www.BuntesWeb.de
www.BuntesWeb.de - Computer & Internet
 
 

Das Homepage-Handbuch speziell für blutige Anfänger

Grundwissen

Datenschutz und wichtige rechtliche Hinweise

Bevor Sie Ihre Seiten im Internet veröffentlichen, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wo Ihre Informationen gespeichert werden und was dann damit geschehen kann. Sie sollten sich vergegenwärtigen, dass die Veröffentlichung einer Webseite einem für alle Leute frei lesbaren Inserat in einer international erhältlichen Zeitung gleichkommt. Alle Welt wird Ihre Webseite lesen können. Auch Ihr Nachbar, oder Ihre Kollegen, Partner, Expartner. Ist das Material erstmal im Internet, dann wird es über Kurz oder Lang von allerlei Suchmaschinen entdeckt und zwischengespeichert. Im Nachhinein ist es unheimlich schwierig, die Informationen wieder komplett aus dem Netz zu löschen. Sie haben keinen Einfluss darauf, wohin all die Daten fließen und was andere Leute damit machen. Obwohl für den Datenschutz in Deutschland schon sehr viel getan wird, sind letzten Endes nur Sie allein für Ihren persönlichen Datenschutz zuständig.

In seinem Bestreben, die Internetnutzer zu schützen, verlangt das deutsche Gesetz (Telemediengesetz) von den Betreibern sämtlicher Webseiten eine sog. Anbieterkennzeichnung. Damit wird bereits ein sehr wichtiger und sehr persönlicher Teil Ihrer Daten für alle und jeden frei zugänglich gemacht.

Sie finden das Telemediengesetz ganz offiziell auf den Seiten der Juris GmbH:

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Vorschriften (beispielsweise: Elektronischer- Geschäftsverkehr- Vereinheitlichungsgesetz ElGVG), die der normale Bürger unmöglich alle überblicken kann, an die er sich aber trotzdem ganz genau halten muss. Und da sie mit einer Website nicht im stillen Kämmerlein operieren, sondern ganz öffentlich quasi "im Rampenlicht" stehen, achten auch andere Leute - auch solche, die es vielleicht nicht sonderlich gut mit Ihnen meinen - sehr darauf, dass Sie die Regeln einhalten. Sie tun also gut daran, wenn Sie sich eingehend über das Online-Recht informieren und sich mehrfach überlegen, ob Sie wirklich eine Homepage benötigen.

Wenn Sie dann endlich stolzer Website-Betreiber sind, dann verwenden Sie grundsätzlich nur eigene Inhalte (Texte, Bilder und sonstige Objekte). Sie können sog. ClipArts verwenden, die mit Namo WebEditor oder einem anderen ordnungsgemäß gekauften Programm geliefert wurden. Weiteres frei verwendbares Material findet sich auf speziellen ClipArt-CDs, die Sie gekauft haben und die für diesen Zweck ausdrücklich freigegeben sind. Was Sie irgendwo im Internet finden, das ist ggf. geistiges Eigentum eines Dritten. Sie können gern per Hyperlink darauf verweisen, sollten solches Material aber lieber nicht auf Ihre eigene Webseite entführen. Umgekehrt sollten sie die Rechte an dem von Ihnen ausgebrachten Material natürlich ganz klar definieren. Sie können z.B. im Impressum darauf hinweisen, dass sämtliche Urheberrechte für alles auf Ihrer Homepage bei Ihnen liegen. Sie können auch jedes einzelne Bild mit einem Copyright-Vermerk versehen. Sollte dann jemand Ihr Urheberrecht verletzen, dann bleibt es Ihnen überlassen, in wie fern Sie gegen den Missetäter vorgehen. Als Privatperson sollten Sie aber schon abwägen, ob die Sache den der Aufwand wirklich wert ist. Im Ernstfall müssten Sie rechtliche Schritte einleiten. Die Kosten für das Verfahren und für den Anwalt müssen Sie natürlich vorstrecken.
 

Technischer Vorgang der Homepage-Veröffentlichung

Haben Sie sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, ein Onlineangebot zu veröffentlichen, dann muss es im Internet abrufbar sein. Dazu ist es erforderlich, die HTML-Dokumente und alle zugehörigen Dateien auf einem Computer abzulegen, der permanent mit dem Internet verbunden ist. Auf diesem Computer läuft ein spezielles Programm, das genau wie der ganze Computer "Server" genannt wird. Es stellt zum Internet hin eine Adresse zur Verfügung, unter der die Homepage letztlich abgerufen werden kann.

