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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige AnfängerSpezielle Elemente einer Webseite - MultimediaKlänge und MusikTonsignale erregen auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Anwenders - wenn er über ein Soundsystem verfügt und dieses aktiviert hat. Oft ist das nicht der Fall, denn jede noch so schöne Hintergrundmusik geht einem sehr bald auf die Nerven und so haben viele Websurfer die Lautstärke ihres Computers auf ein Minimum reduziert. MusikdownloadDie einfachste Variante zur Verwendung von Multimedia ist das Downloadangebot. Die Musik dudelt also nicht auf der Homepage, sondern nur bei Klick auf einen entsprechenden Link. Hierbei hat der Anwender die Wahl, ob sich der Mediaplayer öffnen soll, um die Datei sofort wiederzugeben, oder ob er die Klangdatei erstmal nur herunterlädt und speichert. Die Musikbox - hier am Beispiel einer MIDI-SequenzAngenommen, Sie wollen auf Knopfdruck eine Melodie abspielen lassen. Dann benötigen Sie ein Bedienelement. Das müssen Sie gar nicht selbst basteln, denn das erscheint ganz automatisch, wenn der Browser auf das Plug-In zur Musikwiedergabe zurückgreift. Wie dieser Player aussieht, das hängt ganz davon ab, welche Abspielsoftware der jeweilige Anwender auf seinem System installiert hat. Windows-Rechner verfügen in der Regel über den Window-Mediaplayer. Vom Internet Explorer wird dieser ganz selbstverständlich benutzt. Mozilla lehnt das ab und daher muss erst ein anderes Plug-In nachgeladen und installiert werden. Zumeist ist das Quicktime von Apple. Dieser Player startet also, wenn Firefox auf eine Musikdatei stößt. Wenn Sie mit Namo WebEditor beispielweise ein Klang-Datei einfügen wollen, dann kopieren Sie die Tondatei in Ihren Homepageordner und dann fügen Sie eine Musikbox auf Ihrer Homepage ein. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einem Active/X-Control Element und einem veraltetet Plug-In-Befehl. Wählen Sie Active/X, dann baut Namo WebEditor zusätzlich noch den alten Plug-In-Befehl ein, da andere Browser als der Internet Explorer (wie Mozilla Firefox oder Opera) kein Active/X unterstützen. Außerdem gibt es noch einen dritten Weg, der ohne Active/X und ohne den veralteten Plug-In-Befehl auskommt, der aber im WYSIWYG-Modus von Namo WebEditor nicht unterstützt wird und daher von Hand in den HTML-Code eingefügt werden muss. Musikbox Beispielseiten
HintergrundsoundSie wollen einen Hintergrundsound abspielen. Das könnte Musik sein oder meinetwegen auch Vogelgezwitscher oder allgemeine Umweltgeräusche. Das Prinzip ist das selbe wie bei der oben beschriebenen Musikbox. Nur dass diesmal der Sound automatisch abgespielt wird. Sie können außerdem das Objekt mit den Bedienelementen verbergen. Aber ganz ehrlich: Es ist egal, wie wunderschön das Hintergrundgedudel auch sein mag - schon nach kurzer Zeit geht es auch dem geneigtesten Leser auf die Nerven. Daher ist es ein wirklich netter und guter Service, wenn der Anwender die Musik auch abschalten kann. Am besten bauen Sie daher die Hintergrundmusik genau so ein, wie ich das schon oben bei der Musikbox beschrieben habe. Einziger Unterschied: Diesmal aktivieren Sie den Autostart und verpflanzen den Player vielleicht an eine noch nicht genutzte Stelle am Rande der Webseite. Wenn Sie ihn doch lieber ganz verstecken wollen, dann machen Sie ihn einfach ganz klein (Breite und Höhe Null). Hintergrundmusik Beispielseiten
