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Das Homepage-Handbuch speziell für blutige Anfänger

Begriffs-Lexikon


Browser, Webbrowser

Aus dem englischen 'to browse' - schmökern, überfliegen (in einem Buch oder in einer Auswahl herumstöbern) hat sich in der Computerfachsprache das Wort 'Browser' abgeleitet. Dies ist ein kleines Programm, mit dem man Texte lediglich lesen kann,.im Vergleich zum Editor, mit dem man Texte auch erstellen und bearbeiten kann. Mit dem Internet bzw. WWW kamen dann Programme auf, mit denen man Webseiten (Homepages) lesen konnte - also Browser für Webseiten, kurz: Webbrowser. Anfangs waren das auch nur reine Textbrowser. Daraus entwickelten sich dann aber die graphischen Browser für Hypertext-Dokumente, wie man sie heute kennt. Wenn heute jemand "Browser" sagt, dann meint er sicher einen Webbrowser.


browserspezifisch

Wie bei jeder anderen Software, so gibt es auch bei den Webbrowsern viele Versionen von unterschiedlichen Herstellern. Während Sie aber von einem Bildbearbeitungsprogramm nicht unbedingt verlangen, dass es die Dateien einer anderen Anwendung (eines anderen Herstellers) öffnen kann, erwarten Sie von jedem Webbrowser, dass er weltweit alle Webseiten korrekt darstellt. Und da es nur eine Wahrheit geben kann, sollte die Darstellung aller Webbrowser übereinstimmen. Jedenfalls geben sich die Webdesigner viel Mühe, dass sie diesem Ideal nahe kommen. Und daher dürfen Sie keine browserspezifischen HTML-Tags verwenden.

Denn die Browserhersteller statten Ihre Browser mit Gimmicks aus, so dass über die W3C-Empfehlungen hinaus noch zusätzliche Dinge angezeigt werden können. Die Konkurrenz braucht dann immer eine Weile, bis sie nachgezogen hat. Manches wird aber mit Hinweis auf die W3C-Empfehlungen nicht übernommen. 'King of the specialeffects' war bisher immer der Internet Explorer bzw. das Webdesignprogramm "Frontpage". Baute man dessen browserspezifischen Effekte in die Webseite ein, dann sah das mit dem entsprechenden Browser ganz toll aus. Andere Browser ignorierten das aber!

Inzwischen berücksichtigen auch Webdesignprogramme von Microsoft den Trend der Zeit und verzichten auf die speziellen "Frontpageerweiterungen". Der Frontpage-Nachfolger "Expression Web" hält sich nun recht streng an die W3C-Vorgaben.


Client (z.B. FTP-Client)

Zu deutsch: Klient. In der Computerfachsprache wird ein Programm, das von einem anderen (innerhalb eines Netzwerkes) mit Daten oder sonstigen "Dienstleistungen" versorgt wird quasi als dessen Kunde bzw. als Klient angesehen. Damit wird die Beziehung zwischen dem Lieferanten/Dienstleister (Server) und dem Abnehmer/Auftraggeber (Client) verdeutlicht.
Siehe auch: Wikipedia - Das Client-Server-Modell

Somit sind eigentlich alle Programme, mit denen Sie Daten aus dem Internet beziehen solche Klienten. Bei einigen Programmen wird der Begriff dann auch tatsächlich noch im Namen verwendet. So wird ein Programm, mit dem man Daten mittels File Transfer Protocol von und zu einem Server übertragen kann "FTP-Client" genannt. In vielen Webseiteneditoren, wie auch Namo WebEditor ist der FTP-Client bereits integriert. Hier findet man dann eine Funktion mit der Bezeichnung "Upload" oder "Publizieren", so dass man keine zusätzliches Programm benötigt. Spezielle FTP-Programme haben aber meiste noch zusätzliche Funktionen, so dass sich die Anschaffung für den ambitionierten Webmaster eigentlich immer lohnt. Siehe auch Kapitel "Upload".


CSS

Abkürzung für "Cascading Stylesheets" - zu deutsch: kaskadierende Formatvorlagen. Auf der deutschen Übersetzung sollte man aber nicht weiter herumreiten. Es handelt sich ganz einfach um eine Beschreibungssprache, mit der man Form, Farbe und Position diverser Webelemente bestimmen kann. Der besondere Hit daran ist die Möglichkeit, damit u.a. die sogenannten Klassen zu definieren - allen Elementen dieser Klasse werden deren Eigenschaften zugeordnet.

In den HTML-Dokumente werden die Klassen dem entsprechenden HTML-Tag zuordnet. Die Klassendefinitionen befinden sich dabei nicht unbedingt auf der Webseite selbst, sondern vorzugsweise in einer eigenen Datei. Alle Webseiten einer Homepage können auf diese CSS-Datei zurückgreifen. Dadurch werden die Eigenschaften der Homepage zentral gesteuert und Änderungen an der zentralen Steuerung wirken sich auf alle Seiten der Homepage aus.

