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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige Anfänger

Begriffs-Lexikon und Anleitungen für totale Computer-Anfänger


DAU - was ist denn das???

Herzlichen Glückwunsch, wenn Sie diese Frage stellen, dann sind Sie zwar ein 'Anfänger', aber wohl doch kein DAU mehr. Sie dürfen diesen Begriff daher im normalen Begriffs-Lexikon nachschlagen. >> was ist ein DAU


Editor - was ist das?

Der Wortstamm "edit" stammt aus dem Lateinischen. Sowohl in deutsch als auch in englisch bedeutet "editieren" soviel wie "bearbeiten". In den meisten fällen denkt man dabei an einen Text. Im Computerdeutsch ist damit immer gemeint, dass man z.B. einen Text oder auch ein Bild oder ein sonstiges Objekt verändert. Programme, mit denen man dies bewerkstelligt heißen "Editor". Auch hier denkt man aber zu allererst an einen Text-Editor. Typisches Beispiel dafür ist "Windows-Notepad". Bei komplexeren Programmen spricht man dann von einer "Textverarbeitung". Spezielle Programme für HTML-Code nennt man HTML-Editor. Und wenn die Eingaben im Editor vom Programm automatisch in HTML übersetzt werden, dann erhält man einen WYSIWYG-Webseiten-Editor. Typisches Beispiel dafür ist Namo WebEditor.


Ich soll "Enter" eingeben???

Mit dem englischen Wort ENTER ist die Eingabetaste gemeint. Sie sollen - nachdem Sie Ihre Eingaben getätigt haben - den Computer darüber verständigen, dass sie fertig sind und die Eingaben Abbildung einer Eingabetaste (ENTER)nun übernommen werden sollen. Üblicherweise drückt man dazu die Eingabetaste. Auf der Eingabetaste steht oftmals das englische Wort ENTER. Oder es befindet sich ein Pfeil darauf. Die Eingabetaste befindet sich immer am rechten Rand der Tastatur, dort wo sich bei der elektrischen Schreibmaschine früher die Wagenrücklauftaste befand.


Ich soll etwas markieren ???

Sie markieren z.B. einen Textabschnitt, indem Sie zunächst die Scheibmarke an den Anfang des Abschnitts bringen. Klicken Sie z.B. dorthin, wo die Markierung starten soll oder verwenden Sie die Pfeil-Tasten, um die Schreibmarke an diese Stelle zu bewegen. Nun drücken sie die Umschalttaste und halten sie gedrückt, während Sie die Schreibmarke an das Ende des zu markierenden Abschnittes bringen. Dies kann wiederum durch Klicken mit der Maus oder mittels Pfeiltasten geschehen. Ein zusammenhängendes Wort können Sie auch durch einen Doppelklick darauf markieren.

Nach der Markierung sieht der Text in etwa so aus: Markierter Text
Er ist in der Regel also negativ dargestellt (Aus schwarz-weiß wird weiß-schwarz).


Was ist ein "Ordner"?

Damit der Benutzer seine Dateien auf der Speicherplatte wiederfinden kann, gibt es ein Verzeichnis. Die englische Originalbezeichnung dafür ist "directory". Seit der Einführung der graphischen Programmoberflächen werden Verzeichnisse auch gern als Ordner dargestellt. Die Dateien darin sind dan quasi wie die Blätter in einem Ordner.

Ein Ordner kann neben den Dateien aber auch wieder Ordner enthalten - die Unterordner. Und das kann so beliebig fortgesetzt werden. Zweck der Übung ist eine bessere Übersichtlichkeit - also Ordnung in den Ordnern. So kann man alles hübsch sortieren und findet es dann auch leichter wieder; wenn man sich nicht in vielen Unterordnern verzettelt...


Was ist dieser "Homepageordner"

Der Homepageordner enthält alle Dateien und Unterordner, die zu dem Homepageprojekt gehören. Dies sind neben den HTML-Dokumenten auch deren Bilder und ggf. weitere sogenannte Multimediadateien.

Namo WebEditor erzeugt außerdem noch einige eigene Dateien und Unterordner für den Site-Manager.

Der Homepageordner sollte die "Homepage" an sich enthalten, also die Startseite des Webprojektes, die üblicherweise 'index.htm' heißt.


Warum Bilder oder sonstiges Material immer erst in den "Homepageordner" kopieren?!

Wenn Sie ein Bild auf einer Seite einfügen, dann wird es nicht tatsächlich ins HTML-Dokument eingebunden. Es besteht weiter als eigenständige Bilddatei. Im HTML-Dokument befindet sich nur der Verweis auf diese Bilddatei. Damit das Bild also später auch im Internet angezeigt wird, muss es zusammen mit der HTML-Datei zum Webserver übertragen werden. Daher ist es zweckmäßig, wenn sich das Bild im selben Ordner befindet, wie das HTML-Dokument. Verwendet man Unterordner, dann sollten alle zum Homepageprojekt gehörenden Dateien sich entweder im Homepage-Hauptordner oder in einem seiner Unterordner befinden.

