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Telespiel, Videospiel, SpielkonsoleDie ersten IBM (kompatiblen) PCsParallel zu den billigen Homecomputern wurden auch die Personal Computer immer weiter entwickelt. Hier setzte sich gegenüber anderen Herstellern (Apple, Hewlet Packard, Texas Instruments) ein Standard durch, den IBM gesetzt hatte. Als Spielkonsole waren die ersten PCs mit ihrem einfarbigen Bildschirm aber nicht geeignet. Sie waren vielmehr als kleiner Bürocomputer gedacht oder anfangs sogar nur als intelligentes Terminal am Großrechner. Meinen ersten PC kaufte ich mir 1989 angeregt durch einen guten Freund, der bereits einen "IBM-kompatiblen" PC besaß. Mein System basierte bereits auf dem Intel 80286-Prozessor und hatte eine 20 Megabyte große Festplatte. Darauf war das Betriebssystem MS-DOS vorinstalliert. Nachdem ich das Gerät mit einer Farbgrafikkarte und Soundblaster aufgerüstet hatte, liefen darauf problemlos einige Spiele, die man allerdings nur mittels Tastatur und Maus steuerte. Meine Lieblinge waren eine Flipper-Simulation namens "Macadam Bumper" und eine graphisch bereits unglaublich gut umgesetzte Schach-Animation namens "Battle Chess". Mit seiner gestochen scharfen Bildwiedergabe auf einem entsprechend teuren Farb-Computermonitor war der PC dem alten C64 eigentlich weit überlegen. Trotzdem löste er ihn lediglich als Packet-Radio-Terminal, Datenbank und Schreibmaschine ab. Der 64er wanderte vom Schreibtisch in die Fernsehecke, wo er vielleicht nicht mehr ganz so viel Beachtung fand, aber trotzdem noch hin und wieder als Spielkonsole diente. Homecomputer entwickeln sich in Richtung PC Was machte bislang den Unterschied zwischen Homecomputern und PC aus? Antwort: Der PC macht der Spielekonsole zunehmend KonkurrenzAuch bei den PCs machte sich die Entwicklung immer besserer Prozessoren bemerkbar. Vom 8-bit-Urgestein, dem Z-80-Prozessor, über die Intel-8086-Linie über die berühmte Intel-Pentium Baureihe bis hin zu modernen Dual- oder gar Quad-Core-Prozessoren in heutigen PCs. Außerdem wurden Speicherbausteine immer billiger und immer schneller. Heutige PCs können es sich leisten, einen Großteil ihrer Ressourcen für den Betrieb eines aufwändig programmierten Betriebssystems zu verschwenden und trotzdem laufen ultrarealistische Autorennspiele, 3d-Shooter, spielfilmtaugliche Adventure-Games und Rollenspiele, sowie die ultimative zehnte Version des Flugsimulators! Dank USB-Anschluss kann man nun alle erdenklichen Spielsteuerungen am PC anschließen und den PC auch mit einem HD-TV-Bildschirm verbinden. Dank des inzwischen superschnellen Internets kann man viele z.T. recht hochwertige Spiele einfach online aufrufen und findet ggf. Mitspieler in aller Welt. Damit stehen die PCs den Spielekonsolen in nichts mehr nach. Außer vielleicht, dass sie viel teurer sind und schwieriger zu bedienen. Weiter mit: Comeback der Spiele-Konsolen |
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