Das ist genial, aber heute machen noch die allerwenigsten WYSIWYG-Editoren davon Gebrauch. Will man CSS anwenden, dann benötigt man ein gewisses HTML- und CSS Grundwissen. Anfänger tun sich daher schwer.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, dann lesen Sie bitte in der Wikipedia und bei SELFHTML nach. Namo-Anwender lesen bitte das Kapitel "Grundlegende Seiteninhalte" - "Formatierung von Inhalten" und dort alles über die Formatierung von Stilen und die Verwendung von Stylesheets.


DAU

Dies ist ausnahmsweise mal die Abkürzung für eine (hauptsächlich) deutsche Bezeichnung:
DAU = Dümmster anzunehmender User. Gemeint ist damit also einen (Computer-)Anwender, der bar jeden Sach- und Grundlagenverstandes ist und bei dem man mit allerhand Fehlern rechnen muss.

Man kann diese Bezeichnung abfällig meinen, im allgemeinen sieht man sie aber mit Humor. Programmierer und Handbuchautoren müssen immer mit dem DAU rechnen... Im Falle des Programmierers heißt das, dass er die Bedienung einfach und sicher machen muss. Fehlbedienung darf nicht zum 'GAU' führen. Für mich als Handbuchautor bedeutet es, dass ich die Dinge einfach erklären und notfalls ein Lexikon beilegen muss... Unter 'DAU-Help' erkläre ich also Dinge, über die der langjährige Computeranwender sicherlich lachen wird. Aber wir alle haben ja mal ganz vorne angefangen. Und hier im normalen Begriffs-Lexikon finden Sie die Übersetzung des 'fach-chinesisch' ins dau -äh- deutsche.

By the way - es gibt auch eine englische Entsprechung:
Das Kunstwort 'luser', eine Zusammensetzung aus 'user' und 'looser' ... gar nicht nett!

Die Erfahrung lehrt leider auch, dass wir User immer mit dem DAP rechnen müssen... - na, was kann das jetzt wieder heißen? - Richtig: DAP = Dümmster anzunehmender Programmierer!


Download-Zeit

Wenn der Nutzer zu lange auf seine Daten warten muss, dann wird er sehr wahrscheinlich abbrechen und sein Glück woanders versuchen. Als Webmaster ist man daher bestrebt, die Downloadzeiten möglichst gering zu halten. Die Zeit, die für das herunterladen einer Datei benötigt wird, ist abhängig von der Dateigröße und der Geschwindigkeit, mit der die Daten aus der Leitung tröpfeln. Da man keinen Einfluss auf die Gegebenheiten beim Homepagebesucher hat, muss man stets vom schlimmsten ausgehen. Also optimiert man die Dateigröße mit dem Ziel, dass die Wartezeiten möglichst gering sind, wobei die Qualität noch brauchbar sein muss. Angenehmer Nebeneffekt geringer Downloadzeiten und kleiner Dateien ist eine geringere Belastung des gesamten Datentransportweges.


Ebene, Layer, DIV-Container

Ebenen oder eigentlich "DIV-Blöcke" oder auch "DIV-Container" sind mehr oder weniger genau definierte Blöcke oder Bereiche einer Webseite und somit der Schlüssel zum bequemen und gut strukturierten Seitenlayout. Die von Namo WebEditor erzeugten Ebenen lehnen sich an die früher aus der Netscape-Welt bekannten "Layer" an und wirken wie ein Textfenster oder eher sogar wie eine Webseite auf der Webseite. Solche Ebenen können auf der Webseite ganz frei positioniert werden. Sie enthalten Texte und Bilder und sogar eigene Hintergrundeigenschaften. Mehr über das Thema finden Sie im Homepage-Handbuch unter "Spezialelemente-Ebenen"


Editor

Der Wortstamm "edit" stammt aus dem Lateinischen. Sowohl in deutsch als auch in englisch bedeutet "editieren" soviel wie "bearbeiten". In den meisten fällen denkt man dabei an einen Text. Im Computerdeutsch ist damit immer gemeint, dass man z.B. einen Text oder auch ein Bild oder ein sonstiges Objekt verändert. Programme, mit denen man dies bewerkstelligt heißen "Editor". Auch hier denkt man aber zu allererst an einen Text-Editor. Typisches Beispiel dafür ist "Windows-Notepad". Bei komplexeren Programmen spricht man dann von einer "Textverarbeitung". Spezielle Programme für HTML-Code nennt man HTML-Editor. Und wenn die Eingaben im Editor vom Programm automatisch in HTML übersetzt werden, dann erhält man einen WYSIWYG-Webseiten-Editor. Typisches Beispiel dafür ist Namo WebEditor.


FTP

FTP ist nicht etwa eine politische Partei, sondern die Abkürzung für den englischen Computerfachbegriff "File Transfer Protocol". Im Gegensatz zum sonst für uns üblichen Hypertext Transfer Protocol (HTTP) sollen damit beliebige Dateien übertragen werden. In der Praxis bedient man sich dieses Übertragungsprotokolls, um z.B. Dateien vom lokalen Rechner zu einem Webserver zu transferieren. Programme, die diese Aufgabe übernehmen werden FTP-Client genannt.


herstellerspezifisch, proprietär

Während die Softwarehersteller sich bei den Webbrowsern an gewisse Standards halten müssen (siehe auch 'browserspezifisch'), gibt es auch 'hausgemachte' Formate, die nur von einen Hersteller verwendet werden und die nur mit den Programmen dieses Herstellers abgespielt oder angezeigt werden können. Man sagt dann: Das Format sei '"herstellerspezifisch'".