Wenn Sie mit Namo WebEditor z.B. Bilder aus der ClipArt-Sammlung oder aus Ordnern außerhalb des Webprojektes einfügen, dann befinden sie sich nicht im Homepageordner, sondern irgendwo im ClipArt-Verzeichnis oder sie landen in einem temporären Verzeichnis. Beim Speichern der Webseite fragt Namo WebEditor dann, was mit den neu hinzugefügten Bildern geschehen soll. Sie müssen darauf achten, dass die Bilder nicht in dem (temporären) ClipArt-Ordner verbleiben, sondern in den Homepageordner kopiert werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Homepage später komplett mit allen zugehörigen Bildern zum Server übertragen wird und beim Aufruf im Internet alle Bilder und auch Hintergrundbilder wirklich angezeigt werden.


Man soll oft und regelmäßig speichern, um Datenverlust zu vermeiden

Dieser Hinweis betrifft eigentlich nicht nur den "DAU". Auch die Profis ärgern sich immer wieder über sich selbst. Folgende Situation: Sie haben sehr viel Gehirnschmalz und Zeit aufgewendet, um im Computer etwas zu erschaffen. Plötzlich friert das Programm ein und nimmt keine Eingaben mehr entgegen. Oder ein Stromausfall beendet Ihre Computersitzung jäh und vollkommen unerwartet. Zum Speichern ist es jetzt zu spät. Alles ist futsch! Sie dürfen nun wiede von vorn anfangen.

Warum? Weil der Computerspeicher flüchtig ist und daher beim Ausschalten oder Neustart des Computer gelöscht wird. Was man aber auf die Festplatte oder ein sonstiges Medium (z.B. USB-Stick) speichert, das bleibt auch nach dem Crash erhalten.

Manchmal wird alles im zweiten Durchgang noch viel besser. Tröstet Sie das? Aber besser wäre es doch gewesen, wenn Sie Ihre Arbeit gespeichert hätten. Die ganz einfache Botschaft lautet daher: "Speichern Sie zwischendurch regelmäßig Ihre Arbeit ab. Je öfter desto besser." In Namo WebEditor drücken Sie einfach die Tastenkombination [Strg]+[S]. Dadurch wird die aktuelle HTML-Seite sofort und ohne weitere Nachfrage gespeichert.

Falls Sie aber doch mal vor den Trümmern eines Computerabsturzes stehen, dann hilft Ihnen vielleicht noch die Autosave-Funktion von Namo WebEditor. Diese automatische Sicherung geschieht bei jedem Speichern in eine Datei mit der Endung ".bak" und in einem Zeitintervall von z.B. 10 Minuten in eine Datei mit der Endung ".asv". Speziell als Anfänger sollten Sie diese Intervall-Funktion stets aktiviert lassen. Sie finden diese in den Einstellungen von Namo WebEditor 2006 unter "Werkzeuge"-"Einstellungen" auf der Karteikarte "Speichern". Und bei Namo 8 klicken Sie auf das Namo-Symbol oben links und öffnen damit das Namo-Menü. Dort am unteren Rand finden Sie den Button [Einstellungen].

Screenshot Namo 2006


Screenshot Namo 8:
 

Die Autosave-Dateien sind Ihr Rettungsanker. Nachdem Sie Namo WebEditor und ggf. auch den Computer neu gestartet haben, öffnen Sie Ihr Projekt und dann öffnen Sie die Autosave-Datei indem Sie im Dialog "Datei-Öffnen" den Dateityp "Alle dateien (*.*)" auswählen und dann nach der Datei mit der Endung .asv suchen. Anschließend werden Sie gefragt, in welchem Format Namo WebEditor die Datei öffnen soll. Wählen Sie "HTML". Die Autosave-Datei dürfte mit den obigen Einstellungen maximal 10 Minuten alt sein.


Was ist denn ein 'Mediaplayer'? - Habe ich so etwas auch?

Das englische Wort "mediaplayer" bedeut zu deutsch: "Abspielgerät" bzw, "Abspielprogramm". Man benötigt den Mediaplayer, um Mediendateien abspielen zu können. Ein solches Programm gehört bereits zum Lieferumfang von Windows. Es heißt "Windows Mediaplayer". Damit können Sie alle üblichen Medienformate abspielen. Daneben gibt es aber auch noch Player für diverse andere Formate oder einfach als Alternative zum Windows-Mediaplayer. Am bekanntesten sind: RealPlayer, Apple Quicktime und WinAmp, Der VLC-Player von VideoLAN ist momentan der Geheimtipp. Dieser Multi-Player spielt sogar Flashvideo (*.FLV) ab, ohn dass diese zuvor extra in ein anderes Format umgewandelt werden müssen.

Siehe auch "Mediaplayer" im Begriffslexikon.


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