicherplatz mit dabei. Zumindest bei den großen und bekannten Internetzugangs-Providern gehört das zur Grundausstattung. Wenn Sie also beispielsweise schon Kunde bei einem der folgenden Dienste sind, dann können Sie im Prinzip sofort loslegen.



Kostenloser Webspeicherplatz

Einige Provider bieten kostenlosen Webspace an. Als Gegenleistung muss man dann natürlich einige Werbeeinblendungen in Kauf nehmen. Der kostenlose Dienst MultiMania (ehem. Lycos/Tripod) bietet sage und schreibe 1GB Webspace, PHP, MySQL und kein Trafficlimit (außer dass der Tag eben nur 24 Stunden hat...) Dies ist bestens geeignet für Leute, die erstmal alles ausprobieren und lernen wollen. Wer dann tatsächlich ernsthaft eine Homepage betreiben will, der steigt um in einen der bezahlten Tarife, wodurch dann die Werbung entfällt.

Als Mitglied der Foren-Community Sam-City erhält man kostenlosen Webspace ohne Werbeeinblendung. Hier wäscht eine Hand die andere. Du wirst Mitglied der Community und machst Dich durch Beiträge im Forum nützlich. Dafür bekommst Du kostenlosen Webspace. Je nützlicher Du Dich in der Community machst, desto mehr Leistungsmerkmale werden für Dein WebFREE-Account freigeschaltet.
 

Kostenpflichtig, dafür zuverlässig und schnell:

Wollen Sie einen hochwertigen Webhoster, bei dem Ihre Homepage garantiert und schnell erreichbar ist, und zwar ohne lästige Werbung? Sind Sie bereit, dafür ein paar Euro pro Monat auszugeben? Hier die Liste der ganz großen, populären und zuverlässigen deutschen Webhosting-Provider:


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