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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige AnfängerSpezielle Elemente einer Webseite - FramesGrundsätzliches über FramesFrames dienen zur Anzeige von einem oder mehreren anderen HTML-Dokument innerhalb des selben Browserfensters. Die bloße Übersetzung des Wortes 'Frame' in das deutsche Wort 'Rahmen', wie man das andernorts häufig präsentiert bekommt, stiftet Verwirrung, da der deutsche Durchschnitts-Nicht-Fachmann dabei an einen Bilderrahmen denkt. Es ist aber nicht der vorrangige Zweck, mit Frames etwas einzurahmen. Vielmehr bedeutet 'frame' auch Gerüst oder Gestell. Das Wort 'Frame' umschreibt auch einen Teil des Ganzen. So z.B. einen Datenübertragungsblock oder z.B. beim Snooker eins von mehreren Spielen. Wie ist das nun bei der Webseite? In einem Frame wird ein anderes HTML-Dokument angezeigt. Dabei ist es egal, ob man es selbst erstellt und auf dem eigenen Webserver gespeichert hat oder ob es sich sonstwo im WWW befindet. Man definiert nur die Adresse der Webseite. Schon erscheint sie im Frame. An dieser Stelle sei davor gewarnt, fremde Inhalte ungefragt auf der eigenen Homepage auszugeben. Man unterscheidet zwischen einem Frameset und dem Inlineframe. Ein Frameset unterteilt das Browserfenster in mehrere Frames, so dass mehrere Webseiten gleichzeitig nebeneinander im selben Browserfenster angezeigt werden. Ein Inlineframe hingegen ist ein Guckloch, das wie ein Bild ins HTML-Dokument eingebaut wird und durch das man eine andere Webseite sehen kann. So sieht ein Frameset ausDas Frameset ist eine HTML-Seite, die nichts anderes enthält als ein Gerüst, welches vorgibt wie sich eine oder mehrere HTML-Dokumente im Browserfenster verteilen sollen. Das kann z.B. (ganz typisch) aussehen wie folgt: Der HTML-Code (vereinfacht): <frameset rows="*" cols="50, 50"> An dem Tag <frameset> erkennt der Browser, dass es sich bei dieser Seite um ein Frameset handelt. Da ein Frameset nur die Aufgabe hat, andere Webseiten anzuzeigen, hat es selbst weder Hintergrundfarben noch irgendwelche Inhalte. Zur Erzeugung von komplexen Frame-Anordnungen können mehrere Framesets kombiniert werden. So lässt sich ein Frame z.B. in weitere Frames unterteilen, indem man ein erneutes Frameset in ein Frame einfügt. Man spricht dann auch von "Frames im Frame" oder von "verschachtelten Frames". Anstatt ein einziges kompliziertes Framesetdokument zu erstellen, kann man auch mehrere einzelne Framesets erstellen und diese dann in einem weiteren (übergeordneten) Frameset zusammenführen. Vorteile von FramesDie Darstellung von mehreren HTML-Seiten in einem Frameset hat besondere Vorzüge: So kann man die Webseite quasi in Module aufteilen. Beliebt ist dabei die Erstellung eines Bannermodules, eines Navigationsmodules und eines Inhalte-Modules wie im obigen Beispiel. So können die Navigationslinks zentral verwaltet werden. Navigation und Banner sind zudem ständig sichtbar, während man im Inhalte-Modul scrollt. Dadurch, dass sich Linkziele in einem beliebigen Frame öffnen können, muss nicht mehr die gesamte Konstruktion nachgeladen