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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige Anfänger

Spezielle Elemente einer Webseite - Multimedia

Die GIF-Animation

Die einfachste Multimediaanwendung ist eigentlich nur ein Bild. Genau wie ein Bild wird es daher auch eingefügt. GIF steht für 'Graphics Interchange Format' - zu deutsch: Grafikaustausch-Format. Dieses Format ist schon sehr alt (es wurde in den 1980er Jahren entwickelt und 1987 von CompuServe eingeführt). Daher unterstützt es nur 256 Farben. Aber es hat einige Vorzüge, durch die es noch heute äußerst beliebt ist und durch die es zum Standard für alle Computer geworden ist:

  • Verlustfreie und dennoch sehr gute Komprimierung (LZW)
  • Mehrere Einzelbilder können in einer Datei gespeichert werden
  • Mittels einer Art Scriptsprache wird aus den Einzelbildern eine Animation
  • Eine der 256 möglichen Bildfarben kann als 'transparent' deklariert werden
  • Offene Lizenzpolitik - Das GIF-Format kann kostenlos verwendet werden
  • und in der Folge: Quasi jeder Computer/Browser kann GIF-Bilder anzeigen

Zudem kann so ziemlich jedes Grafikbearbeitungsprogramm zumindest GIF-Bilder importieren und exportieren. Auch Bildbearbeitungsprogramme wie z.B. das beliebte Ulead PhotoImpact enthalten ein GIF-Animationsprogramm. Nicht jedes Bildbearbeitungsprogramm beherrscht die GIF-Animation. Dafür gibt es aber einige sehr schöne und kostenlose Tools- die sog. 'GIF-Animatoren'. Auch im Lieferumfang von Namo WebEditor ist ein solches Tool enthalten: der 'Namo GIF-Animator'. Den GIF-Animator von Ulead erhalten Sie als abgespeckte, aber völlig ausreichende "lite"-Version kostenlos als Freeware-Download. Googeln Sie doch einfach mal nach 'GIF Animator'.

Das Format GIF eignet sich auf Grund seiner besonderen Eigenschaften für Kleingrafiken. Insbesondere also für Banner und Buttons, sowie für kleine Textausschnitte, die man eingescannt hat oder Texte, die man als Bild darstellen muss, weil sie eine ganz besondere Schriftart verwenden.

Animationen im GIF-Format können Sie tonnenweise im Internet finden. Und weil es sich meist um Endlosschleifen handelt, die sehr bald ziemlich nerven, werden sie auch etwas abfällig als "Zappelbildchen" bezeichnet. - Wie dem auch sei, wenn man sie sparsam einsetzt, dann kann die Homepage dadurch um einiges lebendiger wirken.

Beispiel einer GIF-Animation
Animierte GIF-Grafik

 

Wenn Sie selbst solche Bilder erstellen wollen, dann müssen Sie zunächst in einem normalen Bildbearbeitungsprogramm die Einzelbilder erstellen. Im GIF-Animator werden die Bilder dann zu einem Film aneinandergereiht. Das läuft etwa wie folgt ab:

  1. Anlegen einer neuen Animations-Datei.
  2. Hinzufügen der Einzelbilder.
  3. Anordnen der Einzelbilder in der gewünschten Reihenfolge.
  4. Einstellen der Optionen, wie Verzögerungszeit und Position, für jedes Einzelbild.
  5. Einstellen der Optionen, wie z.B. die Anzahl der Wiederholungen, für die gesamte Animation.
  6. Speichern der Animation als GIF-Datei.

Näheres erfahren Sie, wenn Sie beispielsweise mal in die Programmhilfe des jeweiligen Animationsprogrammes schauen. Den Namo-GIF-Animator finden Sie, wenn Sie über [Windows-Start]-Programme-NamoWebEditor gehen und mal ins Unterverzeichnis "Namo WebUtilities" schauen.
 


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