In der Regel mieten Sie sich bei einem Online-Dienstleister, dem sog. Internet Serviceprovider (ISP) denerforderlichen Speicherplatz auf einem seiner Server-Rechner. Der ISP stellt eine Adresse zur Verfügung, unter der man im Internet die Homepage abrufen kann. Als Zusatzservice kann man oft auch gleich eine eigene Domain (www.meinesupiseiten.de) einrichten lassen. Mit Hilfe eines File-Transfer-Programmes kopiert man dann die Homepage-Dateien zum Servercomputer des ISP. Das File-Transfer-Programm wird gern als FTP-Client oder oft auch ganz kurz als FTP bezeichnet. Genau genommen meint diese Abkürzung das Übertragungsprotokoll: File Trasfer Protokoll. Dies sei hier kurz erwähnt, wir kommen aber erst später wieder darauf zu sprechen, denn zunächst muss die Homepage ja mal erstellt werden.
 

Wer braucht eine Homepage - und wozu überhaupt?

Ich persönlich verwende das Internet inzwischen für die Suche nach jeder erdenklichen Information. Es gibt fast nichts mehr, was das Internet nicht weiß. Man könnte nun meinen, dass das genügt und man es daher nicht noch durch eigene Beiträge bereichern müsste. Aber wenn jeder so gedacht hätte, dann wäre das Internet nicht das, was es heute ist.

Natürlich muss jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält auch im Internet zu finden sein. Wer diese Plattform nicht nutzt, der hat den Fortschritt verpennt und bleibt bald hinter der Konkurrenz zurück. Das gilt in zunehmendem Maße auch für die kleineren Betriebe, die bisher von Mundpropaganda lebten und notfalls Handzettel in der Nachbarschaft verteilten. Wenn eine zunehmende Anzahl von Kunden - so wie ich - das Internet (also vor allem die bekannten Suchmaschinen) für die Suche nach einem Dienstleister, Handwerker, Laden (Online-Shop!) oder einem bestimmten Produkt verwendet und dabei gleich die Preise vergleicht, dann schnappen Betriebe mit einer gut gemachten Homepage den Webmuffeln die Aufträge weg, auch wenn diese noch so fleißig arbeiten. Zum Begriff "kundenfreundlich" gehört heute einfach, dass man im Internet zu finden ist und dort bereits vorab einen gewissen Service bietet.

Das Internet ist also nicht nur ein Informationspool, sondern auch DIE Werbefläche schlechthin. Wer Geld verdienen will, der kommt um einen professionell gestalteten Webauftritt nicht mehr herum.

Vereine nutzen das Internet, um ihre Mitglieder zu informieren und sich für potenzielle Neuzugänge zu präsentieren. Hier kommt es auf die Vereinskasse und den Vorstand an, ob man sich einen professionellen Webauftritt leisten kann oder will. Wenn ein Mitglied sich damit etwas auskennt, dann reicht oft auch eine privat erstellte Vereinshomepage.

Das selbe gilt für Schulen. Hier bietet sich eine Homepage-AG an. D.h. Schüler lernen das Internet kennen und pflegen die Schul-Website unter Aufsicht eines nicht ganz Webunkundigen Lehrer. Echt coole Lehrer verwenden die Schul-Homepage oder eine eigene Website, um Kontakt zu den Schülern zu halten und nützliche Informationen und Downloads anzubieten.

Schüler befassen sich sehr intensiv mit dem Internet und dem Handy. Europäische und Amerikanische Gesetze versuchen zwar den Jugendschutz im Internet zu regeln, aber machen wir uns nichts vor: Im Internet herrscht Anarchie. Wenn wir unsere Kinder schützen wollen, dann müssen wir selbst etwas dafür tun. Daher sollten alle Lehrer über das Internet bescheid wissen und die Schüler so gut wie möglich aufklären. Auch Eltern müssen sich dringend mit dem Internet befassen und ihren Kindern mit Rede und Antwort zur Seite stehen, wenn es Probleme und Fragen rund um das Online-Leben geht. Was liegt also näher, als zusammen mit den Kids eine Familienhomepage zu basteln und sich dabei über die Themen Privatspäre und Datenschutz auseinanderzusetzen.