Will man es noch hochgestochener klingen lassen, dann verwendet man das Computerfachwort "proprietär". Man sagt also gerne mal "proprietäres Format", wenn ein herstellerspezifisches Format gemeint ist, also ein hauseigenes Format, das sich nicht an allgemeine Standards hält. Proprietäre Software läuft also z.B. nur auf einem bestimmten Betriebssystem oder nur mit einer bestimmten Abspielsoftware.

Einige Verwirrung stiftet immer wieder die Annahme, dass "proprietär" ein ganz normales Fremdwort sei. Im normalen Duden oder einem allgemeinen Fremdwörterbuch findet man das Wort aber (noch) nicht. Man muss schon ein Fachwörterbuch zur Hand nehmen.

Richtig ist wohl die Annahme, dass der lateinischen Begriff "proprietas" der Grundstamm für das englische Wort "proprietary" ist. Dort wird es auch von Juristen und Bankern benutzt, wenn es um Eigentumsrechte geht. Die Computerfachleute finden das Wort auch total schlau und bezeichnen damit Programme oder Dateiformate, die einem bestimmten Betriebssystem oder Hersteller oder Player zugehörig sind und sich nicht an allgemeine Standards halten. Und so wurde das Wort "proprietary" ins computerdeutsche "proprietär" übersetzt.

Die folgende Aussage ist also ein Irrtum: "Das Fremdwort "proprietär" stammt vom lateinischen Wort "proprietas" (Eigentum) ab. Daher ist mit dem Wort "proprietär" gemeint sein, dass das Format oder die Software urheberrechtlich geschützt sind. Man spricht dann also von "propritärer" Software im Gegensatz zu freier, kostenloser Software."


Hypertext und HTML (Hypertext Markup Language)

Die "Hypertext Markup Language" - kurz: HTML ist eine sog. Auszeichnungssprache zur Erzeugung von Hypertextdokumenten. Dazu werden die Inhalte der Webseite mit den sog. HTML-Tags umgeben. Vom Webbrowser werden die HTML-Tags dann entschlüsselt, wodurch Texte, Bilder und sonstige Webseiteninhalte entsprechend strukturiert bzw. formatiert ausgegeben werden. Auch die Hyperlinks werden mit Hilfe von HTML-Tags erzeugt und dann vom Webbrowser entsprechend angezeigt bzw. ausgeführt, wenn man darauf klickt. Zusätzliche Angaben in Form von Meta-Tags können den Browser oder die Suchmaschinen mit Informationen über die Webseite und den Autor versorgen.

HTML wird vom World Wide Web Consortium (W3C) standardisiert und weiterentwickelt. Parallel zu HTML existiert die Extensible Hypertext Markup Language (XHTML). Sie sollte HTML über Kurz oder lang ersetzen. Lesen Sie mehr darüber  - na wo? bei Wikpedia natürlich!


Homepage

Allgemein versteht man darunter einen Webauftritt (eine Website), also eine im Internet veröffentlichte Präsentation, die mit einem Webbrowser abgerufen und angezeigt werden kann.

Ursprünglich handelt es sich dabei aber lediglich um die erste Seite - also die Startseite (Einstiegsseite) einer Webpräsentation bzw eines Webordners. Diese wird vom Webserver ausgeliefert, wenn man keine bestimmte Seite aufruft, sondern lediglich die Domain - also z.B. "http://www.buntesweb.de" oder einen bestimmten Ordner - also z.B. "http://www.buntesweb.de/homepage-handbuch/".

Der Webserver erkennt die Startseite an ihrem Dateinamen. Je nach Provider gibt es eine mehr oder weniger große Auswahl an möglichen Dateinamen für die Startseite.
Typisch sind folgende Namen: index, default, home, welcome
jeweils gepaart mit einer der folgenden Dateiendungen: html, htm, shtml, php, php3, php4, cgi.
Da aus der alten DOS-Welt 3-stellige Dateiendungen überliefert sind, werden diese auch in der Windows-Welt noch gern verwendet. Daher lautet der gebräuchlichste Dateiname für die Startseite index.htm. In der UNIX-Welt und bei LINUX verwendet man gern die vollständige Form: index.html

Idealerweise verwendet man nur einen dieser Namen. Kommen mehrere Dateinamen aus dieser Auswahl vor, dann entscheidet sich der Webserver für den Namen, der am weitesten vorne in seiner Startseitenliste steht. Beispiel: Sie verwenden eine Seite "home.htm" und eine Seite "index.htm". Wenn es gut läuft, dann wird "home.htm" als Startseite angezeigt. In dem Falle können Sie "index.htm" für ein Inhaltsverzeichnis verwenden. Es kann aber sein, dass "index.htm" bevorzugt wird, weil der Name einfach gebräuchlicher ist. In dem Falle können Sie durch Ausprobieren oder durch eine Anfrage bei Ihrem Provider herausbekommen, welche Dateinamen, in welcher Reihenfolge Ihr Webserver als Startseite erkennt.

