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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige Anfänger

Grundelemente einer Webseite - Listen

Grundsätzliches über Tabellen

Will man eine Auflistung hübsch untereinander schreiben bzw. Texte oder Daten in Zeilen und Spalten ordentlich aufgliedern, dann bedient man sich einer Tabelle. Schon bald haben findige Webdesigner herausgefunden, dass man auch Bilder und sonstige Objekte prima in Tabellen organisieren kann und so auch das ganze Seitenlayout mittels Tabellen in den Griff bekommen konnte. Heute ist diese Methode bei den Profis überholt, aber für Anfänger und nicht-Profis mit weniger aufwendigen und teuren HTML-Entwicklungsumgebungen sind Tabellen noch prima geeignet, um damit das Grundgerüst ihrer Webseiten zu erstellen. Namo WebEditor unterstützt auch noch nicht so gut CSS und verwendet ebenfalls Tabellen, wenn es um das Seitenlayout geht. Es gibt sogar eigens dafür eine Funktion (Layoutbox), die automatisch passende Tabellenzellen erstellt, während der Anwender nur noch die Position von Feldern bestimmt, in die er später seine Inhalte schreiben will. Auch sonst wird die Arbeit mit Tabellen von Namo WebEditor sehr gut unterstützt, weil sie einfach ein zentraler Bestandteil des Webdesigns waren und für uns auch noch sind.

Die Grundform einer Tabelle

diverse Einträge diverse Einträge diverse Einträge
diverse Einträge diverse Einträge diverse Einträge
diverse Einträge diverse Einträge diverse Einträge

Wie man sieht, besteht eine Tabelle aus mehreren Tabellenzellen (mindestens aber aus einer)). Die Zellen sind organisiert in Zeilen und Spalten. So werden sie immer hübsch neben- und untereinander angeordnet.

Der Webdesigner sieht zunächst die Tabelle und ihre Eigenschaften im ganzen. Dann ihre Aufteilung in Zeilen und Spalten und schließlich die einzelnen Tabellenzellen und ihre Eigenschaften. Auch im HTML-Code findet man diese Betrachtungsweise wieder:

<table border="1">
    <tr>
        <td width="190">diverse Einträge</td>
        <td width="190">diverse Einträge</td>
        <td width="190">diverse Einträge</td>
    </tr>
    <tr>
        <td width="190">diverse Einträge</td>
        <td width="190">diverse Einträge</td>
        <td width="190">diverse Einträge</td>
    </tr>
</table>

Das Tag <table> leitet die Tabelle ein und enthält die Eigenschaften der Tabelle. Im obigen Beispiel erkennt man das typische Attribut 'border', welches die Rahmenbreite bestimmt. Das Tag <tr> steht für 'table row', damit beginnt eine Tabellenzeile. Auch die Zeile kann Eigenschaften haben. Es ist aber eher unüblich, diese zu verwenden. So enthält dieses Tag meist keine Attribute. Das Tag <td> steht dann für eine Tabellenzelle - 'table data'. Aus der Anzahl der Tabellenzellen pro Tabellenzeile ergibt sich die Anzahl der Spalten. Jede Zeile muss immer gleich viele Zellen haben. Wer den HTML-Code von Hand erstellt, muss selbst darauf achten. Namo WebEditor achtet darauf natürlich automatisch. Tabellenzellen haben wie schon gesagt gewisse Eigenschaften. Im obigen Beispiel wird die Zellenbreite mit dem Attribut 'width' auf 190 Pixel eingestellt. Tabellenzellen der selben Spalte müssen natürlich immer auch die gleiche Breite haben. Ein beliebter Flüchtigkeitsfehler, den auch Namo WebEditor nicht verhindern kann, wenn man explizit für jede Zelle eine andere Breite eingibt.

Der Verwendungszweck einer Tabelle

Ganz klar - Tabellen bringen Ordnung und Übersichtlichkeit. Mittels Tabellen lassen sich Worte und Nummern anordnen und zueinander in Bezug setzen. Aus den Bereichen Mathematik, Buchhaltung und Datenbanken kennt man die Vorzüge von Tabellen. Diese kann man also auch auf Webseiten darstellen.