Seit man auch als Privatperson ohne große Kosten eine Website veröffentlichen kann, schießen auch private Homepages wie Pilze aus dem WWWald. Mit einer persönlichen Internetseite kann man sich prima seinen Bekannten präsentieren, Dateien zum Download bereithalten, einen Club bzw. ein Forum gründen, und vieles mehr. Vielleicht schreibt man etwas über die Familie und die Kinder, vielleicht berichtet man über sein Hobby. Einige Seiten sind sehr informativ und wahnsinnig kreativ. Manche belassen es aber auch bei einer reinen Selbstdarstellung. Wollen Sie wirklich alle Ihre privaten Dinge weltweit an die große Glocke hängen? Wenn Sie z.B. Urlaubsfotos und die Bilder von der Hochzeit für alle Ihre Verwandten und Bekannten im Internet abrufbar machen wollen, dann muss die Homepageadresse doch gar nicht unbedingt weltweit bekannt gegeben werden. Verwenden Sie besser Unterordner mit Passwortschutz. Auf geheimen, nicht für alle zugänglichen Webseiten können Sie tun und lassen was Sie wollen. Wenn Ihre Webseiten aber mittels Suchmaschine aufzufinden und frei zugänglich sind, dann erinnern Sie sich unbedingt an den Absatz "Datenschutz und wichtige rechtliche Hinweise" oder lesen Sie nochmal nach.

Auch für die Bewerbung auf einen Job bekommt die Präsentation im Internet zunehmende Bedeutung. Der Personalchef wird das Internet gern nutzen, um sich näher über Sie zu informieren. Hoffentlich findet er dabei nicht auch weniger vorteilhafte Informationen... Im Hinblick darauf sollten vor allem Schüler und Studenten nochmals überdenken, welche Informationen und Fotos von sich selbst sie jetzt irgendwo ins Netz stellen. Später könnte es ggf. schwierig werden, die Informationen oder Bilder wieder aus dem Netz zu löschen.

Hintergrundwissen über Homepage und Internet

Mit dem Begriff "Homepage" meint man die Website, also das Gesamtprojekt im allgemeinen, aber genau genommen ist die "Homepage" die Startseite oder Eingangsseite der Website. Eine Website besteht aus mehreren Webseiten, die gern hierarchisch organisiert werden. Von der Startseite gehen also einige Unterseiten ab. Die Unterseiten können ihrerseits Unterseiten haben und so weiter. Verknüpft werden die Seiten mittels Hyperlinks. Texte oder Bilder können jeweils mit einem Hyperlink versehen werden und können dann angeklickt werden.

Webseiten enthalten in erster Linie Inhalte, wie Texte, Bilder und sonstige Mediaobjekte. Aber die Inhalte sollen ja auch in bestimmten Größen, Farben und Ausrichtungen dargestellt werden. Dem Text müssen also noch Steuerzeichen hinzugefügt werden, die dann vom Betrachtungsprogramm (dem Webbrowser) entsprechend umgesetzt werden. Alles zusammen muss in einer Datei gespeichert werden und soll ohne großen Aufwand über das Internet übertragen werden. Hierzu bedient man sich einer textbasierten "Auszeichnungssprache", genannt "Hypertext Markup Language", kurz: "HTML".

Die Formulierung von HTML nur auf Basis reiner Textzeichen ist historisch begründet. Heute jagt man beliebige Dateien mit Geschwindigkeiten von mehreren Mbit/s über die Datenautobahn, aber als gegen Ende der 60er Jahre das Internet bzw. dessen Vorgänger "Arpanet" entwickelt wurde, waren die Computer noch viel langsamer und es gab keine digitalisierten Telefonleitungen. Man musste daher zusehen, dass man die Informationen möglichst effizient über die analoge Telefonleitung übertrug. Zu dieser Zeit gab es aber auch noch keine bunte Grafik. Nichtmal die Buchstaben waren bunt. Es mussten eigentlich nur einige Schriftzeichen, einige Sonderzeichen und ein paar Steuerzeichen übertragen werden. Also numerierte man sie durch und stellte sie in einer Tabelle zusammen. Mit insgesamt 128 verschiedenen Zeichen kam man prima aus. Also benötigte man die Nummern 0 bis 127. Daraus ergab sich der 7-bit ASCII-Code (American Standard Code for Information Interchange). Diesen verwendete man zunächst für den Datentransport zwischen Computern und zum Drucker hin. Auch Bildschirme wurden mit ASCII-Code angesteuert. Für die Datenfernübertragung kam der ASCII-Code dann gerade recht.