Nützliche Weblinks dazu:

Wenn keine Startseite gefunden werden kann, dann wird meist eine Fehlermeldung ausgegeben. Aber manche Server liefern dann auch einfach den Inhalt des betreffenden Verzeichnisses aus. Um es Hackern nicht zu leicht zu machen, sollte in jedem Webverzeichnis eine "index.htm" vorhanden sein.


Hypertext und HTML (Hypertext Markup Language)

Die "Hypertext Markup Language" - kurz: HTML ist eine sog. Auszeichnungssprache zur Erzeugung von Hypertextdokumenten. Dazu werden die Inhalte der Webseite mit den sog. HTML-Tags umgeben. Vom Webbrowser werden die HTML-Tags dann entschlüsselt, wodurch Texte, Bilder und sonstige Webseiteninhalte entsprechend strukturiert bzw. formatiert ausgegeben werden. Auch die Hyperlinks werden mit Hilfe von HTML-Tags erzeugt und dann vom Webbrowser entsprechend angezeigt bzw. ausgeführt, wenn man darauf klickt. Zusätzliche Angaben in Form von Meta-Tags können den Browser oder die Suchmaschinen mit Informationen über die Webseite und den Autor versorgen.

HTML wird vom World Wide Web Consortium (W3C) standardisiert und weiterentwickelt. Parallel zu HTML existiert die Extensible Hypertext Markup Language (XHTML). Sie sollte HTML über Kurz oder lang ersetzen. Lesen Sie mehr darüber  - na wo? bei Wikpedia natürlich!


Hyperlinks

'Link' ist englisch und bedeutet 'Verbindung' bzw. 'Verknüpfung'. Das World Wide Web beruht auf der Verknüpfunk der Webseiten und deren zugehörigen Dateien mittels Hyperlinks. Und zwar werden Webseitenelemente, wie Text oder Bilder mit einem Verweis versehen, der die Adresse eines anderen Webelements oder einer anderen Webseite enthalten kann. Dabei können sowohl die Webseiten des eigenen Projektes als auch beliebige fremde Webseiten adressiert werden, vollkommen egal wie weit weg sie sich befinden. Denn über die URL ist jede Webseite und jedes Webelement (z.B. Bilder) eindeutig adressierbar.

Seitens des Webseitenschreibers wird die Adressierung bzw. die 'Verlinkung' mittels HTML-Tag realisiert. Die Webseiten-Browser bedienen sich des für diesen Zweck eigens eingeführten Hypertext Transfer Protocols (HTTP).

Elemente mit einerm Verweis zu einer Elamente Das sind Verweise auf die Adressen anderer Webdokumente, die man mit einem Text oder mit einem anderen vor allem mittels HTMLSolche Verweise Das sind nicht irgendwie über Computerbefehle miteinander vernetzt, sondern durch Verweise im Text - die Hyperlinks.


Interaktion, Interaktivität

Man kann Webseiten in der Regel lesen, wie eine Zeitschrift oder ein Buch. Aber es gibt Elemente, mit deren Hilfe der Benutzer auch Eingaben machen kann, auf die dann Seitens der Webseite entsprechend reagiert wird. Er nimmt also Einfluss auf das Geschehen und die Webseite reagiert, bzw. antwortet unmittelbar auf seine Klicks und Eingaben.

Im Einfachsten Falle realisiert man das mit Hyperlinks und Formularen. Aber es können auch kleine Computerprogramme gestartet werden, um auf die Eingaben des Anwenders zu reagieren. Zum einen sind dies Programme, die im Browser ausgeführt werden (z.B. JavaScript, Java, Flash), zum Anderen sind es Programme, die auf dem Webserver ablaufen (z.B. CGI-Script, PHP).


Player / Mediaplayer

Filme, Klänge und Musik sind in einem speziellen Format gespeichert. Es stehen unterschiedliche Formate zur Verfügung, wie z.B. das MP3 Format für Musik oder das MPEG-Format für Filme. Zur Wiedergabe all dieser Medienformate benötigen Sie quasi ein Abspielgerät. Dessen Bezeichnung stammt natürlich aus dem englischen: 'Player'. Dies ist die Wiedergabesoftware. Mit dem Betriebssystem Windows wird bereits ein recht guter Player mitgeliefert - der Windows Mediaplayer. Er kann alle im Internet üblichen Ton- und Filmformate abspielen. Es gibt aber noch eine Reihe weiterer Programme, die in der Regel ebenfalls alle web-üblichen Medienformate abspielen und zudem noch ein oder mehrere eigene Formate unterstützen. Als Beispiel kann ich den Apple Quicktime Player anführen, der vor allem natürlich auf Mac-Rechnern verbreitet ist, der aber auch für Windows verfügbar ist und vor allem von Mozilla Firefox an Stelle des Windows Mediaplayers verwendet wird. Außerdem gibt es noch spezielle Player für den Einsatz im Internet, wie den realPlayer und den Flash Player, um auch wieder nur ein paar Beispiele anzuführen.