werden, sondern nur der betreffende Frame-Inhalt. Dadurch verringern sich Traffic und Ladezeiten. Erstellt man ein Fußnotenframe, dann könnte man Begriffe im Hauptframe verlinken, so dass im Fußnotenframe deren Begriffserklärung oder eine Randbemerkung erscheinen könnte. Nachteile von FramesAllerdings bringt die Aufteilung einer Webseite in Frames auch einige Nachteile mit sich. Ein Hauptproblem liegt darin, dass in der Browseradresszeile permannt die Web-Adresse des Framesets angezeigt wird. Die Adressen der darin angezeigten Webseiten bleiben für den Betrachter verborgen. Somit gelten Frames als "benutzerunfreundlich". Framesets enthalten nur Verknüpfungen zu anderen Webseiten, aber keinen nennenswerten Inhalt, den die Suchmaschinen auswerten könnten. Daher geben diese als Suchergebnis nicht den Link zum Frameset aus, sondern vorzugsweise Links zu den Unterseiten, welche ja die relevanten Inhalte enthalten. Wer diesen Links folgt, der sieht anschließend die Unterseite ohne Frames - also ggf. ohne Banner und ohne Navigation. Für einen Anfänger, dessen bescheidene Webseite bei Google sowieso nur irgendwo unter "ferner liefen" gelistet wird, sind diese Bedenken ziemlich zweitrangig. Profis müssten aber Klimmzüge machen und JavaScript oder PHP verwenden, damit der Besucher ins Frameset umgeleitet wird und darin die gewünschte Seite angezeigt wird. Diesen Aufwand will niemand betreiben. Da aber die Profis und die HTML-Junkies neidisch werden, wenn ein Anfänger ganz bequem Frames einsetzt und die Homepage dadurch auch noch gut aussieht, spucken sie Gift und Galle und verteufelt die Frames. Damit kommen wir zu einem weiteren Nachteil: Frames sind allgemein unbeliebt; wer sie verwendet, der outet sich als Anfänger oder schwimmt zumindest mächtig gegen den Strom. Diese allgemeine Frameverteufelung ist wohl auch schuld daran, dass sich weder die Browserentwickler noch die Suchmaschinenbetreiber großartig um die Lösung der damit verbundenen Probleme bemühen. Fazit:Frames sind laut W3C ein Bestandteil von HTML und XHTML. Sie sind ein wunderbares Hilfsinstrument - insbesondere für Anfänge, die die Vorteile von Frames nicht durch CSS und diverse Scripts simulieren können. Wenn man mit den oben genannten Nachteilen leben kann, dann spricht rein garnichts gegen die Verwendung. Wer allerdings darauf setzt, dass die Homepagebesucher von den Suchmaschinen herbeigeführt werden, der sollte lieber suchmaschinenfreundliche Seiten erstellen und folglich Frames nur noch für ganz bestimmte Zwecke verwenden (z.B. externes Forum oder Gästebuch einbinden). Frameset erstellenBevor Sie ein Frameset erstellen, sollten Sie die Seiten erstellen, die später in den Frames angezeigt werden sollen. Angenommen, Sie wollen das Frameset aus obigem Beispiel erzeugen. Die HTML-Seite mit dem Banner haben Sie erstellt und "banner.htm" genannt. Die Seite links heißt "links.htm". Und die erste Seite, die im Hauptframe zu sehen sein soll, nennen wir mal "start.htm". Mit Namo WebEditor erstellen Sie nun das Frameset wie folgt: Namo 6, 2006: Im Hauptmenü "Frame" klicken Sie auf "Neues Frameset...".