Aber als sich die Computer, das Internet und die Darstellungssoftware rasant weiterentwickelten und sich bald schon viel mehr als nur Buchstaben und Zahlen auf dem Bildschirm darstellen ließen, konnte die Datenfernübertragung nicht mehr schritthalten. Diese war noch immer auf ASCII-Zeichen beschränkt. Quasi aus der Not heraus entstand daher die textbasierte Hypertext-Auszeichnungssprache HTML, mit deren Hilfe man die benötigten Steuerzeichen einfach in Form von "Tags" übertrug. Man konnte nun also jedes beliebige Steuerzeichen generieren und dennoch erhielt man eine reine Textdatei, die man als ASCII-Code übertragen konnte. Das Darstellungsprogramm musste lediglich in der Lage sein, die Tags richtig zu interpretieren. Und weil es billiger einfach nicht geht, ist es dabei bis heute geblieben.

HTML ist also ein System aus sogenannten Tags (sprich: Tägs), also Markierungen, die dem Browser sagen, wann z.B. etwas <b>fett</b> geschrieben werden soll oder an welcher Stelle ein horizontaler Ruler <hr> eingefügt werden soll. Der Browser erkennt die Tags und stellt die Inhalte dem entsprechend dar. Ein WYSIWYG-HTML-Editor wie Namo WebEditor muss also entsprechend den Eingaben alle nötigen HTML-Tags erzeugen und umgekehrt auf Grund des HTML-Codes die Seite korrekt im Editor anzeigen.
 

Internet-Geschichte

Der alte ASCII-Standard weist jedem Schriftsymbol einen 7 bit langen Code zu. Damit konnte man 128 unterschiedliche Zeichen darstellen. Man war eigentlich froh, dass man alle Buchstaben, die Ziffern und auch einige Sonderzeichen und ein paar Steuerzeichen übermitteln konnte. Das reichte zur Ausgabe auf dem Bildschirm oder auf einem Drucker. Also auch für die Datenfernübertragung.

Um das digitale Signal vom Computer durch die Telefonleitung zu schicken, bediente man sich bis in die 80er Jahre eines Akustikkopplers. Dieses Gerät wandelte digitale Signale in Töne um und gab sie über einen kleinen Lautsprecher aus. Für den umgekehrten Weg gab es ein Mikrofon. Darauf legte man den Telefonhörer und ab ging die Post.

Die Datenübertragungsrate ermittelte man damals, indem man zählte, wie viele Zeichen pro Sekunde auf dem Ausgabegerät ankamen. Die Maßeinheit war das "Baud". Bei 110 Baud tröpfelten in den 70er Jahren gerade mal 110 Zeichen pro Sekunde aus der Leitung, Das entsprach weniger als 1000 bit/s. Man konnte buchstäblich zuschauen, wie Zeile für Zeile auf den Bildschirm geschrieben wurde. Üblich waren damals übrigens 25 Zeilen zu je 40 Zeichen. Die Modems der 80er Jahre erreichten 2400 bits/s bzw 300 Baud.

In dieser Zeit gab es noch kein World Wide Web und keine Webbrowser. Und es gab auch noch keine Internetprovider, bei denen man sich einwählte. Homepages gab es auch noch nicht. Man kannte vielleicht die Telefonnummer eines Uni-Rechners, bei dem man sich dann einwählte. Außerdem gab es private Mailboxen, die man anrufen und als Mailsystem verwenden konnte. Die Mailboxen haben sich dann untereinander vernetzt und so wurden Postings und Emails weiterverteilt. Später hatten manche Mailboxen auch Internetkontakt über einen Uni-Rechner. Manche Mailboxnetze boten sogar Dienste an, die sonst über BTX nur für sehr viel Geld erreichbar waren. Aber das Internet, welches sich in den USA bereits zu einem beliebten Kommunkationsweg und Spielzeug für Akademiker, Studenten und Hacker entwickelte, das war In Deutschland bis in die 80er Jahre quasi unbekannt. Hier versuchte die Deutsche Bundespost zunächst ein System namens Bildschirmtext (BTX) einzuführen. Den Decoder baute man in Fernsehgeräte ein. Der Abruf der Daten bei einer Hand voll Anbietern setzte einen Telefonanschluss voraus und jeder Anruf kostete natürlich Geld. Das ganze (aufgemotzte TV-Geräte und Telefongebühren) war sehr teuer und die Leute konnten damit so überhaupt nichts anfangen. Es setzte sich daher zunächst nicht durch. Für Firmen stellte die Post ein gesondertes Netzwerk namens Datex-P zur Verfügung. Dieses Netzwerk besteht noch heute und verbindet die Firmen (z.B. auch Banken) direkt miteinander.