Als Webdesigner darf man nicht davon ausgehen, dass der Anwender über sämtliche Player verfügt. In der Regel haben aber alle, die gern Multimedia aus dem Web abspielen, zumindest einen Allround-Player, der die üblichen Formate abspielt. Man sollte die Medienobjekte daher auf der Homepage so einbinden, dass kein spezieller Player dafür erforderlich ist. Lesen Sie mehr darüber im Kapitel 'Spezielelemente-Multimedia'.


Plug-in

Ein Plug-in ist ein kleines Computerprogramm, das ein anderes Programm ergänzt. Es ist so, als würde man ein kleines Zusatzmodul einstöpseln. Und da die englische Sprache schön und sehr einfach ist, leitet man das Wort einfach vom englischen 'to plug in' - zu deutsch: 'einstöpseln' ab.
Tieferschürfende Erklärungen können Sie gerne in der Wikipedia nachschlagen.


Server, Webserver

Wenn ein Computer in einem Netzwerk die Aufgabe hat, andere (die Clients) mit Daten oder Anwendungen oder sonstigen "Dienstleistungen" zu beliefern, dann wird er in der Computerfachsprache "Server". genannt. Ist es die Aufgabe des Computers, Webseiten zu speichern und diese auf Anfrage an andere Computer zu übermitteln, dann handelt es sich um einen Webserver. Zu diesem Zwecke muss er ständig mit dem Internet verbunden sein.

Auf einem Sever läuft eine spezielle Software, die allgemein ebenfalls "Server" genannt wird. Auf den allermeisten Webservern läuft ein HTTP-Serverprogramm namens "Apache". Außerdem ein FTP-Server, damit Sie Ihre Webseiten zum Webserver hochladen können. und einige Hilfsprogramme, damit z.B. PHP oder andere Serverscript-Programme ausgeführt werden können.


Skalieren

Wer skaliert, der legt eine Skala an. Im Computerfachchinesisch bedeutet das eine kontrollierte Größenänderung, wobei die Proportionen beibehalten werden. So wird z.B. ein Ausdruck auf die Blattgröße skaliert oder die Schriftgröße eines Computers an die Bildschirmgröße und die Bildauflösung angepasst.

Bleiben wir beim Beispiel Schrift: In HTML war es anfangs bisher üblich, dass man die Schriftgröße nicht unmittelbar angab, sondern eine aus 7 Vorgaben auswählte. Dadurch hat man verhältnismäßig große oder kleinere Schrift gewählt, aber es letztlich dem Browser überlassen, in welcher Größe die Schrift tatsächlich angezeigt wird. Die Schrift wurde automatisch skaliert, ohne dass man es verhindern konnte. Die Profischreiber taten sich sehr schwer damit, denn sie waren und sind es gewohnt, dass der Text perfekt an das Bildmaterial angepasst wird. Wenn es nach den Profis geht, dann müssen sie absolute Kontrolle über das Erscheinungsbild ihrer Webseiten haben. Dazu müssen die Schriftgrößen als fester Wert definiert werden.

Die Schriftgröße bzw. den Schriftgrad gibt man in der Maßeinheit DOT (Punkt) an
. Dieses Maß bezieht sich auf eine feste Größe auf dem Papier, aber auf dem Bildschirm bedeutet es wiederum automatische Skalierung in Abhängigkeit von der Bildauflösung. Wenn man eine genaue Schriftgröße im Verhältnis zu einem Bild auf der Webseite haben will, dann muss man die Schrifthöhe in Pixeln angeben. Im folgenden ein Beispiel für die diversen Schriftgrößeneinstellungen. Die volle Tragweite können Sie erst erkennen, wenn Sie das mit unterschiedlichen Bildauflösungen betrachten.

Durch Angabe von Größen in Prozent an Stelle von Pixeln kann man im Prinzip jedes Objekt auf der Webseite skalieren. Bilder und Multimediaobjekte (Filme) haben in der Regel aber feste Größen.

  


Skriptprogramm, Skriptsprache, JavaScript, PHP

'Skript' - englisch: 'script' ist angelehnt an das Wort 'Manuskript'. Dieses meint also einen Entwurf oder im weitesten Sinne "etwas auf die Schnelle schreiben".

Die Computerleute meinen damit eine Programmiersprache, die auf das wesentliche beschränkt und damit sehr einfach ist. Oft nur eine Ansammlung von Befehlen oder Modulen einer bestehenden Oberfläche oder eines Programms in einer anderen/grundlegenden Programmiersprache.

In Verbindung mit Webseiten sind damit Programme in einer einfachen und speziellen Sprache gemeint, die entweder auf dem Webserver (ServerSkript) oder im Webbrowser (Client) ausgeführt werden können. Dazu muss das Serverprogramm bzw. der Webbrowser über die entsprechende Fähigkeit (ggf. Zusatzsoftware) verfügen, um das Skript zu erkennen und auszuführen. Typische und sehr beliebte Serverskriptsprache ist PHP. Browserseitig wird vor allem JavaScript verwendet.

JavaScript wird vom Webbrowser Zeile für Zeile interpretiert und läuft somit auf dem Rechner des Benutzers ab. Obwohl über das Internet eine Verbindung zur Webseite und somit zum ursprünglichen Server besteht, können dabei keine Daten zum Server übertragen und dort gespeichert werden. Dafür können JavaScript-Befehle dazu genutzt werden, gewisse Schalter im Browser umzulegen und damit das Aussehen des Browsers oder dessen Funktion zu beeinflussen.