Aber die Tabellenzellen können nicht nur Daten fassen. Sie können beliebig groß sein und fassen auch ganze Textpassagen, sowie Bilder und sonstige Objekte einer Webseite. Außerdem lassen sich Tabellenzellen miteinander zu einer großen Zelle verbinden oder weitere Tabellen in Tabellenzellen einfügen. Man kann damit tricksen, um Texte und sonstige Objekte in bestimmter Weise anzuordnen. Man kann damit sogar das komplette Seitenlayout organisieren.

Sicher - die HTML-Puristen und W3C-Jünger predigen das Ende des "Tabellenmisbrauchs". Schließlich gibt es dafür ja heute den DIV-Container und CSS. Wenn es aber nach einigen dieser Leute ginge, dann müsste man erst einen Webdesigner-Führerschein machen, bevor man eine Homepage veröffentlichen darf. Zum Glück ist das Internet aber noch offen für alle. Aber nicht alle können oder wollen sich eingehend befassen mit CSS, HTML, XHTML, XML und 'hast Du nicht gesehen'....Bei Verwendung von Tabellen braucht man keinen CSS-Kurs, um ein ordentliches Seitenlayout zu erzeugen. Und so lange das W3C die Tabelle nicht ganz abschafft, spricht nichts dagegen, die Eigenschaften von Tabellen für eigene Zwecke einzusetzen. Hierbei wird man von Namo WebEditor bestens unterstützt.

Seitenlayout mittels Tabellen

Im Textbereich lässt sich damit bereits tricksen. So kann man z.B. Tabulatoren nachbilden oder Text in ganz bestimmter Weise einrücken Einfaches Beispiel: Ein Text soll rechts und Links einen Rand bekommen. Wir verwenden also eine Tabelle wie oben, aber die linke und die rechte Spalte sollen nur als Randbegrenzung dienen:

  

Die Form und das Aussehen von Asteroiden lässt sich nicht so einfach bestimmen. Gemessen an ihrer Entfernung sind sie zu klein und werfen zu wenig Licht zurück, um mit einem Teleskop direkt angeschaut zu werden. Aber immerhin lassen sich aus der wechselnden Lichtmenge, die ein Asteroid zurücksendet, während er um die Sonne herum eiert, bereits erste Rückschlüsse auf seine Form ziehen. Die Lichtmengenanalyse gestaltet sich allerdings sehr zeitraubend. Da ist man als Wissenschaftler doch froh, wenn man mal ein paar Fotos von Raumsonden erhält.

  

Der Text steht in der mittleren Spalte. Die anderen beiden Spalten sind nur Platzhalter. Somit gibt die Tabelle das Layout vor. Aber jeder sieht natürlich sofort, dass das mit einer Tabelle gemacht wurde. Wir müssen daher den Rahmen der Tabelle noch los werden. Aber das ist überhaupt kein Problem. Man kann die Breiten der Tabelle, der einzelnen Zellen und der Tabellenrahmen bestimmen. Setzen wir die Rahmenbreite einfach auf den Wert Null. Dann verschwindet er ganz:

  

Die Form und das Aussehen von Asteroiden lässt sich nicht so einfach bestimmen. Gemessen an ihrer Entfernung sind sie zu klein und werfen zu wenig Licht zurück, um mit einem Teleskop direkt angeschaut zu werden. Aber immerhin lassen sich aus der wechselnden Lichtmenge, die ein Asteroid zurücksendet, während er um die Sonne herum eiert, bereits erste Rückschlüsse auf seine Form ziehen. Die Lichtmengenanalyse gestaltet sich allerdings sehr zeitraubend. Da ist man als Wissenschaftler doch froh, wenn man mal ein paar Fotos von Raumsonden erhält.

