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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige Anfänger

Spezielle Elemente einer Webseite - Multimedia

Adobe Flash

Flash Animationenen und Spiele

Vorwort

Die 1992 gegründete Firma Macromedia übernahm 1996 die Firma FutureWave und entwickelte dessen vektorbasiertes Illustrationsprogramm "SmartSketch" weiter zum Animationsprogramm "FutureSplash-Animator". Dieses einfache Animationsprogramm wurde stark weiterentwickelt und es entstand "Flash", eine Entwicklungsumgebung, mit der sich sehr aufwändige Animationen erzeugen lassen. Ende 2005 wurde Macromedia von Adobe übernommen und aus Macromedia Flash wurde Adobe Flash.

Die damit erzeugten Animationen haben das Format SWF, genannt "Shockwave Flash" oder inzwischen auch nur noch einfach "Flash". Dabei handelt es sich um ein proprietäres Format für Animation und multimediale Inhalte speziell für die Darstellung auf Webseiten. Dazu wird ein Abspielprogramm, der Adobe Flash Player verwendet, welches man kostenlos von Adobe oder ggf. auch vom Anbieter der jeweiligen Flash-Animation downloaden und problemlos installieren kann. Dabei wird ein Plug-In für den Webbrowser installiert, mit dessen Hilfe alle Flash-Animationen im Webbrowser einwandfrei wiedergegeben werden können.

Neben Adobe Flash (einstmals auch bekannt als Macromedia Flash) gibt es noch ein Programm Namens Adobe Director, welches ganz ähnlich funktioniert, aber bessere 3d-Grafik unterstützt. Dessen Dateien für den Onlinegebrauch haben ein ganz ähnliches Format und werden im Browser mittels "Shockwave Player" Plug-In abgespielt. Je nachdem, ob die Animation nun mit Adobe Flash oder mit Adobe Director erzeugt wurde, kommt also ein anderes Plug-In zum Einsatz um die Animation abzuspielen. Shockwave ist sozusagen der große Bruder von Flash.

Flash beherrscht bereits eine große Fülle von Animationstechniken sowie eine Scriptsprache (ActionScript), mit der sich richtig programmieren lässt. So entstehen nicht nur animierte Banner und Buttons oder ganze Webseiten in Form einer Flash-Datei, sondern ganze Trickfilme oder sogar Videospiele. Bilder und Videos (natürlich auch mit Ton) lassen sich in die Flash-Datei einbinden oder man programmiert mit Flash ein ultracooles Abspielgerät für externe Mediendateien. Für den Flash-Player gibt es ein eigenes Videoformat, welches sich auch für das Videostreaming sehr gut eignet. Da es sich ganz einfach mittels Flash-Plug-In auf einer Webseite einbauen lässt, wird es heute von allen Video-Portalen verwendet.

Will man alle diese Möglichkeiten anwenden, dann benötigt man zu der entsprechend aufwändigen Entwicklungssoftware eine gehörige Portion Wissen über die Animationstechnik. Für private Zwecke gibt es aber auch vereinfachte Versionen. Man spricht dann nicht mehr von einer "Entwicklungsumgebung", sondern von einem Flash-Editor oder einem Flash-Tool. Dieses enthält dann ganz spezielle Funktionen für den Hobby-Webdesigner. So können z.B. mittels "Assistenten" ganz schnell mal Banner, Buttons oder Fotoalben zusammengeklickt werden.

Aber zu erklären, wie man Flash-Animationen erstellt und was nun der genaue Unterschied zwischen Flash und Shockwave ist, würde einen eigenen Artikel füllen. Hier soll es nur darum gehen, wie man fertige Animationen in Form einer SWF-Datei in die Webseite einbindet.

Flash-Direkt oder Download

Im einfachsten Falle setzt man einfach einen Link direkt zu einer SWF-Datei. Klickt der Betrachter auf einen solchen Link, dann öffnet sich in der Regel das Flash-Plug-In und die Animation wird im Browserfenster angezeigt. Dies ist daher die einfachste Methode, ein Flash-Spiel oder ein animiertes Bilderalbum anzuzeigen. So kann man auch Webseiten erstellen, die komplett nur aus Flash-Dateien bestehen und kein bisschen HTML verwenden. Außerdem kann der Betrachter die SWF-Datei herunterladen und auf seiner Festplatte speichern. Dazu muss er den Link nur mit der rechten Maustaste klicken und dann aus dem Kontextmenü wählen: "Speichern unter.."