PHP hingegen wird auf dem Webserver ausgeführt. Eingaben können nicht direkt aus der Webseite herausgelesen werden und müssen daher in Form von Formulareingaben oder als Klick auf spezielle Links (mit Umgebungs-Variablen) entgegengenommen werden. Diese können dann aber direkt auf der Festplatte des Servers gespeichert und im selben Moment auch allen anderen Benutzern zur Verfügung gestelt werden. Mittels PHP lässt sich HTML-Code inklusive JavaScript programmgesteuert generieren.


Serverscript, Serverprogramme

Berechnungen, Datenspeicherung, Datenverarbeitung, Interaktion, Spiele setzen immer ein Computerprogramm voraus, das diese Aktionen ausführt. Wenn die Eingaben des Benutzers gespeichert und sofort auf der Webseite angezeigt werden sollen, dann muss das Programm dort laufen, wo sich die Webseite befindet, nämlich direkt auf dem Webserver.

Otto Normal-Webmaster verfügt in der Regel nicht über einen eigenen Webserver, sondern lediglich über etwas Speicherplatz auf dem Webserver seines Providers. Daher und schon aus Gründen der Sicherheit kann er nicht jedes x-beliebige Programm dort speichern und ausführen. Für die sichere Ausführung auf dem Webserver gibt es eine Schnittstelle, über die sogenannte Server-Script-Programme ausgeführt werden können (CGI). Die bekanntesten und meistegenutzten Programmiersprachen für ServerScripts sind PHP und Perl. Einige Provider wie z.B. 1blu bieten auch Python an, eine besonders anfängerfreundliche Programmiersprache.


Streaming von Mediendateien

Natürlich ist auch dieser Begriff wieder aus dem Englischen abgeleitet. "Stream" heißt Strom. Bezüglich Computer und Datenübertragung spricht man gern von einem Datenstrom. Sind Multimediadaten (also Musik oder Filme) dazu bestimmt, dass sie direkt wiedergegeben werden, dann nennt man das 'Streaming Media'. Es gibt dabei keine in sich geschlossene Datei, die man herunterladen könnte, sondern nur den aktuellen Datenstrom, den sog. 'Livestream'. Typische Anwendungen dafür sind Radio- oder Videoübertragung über das Internet - also Web-Radio, Web-TV und Video on demand'.

Beispiele zum anhören und anschauen:

Kombiniert man die Streamingtechnik mit einem Format, das nur von einem speziellen Player ohne Speichermöglichkeiten wiedergegeben werden kann, dann erhält man einen gewissen Kopierschutz. Allerdings lassen sich davon nur ganz normale Anwender beeindrucken, die ohnehin nichts unredliches im Schilde führen. Echte Datenklauer verwenden sog. Capturing-Software um den Datenstrom in eine Datei umzuleiten.

Echtes Streaming erfordert besondere Servertechnik. Hat man viele Zuschauer/Zuhörer, dann erfordert das eine enorm schnelle Datenübertragung und einen Hochleistungscomputer, da jeder einzelne Empfänger einen separaten Datenstrom benötigt. Das ist sehr teuer und kommt daher für die private Homepage eines 'Normalverdieners' nicht in Frage.

Um mehr über das Streaming von Mediendateien zu erfahren, schlagen Sie doch mal bei Wiki nach.


Suchmaschinenoptimierung (SEO)

SEO ist die Abkürzung für den englischen Begriff 'Search Engine Optimization - zu deutsch also: 'Suchmaschinenoptimierung'. Gemeint ist die optimierung von Webseiten für ein optimales Suchergebnis. Ganz grob gesagt versucht sich der Webmaster in die Köpfe der Homepagebesucher und auch ein wenig in die Suchmaschinentechnik hinein zu denken und seine Webseiteninhalte daraufhin zu optimieren. Zudem bemüht sich der Webmaster um Linkparterschaften mit den Betreibern von Webseiten, die die eigenen Informationen gut ergänzen.

 

Schwarze Schafe suchen immer wieder nach Wegen, um mit wenig Aufwand und entsprechend wenig nutzbringenden Webseiten Homepagebesucher anzulocken. Sie greifen tief in die Trickkiste, um den Suchmaschinen eine supernützliche Webseite vorzugaukeln. Dem wirken die Programmierer ebenso trickreich entgegen. Die Leidtragenden des Wettrüstens sind ehrliche aber ahnungslose Webseitenbetreiber, die eine nützliche Webseite betreiben, aber keine Suchmaschinenoptimierung betreiben und auch nicht wissen, welche Fehler ggf. zur Abwertung bei den Suchmaschinen führen.

Nähere Infos: Googles Einführung in die Suchmaschinenoptimierung ; Wikipedia: Suchmaschinenoptimierung


Temporär

Dem lateinischen Wort tempus = Zeit entlehnt ist der Begriff 'temporär' - zu normaldeutsch: vorübergehend, vorläufig, einstweilig, zeitweilig, nicht für Dauer. In der Computerfachsprache geht es oft um Daten, die nur kurzzeitig zwischengespeichert werden. Dafür verwendet man 'temporäre Dateien', die dann oft auch die Dateiendung .tmp haben. Das Betriebsytem Windows legt gleich mehrere Dateiverzeichnisse (Ordner) für temporäre Dateien an, die von allen möglichen Anwendungen mitverwendet werden, um schnell mal etwas zwischenzuspeichern.