Anfang der 90er, als das Post-Monopol zerbröckelte, durfte man endlich auch preisgünstigere Modems und Akustikkoppler verwenden, um sich mit einem Computer ins BTX-System einzuwählen. Nun stieg die Anwenderzahl spürbar an. Und damit stieg auch die Zahl der Anbieter. Ganz billig war der Spaß für den Anwender allerdings immer noch nicht. Man bezahlte zum einen die Telefongebühr und zum anderen pro Seitenaufruf Im BTX-System. Dafür konnte man Auskünfte von Post, Bahn und Flughäfen abrufen. Es gab Onlineangebote diverser Kaufhäuser. Sehr beliebt waren auch die Chat-Systeme, Erotik-Chatssysteme hatten Hochkonjunktur. BTX-Banking war im Vergleich zum Internet viel sicherer, so dass sich die endgültige Abschaltung des BTX-Systems nach der Interneteinführung um Jahre verzögerte. In der zweiten Hälfte der 90er boomte das Internet. Aus BTX wurde im Jahre 1993 Datex-J. (Das 'J' steht für 'Jedermann') Aus Datex-J wurde 1995 T-Online. Aus T-Online wurde ein Internet-Zugangsprovider und Webseiten-Hoster. AOL und Compuserve, die zu Anfang ebenfalls eigene Netzwerke betrieben, machten es genau so. Alle rüsteten ihr Angebot komplett auf Internet um.

Jetzt da das Geschäft mit den Onlinediensten endlich profitabel war, lohnte sich auch die Weiterentwicklung der Übertragungswege. Zunächst gab es schnelle Modems mit Datenkompression. Die Übermittlung von ASCII-Code wurde damit erheblich beschleunigt auf bis zu 56 kbit/s. Dann wurde das Telefonnetz digitalisiert. Die ISDN-Technologie erlaubt zügige und unterbrechungsfreie Übertragungen von 64 kbit/s. Da zwei Datenkanäle zur Verfügung stehen, kann man sie bündeln und erreicht 128 kbit/s. Aber diese Technologie wird durch DSL bei weitem übertroffen. Bis zu 16000 kbit/s sind jetzt möglich und in den Ballungszentren ist die Telekom gerade dabei, ein noch schnelleres Netzwerk zu errichten. das in der Lage sein wird, hochauflösende Filme (TV-Programme) zu übertragen. VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) übertägt 25000 kbit/s. Theoretisch geht auch doppelt so viel. Auch hier ist man auf möglichst kurze Leitungen angewiesen., weshalb man in den Kleinstädten und auf dem Lande nicht in den Genuss diesers Entertainment-Paketes gekommen wäre. Aber die Entwicklung bleibt zum Glück nicht stehen. Schon sind neue Frequenzen für die Datenübertragung über Funk (WiMax) verteilt worden. So wird man in absehbarer Zeit auch kabellos mit DSL-Geschwindigkeit durchs Web surfen können.


OK, nachdem Sie nun etwas Hintergrundwissen gesammelt haben und sich über die Risiken und Nebenwirkungen im Klaren sind, lohnt es sich ja auch, dass wir uns näher mit der eigentlichen Erstellung einer Homepage beschäftigen. Zunächst im folgenden Kapitel: Grundlegende Elemente einer Webseite

Haben Sie eigentlich schon einen Webseiten-Editor? Wenn nicht, dann empfehle ich Ihnen Namo WebEditor 8.
 


  
Copyright by Jörg Wischnewski - Logos, Warenzeichen, Schutzmarken etc. stehen im jeweiligen Recht und Eigentum der eingetragenen Inhaber, auch wenn dies nicht ausdrücklich einzeln angegeben ist.