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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige AnfängerGrundelemente einer Webseite - HyperlinksGrundsätzliches über Links (Eigenschaften von Links)Verweise, die sog. Hyperlinks (oder auch kurz: Links) sind ein elementarer Bestandteil des WWW. Sie machen aus einem ganz normalen Text den "Hypertext". Dank Hyperlinks navigieren wir per Mausklick durch unsere Homepage und auch durch das gesamte Internet. Mit ihrer Hilfe wird aus dem Internet das WWW, ein weltweites Netzwerk! Das Prinzip des Hypertextes ist ein System aus Querverweisen, mit deren Hilfe man zunächst mal an eine andere Stelle im selben Text springen kann. Abgeschaut ist das Grundkonzept also von den Querverweisen in Büchern, wo man eine Seitenzahl oder Kapitelnummer angibt, so dass man die Textstelle, welche die ergänzenden Informationen enthält, leicht finden kann. Mit Hyperlinks kann man - durch die Angabe weiterer Adressparameter - ganz locker auf jede beliebige Webseite verweisen. Im modernen graphischen Webbrowser folgt man einem Link einfach durch einen Mausklick. So wird ein Sprung zur verknüpften Adresse (URL) ausgeführt. Durch das "Hypertextsystem" können nicht nur Webseiten, sondern beliebige Dateien adressiert und - die passende Software vorausgesetzt - auch aufgerufen werden. Man kann sogar auf ausführbare Programme verweisen, die nach dem Aufruf auf das lokale System kopiert und/oder ausgeführt werden. Oder man kann die Ausführung eines Programmes auf dem fernen Server veranlassen. Genau so kann man den Browser auch veranlassen, eine Datei nur auf das lokale System zu kopieren (sog. Download). Die Grundform eines Links ist ein Textlink. Diesen erzeugt man, indem man zunächst ein Wort oder den gewünschten Textabschnitt schreibt, ihn dann markiert und sodann mit einem Hyperlink versieht. In Namo WebEditor geht das so:
Die Linkeigenschaften können später verändert werden. Man kann mehrere Wörter oder einen ganzen Absatz verlinken. Sinnvoller aber ist es, wenn man jeweils nur ein Wort verlinkt. Im Idealfalle sollte dieses Wort ein passendes Stichwort zu den damit verknüpften Inhalten sein. Externe Links (Links zu fremden Seiten)Sie sind das Herz und der Antrieb des World Wide Web. Die Hyperlinks von einem Angebot zum anderen. Setzen Sie ganz gezielt Links zu Angeboten, die Ihre Informationen ergänzen oder bestätigen können. Empfehlen Sie die Inhalte anderer Anbieter und freuen Sie sich, wenn auch zu Ihnen verwiesen wird. Setzen Sie auch Links zu Ihren Lieblingssuchmaschinen. So wird auch Ihre Homepage bald ein wichtiger Knoten im weltweiten Netz. Interne Links (Links innerhalb der eigenen Website)Schreiben Sie nicht alles auf eine einzige Seite, sondern verteilen Sie die Informationen sinnvoll und übersichtlich auf mehrere Seiten. Erstellen Sie dazu ein kleines Inhaltsverzeichnis. Nun verlinken Sie vom Inhaltsverzeichnis zu den entsprechenden Seiten und von dort zurück zum Inhalt. Vielleicht macht es auch Sinn, von jeder Seite auf jede andere zu verlinken, damit man nicht immer erst zum Inhaltsverzeichnis wechseln muss. Bei sehr kleinen Websites ist ein Index nicht
notwendig und wirkt zudem auch immer etwas "uncool". Statt dessen hat man auf jeder Seite eine Art 'Mini-Index' in Form einer sog. 'Navigationsleiste'. Diese Art der Verlinkung nennt man "relative Adressierung". Der Browser stellt den Dateinamen in Relation zur aktuellen Adresse und verwendet unter Beibehaltung von Domain und ggf. Verzeichnis/Unterverzeichnis einfach den angegebenen Dateinamen und erzeugt daraus wiederum eine komplette URL. Neben der 'relativen Adressierung' gibt es noch die 'absolute Adressierung'. Diese verwendet man für 'externe' Links zu fremden Webseiten, aber auch unter bestimmten Bedingungen innerhalb der eigenen Website. In dem Falle schreibt man dann ganz ausführlich: http://www.domain.de/verzeichnispfad/dateiname.htm Lesezeichen - Links zu einer bestimmten Stelle auf einer SeiteInnerhalb eines HTML-Dokumentes kann man sog. Lesezeichen (oder Anker) setzen. Klickt man einen Link an, der zu einem Lesezeichen führt, dann scrollt der Browser automatisch zu der entsprechend markierten Stelle. Namo WebEditor führt übrigens Buch über die Lesezeichen eines Projektes und so können Sie im Feld "Lesezeichen:" auch den passenden Namen aus einem Dropdownmenü auswählen. Eine ganz spezielle Verwendung für ein Lesezeichen ist der Link zu sich selbst. Hier ist der Link zugleich sein eigenes Lesezeichen. Klickt man einen solchen Link, dann springt die Stelle ggf. zum oberen Rand des Browserfensters, sonst aber passiert nichts. In HTML-Code sieht ein solcher Link zu sich selbst so aus: Link-TargetKlickt man auf einen Link ohne besondere Targetinformationen, dann wird die Zielseite im selben Fenster geöffnet und ersetzt den bisherigen Fensterinhalt. Dies ist im Normalfall die Standardeinstellung in jedem Browser. Mit Hilfe eines Link-Targets kann man dieses Verhalten nun beeinflussen. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Anwendungsarten: Link Target allgemeinEs gibt ein paar ganz bestimmte Schlüsselwörter, die man als Linkziel verwenden kann und mit denen man beispielsweise den Browser dazu veranlassen kann, den Link in einem neuen Browserfenster zu öffnen. Die Schlüsselwörter beginnen mit einem Unterstrich, damit der Browser gleich erkennt, was damit gemeint ist.
Link Target im FramesetIn einem Frameset ist es oft erwünscht, dass sich die Verweisziele in einem ganz bestimmten Frame öffnen und nicht etwa in dem Frame, wo sich z.B. nur die Navigationsleiste befindet. Wenn also ein Browserfenster in Frames unterteilt wird, dann kann man jedem Frame einen Framenamen geben. Diesen Framenamen verwendet man dann als Zielangabe für die Links. Mehr über Frames erfahren Sie in einem späteren Kapitel, wo die Frames näher besprochen werden: Damit haben wir das Grundelement 'Hyperlinks' erschlagen. |
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