Ein ganz typisches Beispiel für die Verwenung von temporären Dateien liefert Namo WebEditor: Wenn man eine Bilddatei aus der ClipArt-Sammlung in die Webseite einfügt, dann steht noch nicht fest, wo das Bild endgültig gespeichert werden soll. Also wird es erstmal in einen temporären Ordner verfrachtet. Wenn man das Webdokument dann speichert, wird das Bild in den Webseitenordner verschoben.


Traffic

... ist das englische Wort für Straßenverkehr. Gemeint ist der Verkehr auf der Datenautobahn - sprich auf der gesamten Datenübertragungsstrecke. Oft meint man damit auch nur das Datenverkehrsaufkommen beim eigenen Server. Gemessen wird in Bits und Bytes. Je mehr Bytes also übertragen werden, desto hoher ist der Traffic. Hohes Verkehrsaufkommen bedeutet nicht nur eine Belastung für den Server, sondern auch hohe Kosten. Daher ist man bestrebt, den Traffic in vernünftigen Grenzen zu halten.

Der Webmaster kann kaum beeinflussen, welche Dateien wie oft vom Webserver abgerufen werden, daher bemüht er sich um kleine Dateigrößen bei allen Dateien. Lässt man bei den HTML-Dokumenten unnötigen Code weg, dann bringt das auf die Dauer schon eine gewisse Trafficreduzierung. Vor allem muss man sich aber um die LKWs auf der Datenautobahn kümmern. Das sind die Downloads und die Multimediadateien - also Bilder, Klänge, Musik und Videos.

OK, in den Webhostingtarifen der großen Provider sind meist einige Gigabyte Traffic pro Monat inbegriffen, so dass sich der Anfänger mit seiner kleinen Homepage kaum Sorgen um sein Trafficlimit machen muss. Beim Billigtarif wird eher das Limit für die maximale Übertragungsgeschwindigkeit erreicht. Hohes Verkehrsaufkommen führt dann zum Tempolimit oder im Extremfall zum Stau - genau wie im richtigen Leben... Haben sie einen Webhostingtarif mit unbegrenztem Traffic? Dann verteilt Ihr Provider die Kosten auf die Gemeinschaft. Irgendwer zahlt immer die Zeche.


URL - Uniform Resource Locator

Jedes Webdokument, jedes Webelement, das auf einem Webserver abgelegt wurde, hat eine unverwechselbare Adresse, über die es von überall her im WWW aufgerufen werden kann. Diese wird in Fachkreisen "Uniform Resource Locator" - kurz: URL genannt. Die deutsche Übersetzung spare ich mir, weil die uns nicht weiterhilft. Hier ein typisches Beispiel für eine URL:
http://www.buntesweb.de/homepage-handbuch/begriffs-lexikon.htm

Durch die Eingabe der hoffentlich richtig geschriebenen URL in die Adresszeile Ihres Browsers können Sie ohne Umwege direkt zu jeder beliebigen Webseite gelangen. Aber es geht auch bequemer. Webseiten enthalten i.d.R. Hyperlinks. Um der darin enthaltenen URL zu folgen bedarf es nur noch eines Klicks.


Valide - validieren

Der Ursprung des Worte stammt aus dem Latein: "validus" zu deutsch: wirksam, fit. Daraus leitet sich das englische Wort ab: "validity" = Gültigkeit, Rechtskräftigkeit, Wahrheitsgehalt. Hochgestochendeutsch: Validität.

Im der Computerfachsprache verwendet man den englischen Begriff "to validate", um z.B. eine Dateikopie mit der Originaldatei zu vergleichen oder um über eine sogenannte Checksumme zu überprüfen, ob es sich um eine unbeschädigte und unverfälschte Kopie handelt.

Mit einem Online-Tool des W3C kann der HTML-Code einer Webseite 'validiert' werden. D.h. man überprüft den HTML-Quellcode einer Webseite. Sind alle verwendeten HTML-Tags und deren Attribute gültig im Sinne der W3C-Empfehlungen und gibt es auch sonst keine Fehler im Code, dann sagt man, die Seite ist 'valide' und man erhält die Berechtigung zum Einbinden des offiziellen W3C-Buttons. Werden aber Mängel gefunden, so erhält man entsprechende Warnungen und Fehlermeldungen. Der Code ist dann nicht valide. Der W3C-Button darf nicht benutzt werden.


W3C - World Wide Web Consortium

W3C ist die Kurzform für "World Wide Web Consortium". Dieses internationale Konsortium besteht aus einem fest angestellten Team sowie diversen Mitgliedsorganisationen. Diese arbeiten unter Einbeziehung öffentlicher Meinungen und Vorschläge (öffentliches Forum) an der Entwicklung von Standards für das World Wide Web. Durch Standardisierung und Richtlinien soll sicher gestellt werden, dass man weltweit mit jeder beliebigen Hard- und Software auf das Web zugreifen kann.