Flash auf der Webseite

Eine Flash-Animation kann unterschiedlichen Zwecken dienen. Da gibt es einfache Animationen, ähnlich einer GIF-Animation, die einfach nur als Blickfang dienen sollen. Es gibt Navigationsbuttons oder ganze Navigationsmenüs. Aber auch Präsentationen, Fotoalben, Filme oder Spiele. Je nach Verwendungszweck muss man entscheiden, an welcher Stelle der Webseite man die Animation einbindet und welche Parameter man dem Flash-Objekt ggf. mitgeben möchte. Beim Abspielprogramm hat man keine Wahl. Für Flash-Animationen wird immer der Adobe Flash-Player verwendet. Und der ist laut Adobe-Statistik auf wenigstens 98% aller Desktopsysteme installiert.

Flash Banner und Flash Schaltflächen von Namo WebEditor

Namo WebEditor enthält in seiner ClipArt-Sammlung auch einige Flash-Vorlagen. Man fügt sie ganz einfach ein über das Menü: Einfügen - Flash-Schaltfläche
Sodann öffnet sich das Dialogfenster des Ressourcen-Managers mit einer Auswahl an Flash-Bannern und Flash-Buttons. Genau genommen ist dies ein Assistent, mit dessen Hilfe man das jeweilige Flash-Objekt beschriften und mit einem Link versehen kann.

Lesen Sie mehr darüber auf folgender Beispielseite:
>> Einfügen von Flash-Bannern und Flash-Schaltflächen mit Namo WebEditor

Einfügen von beliebigen SWF-Dateien auf der Webseite

Hat man eine beliebige Datei im Format *.swf (Shockwave-Flash) vorliegen, dann kann man sie beispielsweise direkt im Webbrowser öffnen. Der einfachste Weg ist also die Darstellung in einem Frame oder im Iframe wie hier:

freemotion.swf in Iframe

Dabei gibt es einen kleinen Pferdefuß: Verknüpft man in Namo WebEditor ein Iframe oder ein Frame mit einer Nicht-HTML-Datei, dann will der Editor immer wissen, welches Format zur Darstellung verwendet werden soll. Aber es werden nur Textformate vorgeschlagen:
Datei öffnen als Dialog
Klicken Sie am besten immer auf den Button [Abbrechen]. So wird die Flash-Datei im Editor nicht angezeigt und Sie ersparen sich einen möglichen Programmabsturz, weil Namo sonst versuchen würde, den Inhalte der Flash-Datei als Text auszugeben. Im Browser und in der Vorschau wird die Flash-Animation dann aber wie geplant angezeigt.

Des weiteren kann man eine vorhandene SWF-Datei mittels PlugIn bzw. Object-Tag einbinden, genau wie jede andere Multimediadatei. Es gibt also wieder folgende 3 Möglichkeiten:

Flash-Spiele

Eine besonders beliebte Anwendung für Flash sind Spiele. Es ist nicht nur den Profis vorbehalten, Spiele im Adobe-Flash Format zu programmieren. Daher gibt es durchaus auch einige freie Spiele 'Marke Eigenbau'. Dazu kommen tonnenweise Demoversionen, die man ebenfalls kostenlos spielen und weitergeben darf, aber die eigentlich den Zweck erfüllen sollen, dass kaufwillige Kunden angelockt werden. Es gibt millionen Webseiten, auf denen man diese kostenlosen Flash-Games finden kann. Sie können sie ganz leicht ergoogeln, wenn Sie z.B. die Stichworte [kostenlose online spiele] verwenden. Ergänzend dazu können Sie auch [flash spiele] suchen. Und wenn das deutsche Angebot Ihnen nicht genug ist, dann verwenden Sie die englischen Begriffe: [free online flash games]

Angesichts des großen Angebotes fragt man sich eigentlich, ob es da noch nötig ist, dass man auf der eigenen Homepage solche Spiele anbietet. Vielleicht die Lieblingsspiele. Vieles im Web ist wie gesagt Demoware und es ist durchaus erwünscht, dass man solche Spiele mitnimmt und verbreitet. Man sollte sich aber stets genau erkundigen, ob man sich wirklich bedienen darf. Dann kopiert man sich die entsprechende Datei im Shockwave/Flash Format (*.swf) am besten auf den eigenen Server und baut die Datei dann wie oben beschrieben ein.

Flash Video

Das Thema Flash-Video hat mit den guten alten Flash-Animationen eigentlich nicht mehr viel zu tun. Daher - und weil das Thema für sich sehr umfangreich ist, füllt es eine eigene Seite.

 


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