Namo WebEditor macht es Ihnen sehr leicht. Suchen Sie sich einfach eine Vorlage aus und wenn das gewünschte noch nicht dabei ist, dann nehmen Sie einfach eine Vorlage, die dem gewünschten Ergebnis am ähnlichsten ist. Das obige Beispiel basiert demnach auf Frameset 10. Anschließend sollte Namo WebEditor Ihnen das folgende Bild präsentieren:
In dieser Grundkonfiguration würde Namo WebEditor Ihnen das Frameset "Frameset1.htm" erzeugen. Dazu 3 HTML-Dokumente: "OhneName1.htm", "OhneName2.htm", "OhneName13htm". Sie könnten nun tatsächlich hingehen und die 3 HTML-Dokumente von Grund auf editieren und dann ggf. unter einem sinnvolleren Namen speichern. Es ist aber besser, wenn Sie die 3 Seiten schon vorbereitet haben. In dem Falle müssen Sie diese nur noch in das Frameset einfügen. Dazu bearbeitet man nacheinander die Frameeigenschaften der 3 Frames. Dort trägt man die Adressen der jeweiligen HTML-Seiten ein. Soweit das Frameset sich im selben Ordner befindet reicht an dieser Stelle der jeweilige Dateiname. In Namo WebEditor geht das so: Führen Sie einen Rechtklick auf das obere Frame aus. Aus dem Kontextmenü wählen Sie "Frameeigenschaften". Achtung: Verwechseln Sie diese nicht mit den Frameseteigenschaften. In den Frame-Eigenschaften also geben Sie als 'Quellpfad' den Namen der gewünschten HTML-Seite ein. Oder verwenden Sie den Button [Durchsuchen], um die HTML-Seite bequem auszuwählen. Verfahren Sie anschließend genau so mit den übrigen Frames, bis überall die gewünschten Inhalte angezeigt werden. Das selbe in Grün passiert, wenn Sie im aktuellen Frame ein HTML-Dokument öffnen. In Namo 6 / 2006 finden Sie den zugehörigen Befehl "Dokument in Frame öffnen" im Menü "Frames". Namo 8 versteckt das im Ribbonmenü "Layout", Sektion "Werkzeug". Natürlich werden die Frame-Symbole hier nur eingeblendet, wenn man tatsächlich mit einem Frameset arbeitet. Zum Schluss speichern Sie das Frameset beispielsweise als "index.htm". Inlineframes..oder auch 'eingebettete Frames' benötigen kein Frameset. Sie werden einfach in ein bestehendes HTML-Dokument eingefügt, und verhalten sich wie ein Bild. Im folgenden ein Beispiel: HTML-Code: Inlineframes sind hervorragend geeignet, um unveränderliche und immer wieder benötigte Seiteninhalte wie Banner und Navigationsleisten in ein HTML-Dokument einzufügen. Im Gegensatz zum Frameset stellt man aber nicht mehrere HTML-Seiten nebeneinander dar, sondern eine HTML-Seite in einer anderen. Damit kann man zwar nicht mehr das wegscrollen verhindern, aber man kann die Seiten noch immer in Module aufteilen. Dabei stellt man den Hauptinhalt suchmaschinenfreundlich auf der eigentlichen Webseite dar, während man Banner, Navigation und ggf. Werbung oder sonstige Einblendungen per Iframe einblendet. Die Größe eines Iframes richtet sich übrigens nicht nach dessen Inhalt, sondern muss fest vorgegeben werden. Passt der Inhalt nicht ins Iframe, dann erscheint üblicherweise eine Bildlaufleiste. So kann man in der Miniwebseite auch scrollen. Das kann man sich zu Nutze machen, um z.B. ellenlange AGBs platzsparend einzufügen. Man kann auch übergroße Bilder auf der Seite unterbringen, wie im folgenden Beispiel gezeigt: Inlineframe einfügenMit Namo WebEditor fügt man ein Inlineframe wie folgt ein:
Frames verlinkenDer besondere Witz an Frames ist die Verlinkung unter Angabe des Zielframes. Das Linkziel öffnet sich dann nicht im selben Frame sondern in einem anderen. So ist es z.B. möglich, dass man im linken Frame die Navigation hat, aber im rechten Frame die Inhalte angezeigt werden. Damit das funktioniert, hat jedes Frame einen Framenamen. Diesen legt man bei Namo WebEditor in den Frameeigenschaften fest. Wenn Sie dann später einen Link erstellen, dann geben Sie diesen Framenamen dort in der Eingabezeile "Ziel" ein. Im folgenden Beispiel lautet der Framename "detail".
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