So wird auch der 'Wortschatz' von HTML und CSS durch das W3C geregelt und weiterentwickelt. Allerdings sind die W3C-Richtlinien kein Gesetz und keine Norm, an die man sich zwingend halten müsste. Das W3C kann nur eine Empfehlung aussprechen. Die Lobby dieser Organisation ist allerdings so groß, dass auch ein sehr großer Softwarehersteller sie nicht ignorieren kann. Hält sich ein Webdesigner bezüglich HTML-Code und CSS an die W3C-Richtlinien, dann kann er ziemlich sicher sein, dass seine Webseiten mit jedem beliebigen Webbrowser korrekt dargestellt werden. Zudem darf er den W3C-Button auf seiner Seite führen, eine Auszeichnung für valide Webseiten.

Mehr über das World Wide Web Consortium in deutsch lesen Sie auf  www.w3c.de


Webhosting, Webserver

Unter 'Webhosting' versteht man die Dienstleistung eines Internet-Service-Providers, der einen oder mehrere Webserver betreibt und seinen Kunden die Möglichkeit gibt, ihre Webseiten dort zu publizieren. Die Webserver des Dienstleisters sind 24 Stunden am Tag am Internet angeschlossen und somit rund um die Uhr erreichbar. Außerdem kümmert sich der Dienstleister um die korrekte Schaltung der Internetadressen und Domains. Im Namen des Kunden beantragt er auch die Domains und stellt in aller Regel auch einen Email-Server zur Verfügung. Der Kunde bezahlt für diese Dienstleistung und kann per FTP seine Homepage zum Webserver transferieren und Emails über seine Domain empfangen.


WWW - Das World Wide Web

Für uns verkörpert das WWW das Internet. Tatsächlich ist es aber nur eine von vielen Anwendungen, die das Internet nutzen.

WWW - das ist wie so oft eine Abkürzung für einen englischen Begriff, nämlich für "World Wide Web". Das heißt übersetzt: Weltweites Netz. Gemeint ist damit ein wirklich weltumspannendes Netzwerk aus Webseiten, die mittels Hyperlinks miteinander verknüpft sind.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen: Wikipedia: Das World Wide Web


WYSIWYG

w  y  s  i  w  y  g   ist die Abkürzung für die englische Aussage "what you see is what you get" und meint zu deutsch: "was du siehst ist was du bekommst".

Man bezeichnet damit Arbeitsoberflächen, bei denen schon während der Bearbeitung zu sehen ist, wie es tatsächlich aussehen wird. Das ist gar nicht so selbstverständlich. Ein Programm wie Namo WebEditor muss dafür jede Eingabe sofort ins HTML-Format umwandeln und der Editor muss zugleich wie ein Browser funktionieren.

Das Gegenstück zum WYSIWYG-Editor ist der Quelltexteditor, bzw. der reine HTML-Editor. Damit bearbeitet man den HTML-Code direkt und kann erst durch den Aufruf der HTML-Seite in einem Browser sehen, wie die Seite aussehen wird. Namo WebEditor enthält zusätzlich zum WYSIWYG-Editor auch einen Quelltext-Editor. Auf Wunsch können sogar beide gleichzeitig angezeigt werden.


ZIP

Aus dem englischen Wort "zipper" für Reisverschluss hat sich die Bezeichnung für ein Datenkompressionsformat abgeleitet, welches sich schon sehr bald großer Beliebtheit erfreute. Das Format erlaubt das Einfügen einer oder mehrerer Dateien bis hin zu ganzen Ordnern und deren Unterordner in eine ZIP-Datei - das sogenannte ZIP-Archiv. Nach der Kompression erhält man eine einzige Datei mit der Endung .ZIP.

Um an den Inhalt einer solche ZIP-Datei heranzukommen, muss man sie erst wieder entpacken. Früher benötigte man das Programme PKZIP zum packen und PKUNZIP zum entpacken. Diese konnte man kostenlos bekommen. Eine Weiterentwicklung davon waren später z.B. die Shareware WinZIP. Es gibt aber auch weiterhin kostenlose Varianten. Man muss aber nicht danach suchen, denn in heutigen Betriebssystemen sind solche Packer/Entpacker ebenfalls enthalten. Unter Windows XP findet man das Tool nicht sofort, denn es ist nicht als eigenständiges Programm aufgeführt, sondern als Ordnerfunktion in ein Untermenü integriert. Wenn Sie ein ZIP-Archiv erstellen wollen, dann klicken Sie im Windows Explorer mit der rechten Maustaste auf eine Datei oder auf einen Ordner. Aus dem Kontextmenü wählen Sie dann: "Senden an" - und aus diesem Untermenü wählen Sie "ZIP-komprimierten Ordner". Umgekehrt kann man ein ZIP-Archiv direkt durchsuchen, indem man es anklickt. Oder man entpackt das ZIP-Archiv komplett, indem man es rechtsklickt und dann wählt: "Alles entpacken". Windows erzeugt dann einen gleichnamigen Unterordner.

Mehr über das ZIP-Format und seine Geschichte erfahren Sie in der Wikipedia.


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