Supereinfach, aber nur für den Internet Explorer:Eine weitere Methode für Hintergrundmusik funktioniert leider nur im Internet Explorer. Der kennt nämlich noch das alte Tag <bgsound>. Wenn Sie damit leben können, dass Anwender von Firefox und Opera keinen Ton hören, und sie eigendlich ein HTML-Tag verwenden, das laut W3C überhaupt nicht existieren sollte, dann fügen Sie einfach irgendwo im Kopf des HTML-Quellcodes das folgende ein: <bgsound src="midisequenz.mid"> Oder erledigen Sie das ganz einfach mit Namo WebEditor: - Öffnen Sie die Dokumenteigenschaften. EreignisklangEs soll ein Klang ausgegeben werden, sobald der Anwender einen Link oder ein bestimmtes Objekt (ein Bild) anklickt. Die oben angeführten Beispiele Nr. 1, bei denen eine Kombination aus Active/X-Objekt und <embed> Plug-In verwendet wird, würde das Script viel zu kompliziert machen. Und das in den Beispielen Nr. 2 verwendete Embed-Tag ist eigentlich veraltet und so wollen wir dieses auch nicht verwenden. Also fällt die Wahl gleich auf das dritte Beispiel mit dem <object>-Tag. Bauen Sie also folgenden Code irgendwo gleich unterhalb vom <body>-Tag in Ihren HTML-Quelltext ein: <object data="wavklang.wav" type="audio/x-wav" width="0" height="0" id="klang"> Wie sie sehen, verwenden wir diesmal nicht ein Midi-Lied, sondern eine Klangdatei im Format 'WAV'. Dieses 'Windows Audio Format' verwendet zwar keine Datenkompression, ist aber trotzdem prima geeignet für kurze Geräusche, die man z.B. mit dem WAV-Recorder (und einem Mikrofon) selbst aufgezeichnet hat. Kopieren Sie Ihre WAV-Datei in den Ordner, wo sich auch Ihr HTML-Dokument befindet. Passen Sie ggf. den Dateinamen im <object>-Code an. Achten Sie darauf, dass dieser an zwei Stellen angegeben werden muss, nämlich als Attribut "data' und später noch einmal als Parametername 'src'. (SRC=Source=Quelle). Der Parameter "autostart" anthält den Wert "false", damit der Klang nicht sofort losspielt, wenn die Seite geladen wurde. Und der Parameter playcount erhält den Wert 1, damit der Klang wirklich genau einmal abgespielt wird und nicht endlos weiterdudelt. Wenn man auf ein Objekt klickt, dann soll der Klang einmal abgespielt werden. Man benötigt quasi eine Fernsteuerung für die Musikbox. Das erledigt man mittels JavaScript. Und damit das JavaScript-Programm auf den Klang zugreifen kann, muss die Musikbox mit einer ID markiert werden. Deshalb enthält das Klang-Objekt das Attribut id="klang" und der JavaScript-Befehl lautet: klangobjekt=document.getElementById('klang');klangobjekt.Play(); Angenommen, wir wollen einfach nur einen kleinen Sound abspielen, wenn ein Bild angeklickt wird. In dem Falle können wir das Script einfach in Form eines Links aufrufen. Das macht die Sache ganz besonders einfach, da man lediglich folgende Linkadresse eingeben muss: javascript:klangobjekt=document.getElementById('klang');klangobjekt.Play(); So sieht der HTML-Code des so verlinkten Bildes aus: <a href="javascript:klangobjekt=document.getElementById('klang');klangobjekt.Play();"> Und so sieht es dann im Browser aus: (klicken Sie mal auf das Bild)
Sie wissen nicht (mehr), wie man einen Link erzeugt oder wie man ein Bild einfügt? Damit endet die Klangwelt hier im Homepage-Handbuch. Ihrer Experimentierfreudigkeit sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Sie können den Dateinamen und die ID an Ihre eigenen Wünsche anpassen und wenn Sie wollen, dann können Sie auf einer Seite auch mehrere Klangobjekte verwenden. Diese müssen lediglich unterschiedliche IDs haben. Die Verwendung eines Links macht es Ihnen sehr einfach, denn Sie können den JavaScript-Aufruf direkt im WYSIWYG-Modus eingeben. Fortgeschrittene Anwender mögen noch etwas tiefer in die JavaScript-Trickkiste greifen.
Da dieses Handbuch sich aber nur an die blutigen Anfänger wendet, würde das zu weit führen und ich belasse es bei dieser Methode. Hier geht es jetzt weiter mit dem "Kintop" - Kleine Filmchen auf der Homepage. |
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