  
So entsteht auch mehrspaltiger Text:

Man muss nur wieder entsprechende Tabellenzellen entwerfen und den Text dann sehr geschickt darin verteilen. Schon sieht die Homepage aus wie eine Zeitungsseite. Besonders praktisch ist das aber nicht. Insbesondere sehr lange Textpassagen wären schwer zu lesen, weil man immer rauf und runter scrollen müsste. Für Sie habe ich die Ränder der Tabelle sichtbar gelassen. Damit Sie den Aufbau sehen:

Der Zwergplanet Ceres ist das größte Objekt im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Er galt bis zur Neudefinition von Planeten noch als der größte Asteroid im Sonnensystem. Vesta ist der zweitgrößte Asteroid im Astroidengürtel. Die Planetenforscher hoffen, dass sie durch die Erforschung von Ceres

und Vesta mehr über die Frühgeschichte unseres Sonnensystemes herausfinden. Aber selbst für ein Superteleskop wie Hubble sind die Asteroiden nur als verschwommene Flecken zu sehen. Einen genaueren Blick auf den großen Asteroiden Vesta und den Kleinplaneten Ceres wollen die Forscher daher mit Hilfe einer

Raumsonde werfen. Die Sonde Dawn startete im September 2007 und wird voraussichtlich im Oktober 2011 bei Vesta eintreffen, den Asteroiden sieben Monate lang umkreisen und danach wieder durchstarten und voraussichtlich Anfang 2015 wird sie Ceres erreichen.

Und so kann man ein paar Bilder (beinahe) ganz ungezwungen verteilen:
object_22.jpg           object_22.jpg
  object_21.jpg       object_22.jpg    
    object_22.jpg       object_21.jpg  
object_22.jpg           object_22.jpg


Eine Tabelle erstellen

Mit Namo WebEditor erstellen Sie eine Tabelle wie folgt:

Screenshot Tabelleneigenschaften1. Bringen Sie die Schreibmarke an die Position, wo die Tabelle beginnen soll. Dann wählen Sie aus dem Menü: Tabelle (Bei Namo 8 befindet sich das Tabellen-Menü im Ribbonmenü 'Einfügen'. Wählen Sie 'Neue Tabelle.' - Es öffnet sich der Eingabedialog "Tabelleneigenschaften".

Wählen Sie aus, wie viele Zeilen und Spalten die Tabelle haben soll. Dann klicken Sie auf den Button [OK]. Es entsteht eine Tabelle in voller Bildschirmbreite und mit der Rahmenbreite 1. Alle anderen Werte sind vorerst nicht vergeben.
Im Anschluss können Sie die Maus verwenden, um die Tabelle oder einzelne Zellen in der Größe zu ändern. Ggf. rufen Sie die Tabelleneigenschaften nochmals auf, um weitere Einstellungen vorzunehmen. Markieren Sie zuvor die Tabelle. Oder markieren Sie eine einzelne Zelle, um deren Eigenschaften zu bestimmen. Aber achten Sie beim Verteilen von Zelleneigenschaften darauf, dass Sie den Überblick über die Tabellen- und Zelleneigenschaften nicht verlieren. Sollten die Werte nicht zueinander passen, dann wird der Browser das Beste daraus machen und das ist ggf. nicht immer das von Ihnen gewünschte Ergebnis.
 

Die gebräuchlichsten Tabelleneigenschaften im Überblick
  • Die Tabellengröße ergibt sich zunächst mal aus den Zeilen und Spalten
    • Außenmaß - Breite und Höhe in Pixeln oder als Prozentwert
  • Das Tabellenlayout
    • Ausrichtung der Tabelle im Dokument (Rechts, Links, Zentriert)
    • Zellenabstände (quasi Rahmenbreite zwischen den Zellen)
    • Zellenfüllabstände (Ränder innerhalb jeder Zelle)
    • Alignment der Tabellenüberschrift (soweit vorhanden)
  • Der Tabellenrahmen
  • Der Tabellenhintergrund
    • Farbe
    • Hintergrundbild
Die gebräuchlichsten Zelleneigenschaften im Überblick
  • Die Zellengröße
    • Breite und Höhe in Pixeln oder als Prozentwert
  • Layout des Zelleninhaltes
    • Horizontale Ausrichtung (Links, Rechts, Zentriert)
    • Vertikale Ausrichtung (Oben, Unten, Mitte)
  • Rahmenfarbe jeder einzelnen Zelle
  • Hintergrundfarbe oder Hintergrundbild pro Zelle
     

So viel nun also zum Unterkapitel 'Tabellen'.
Damit haben wir auch das Ende des Hauptkapitels 'Grundelemente des Webdesins' erreicht.
Kommen wir nun zum nächsten Hauptkapitel: Spezielle Elemente (Web-Formulare, Frames, Ebenen und Multimediaobjekte)
 


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