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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige Anfänger

Spezielle Elemente einer Webseite - Multimedia

Großes Kino - Videofilme für Ihre Homepage

Video-Download

Wie schon im Kapitel "Klangwelt" erklärt, ist die einfachste Variante zur Verwendung von Multimedia das Downloadangebot. Wenn der Anwender auf einen Download-Link klickt, dann öffnet sich der mit diesem Dateiformat verknüpfte Mediaplayer und er kann den Film anschauen. In dem Fall wird die Internetadresse des Filmes einfach an den Player weiteregeben, so dass der Film quasi ohne zu speichern angeschaut werden kann. Der Mediaplayer wird die Datei wohl in einem temporären Ordner zwischenspeichern.

Je nach Sicherheitseinstellung wird der Anwender aber von seinem Browser erst gefragt, ob er die Datei wirklich direkt ausführen oder lieber nur speichern will. Der Film flimmert also in jedem Fall nicht direkt auf der Homepage, sondern wird lediglich aus dem Internet auf die lokale Festplatte kopiert und kann dann mit einem geeigneten Programm abgespielt oder auch bearbeitet werden.

Um eine Filmdatei auf Ihrer Homepage zum Download anzubieten, kopieren Sie die Filmdatei einfach in Ihren Homepageordner und setzen im Webdokument einen Link direkt auf diese Datei. Laden Sie nun beides zusammen zum Webserver hoch. Wenn Sie eine Mediendatei ganz gezielt nur zum Download anbieten wollen, und nicht zum sofortigen Betrachten, dann schreiben Sie einen Hinweis neben den Link: Für Download klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste und wählen Sie "Ziel speichern unter". Umjeglichem Irrtum vorzubeugen, können Sie die Mediendatei auch in ein ZIP-Archiv packen. Damit verhindern Sie erfolgreich die sofortige Wiedergabe. Allerdings enthalten die üblichen Filmformate schon eine sehr effektive Datenkompression, so dass eine weitere Kompression nicht sinnvoll ist. Schalten Sie die Kompression bei der ZIP-Umwandlung am besten ab.

Die Videobox

Angenommen, Sie wollen den Film direkt auf Ihrer Webseite abspielen lassen. Das Prinzip ist wieder das gleiche, wie schon bei der Musikbox. Der Internet Explorer in Verbindung mit dem Windows-Mediaplayer kann eigentlich auch alle üblichen Videoformate wiedergeben. Mozilla-Browser bevorzugen soweit das möglich ist den Apple-Quicktime-Player. Andere Anwender haben vielleicht spezielle Videosoftware installiert. Es ist also nicht zu garantieren, dass djeder den Film tatsächlich sehen kann. Genau wie bei der Musikbox haben Sie mit Namo WebEditor wieder die Wahl:

Videobox Beispielseiten

Externe Videos vom Videoportal

In Zeiten von Videoportalen mit riesigen kostenlosen Filmarchiven macht es gar keinen Sinn mehr, wenn Sie Videos aus dem Internet herunterladen und dann auf Ihrer Homepage präsentieren. Das verursacht nur unnötigen Traffic und Sie setzen sich dem Risiko aus, gegen Urheberrechte zu verstoßen und dafür abgemahnt zu werden.

Selbst wenn sie Ihre selbstgedrehten Videos veröffentlichen wollen, ist es meist besser, wenn Sie diese einfach zu einem der Videoportale hochladen. Dort wird Ihr Video in ein Format umgewandelt, das nicht so leicht zu kopieren ist. Außerdem wird eine Statistik geführt, so dass sie sehen können, wie oft Ihr Video schon betrachtet wurde, sie können sich bewerten lassen und mit anderen Videofans in Kontakt kommen.

Trotzdem können Sie es so einrichten, dass der Film direkt auf Ihrer Webseite ausgegeben wird.

Beispiel  YouTube:
Sie finden bei jedem Video den sog. Embed-Code, den Sie ganz einfach an geeigneter Stelle auf Ihrer eigenen Homepage einbinden können. Dabei ist es egal, ob es sich um Ihr eigenes Video handelt, das Sie zu diesem Zweck zu YouTube hochgeladen haben oder um eines der abertausend Videos, die andere bereits dort veröffentlicht haben.

So sieht das dann z.B.aus:

Sie müssen den "Embed Code" in den HTML-Code Ihrer Homepage einfügen. Dazu ein Tipp: Schreiben Sie im Editor (Namo WebEditor, anderer WYSIWYG-Editor) ein "X" an die gewünschte Stelle. Markieren Sie das "X" und wechseln Sie in die HTML-Ansicht (HTML-Code, Quellcode). Dort schauen Sie nach dem "X" und ersetzen es durch den "Embed Code".

Aber Achtung: Nur weil sich ein Film auf einem Videoportal befindet, ist er nicht automatisch frei von Rechten. Die Videoportale können und wollen nicht jeden Film kontrollieren. Die Einhaltung der Urheberrechte liegt beim Anwender und somit auch bei Ihnen. Anschauen können Sie was immer Sie wollen, aber bevor Sie etwas auf Ihrer Homepage einbinden und es Ihrerseits veröffentlichen, vergewissern Sie sich, dass es frei von Rechten anderer ist. Im Zweifelsfalle lieber "Finger weg!".

Die Videoportale verwenden inzwischen alle Flash-Video (*.FLV). Dieses Format kann mit Hilfe eines Players wiedergegeben werden, der selbst ganz einfach in Flash programmiert wurde. Der Flash-Player holt sich die Videodatei vom Server und zeigt sie an. Beim Anwender muss dafür nur das Flash-Plugin installiert sein. Durch diese Prozedur wird es etwas schwieriger, die Filme direkt zu kopieren, aber viel einfacher, sie anzuschauen. Inzwischen ist das Angebot der Videoportale so groß, dass man nicht mehr ernsthaft daran interessiert sein kann, noch irgend etwas davon auf den eigenen Rechner zu kopieren. Dank Internet-Flatrates und schneller DSL-Anbindung kann man die Filme ja jederzeit und so oft man will online anschauen. Man muss sich nur Favoriten zu den Lieblingsfilmen setzen.

Abschließend noch ein paar Weblinks zu Videos im Internet
Die bekannten Videoportale
Weitere lustige und auch lehrreiche Videos:

Damit dürfte das Kapitel "Kintop auf der Homepage" erschlagen sein.
Im nächsten Kapitel geht es um Flash-Animationen. (Flash-Bannern und -Buttons, sowie Spiele)
und auf einer gesonderten Seite behandeln wir das Thema "Eigenes Flash-Videos ohne YouTube"..
 


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