www.BuntesWeb.de
www.BuntesWeb.de - Computer & Internet
 
 

Multimedia und Unterhaltung im Internet

Web-Radio

Intro

Hören Sie gern Musik, während Sie am Computer sitzen? Oder möchten Sie gern einen ganz bestimmten Radiosender hören, der aber über die normale Antenne nicht zu empfangen ist? Dann holen Sie sich doch die weite Welt des Radioempfangs direkt über das Internet in ihren Computer.

Im Internet tummeln sich nicht nur alle normalen Radiosender, die etwas auf sich halten. Zusätzlich gibt es Radiosender, die sich auf Internetradio spezialisiert haben. Die Liste aller verfügbaren Web-Radiosender ist so lang, dass ich hier nicht auf die Anbieter selbst verweisen kann, sondern nur auf eine kleine Auswahl von Web-Radio Linklisten. Diese enthalten zum einen die Links zu den Webseiten der einzelnen Radiostationen als auch die Möglichkeit, den jeweiligen Sender direkt zu hören. Für das Webradio nebenher am Computer und zum Ausprobieren reicht das bereits völlig aus.
Wenn Sie Ihren Computer zu einem richtigen Internet-Radio machen wollen, dann gibt es auch spezielle Software. Besonderes Merkmal solcher Software ist eine schönere Bedienungsoberfläche und Zugriff auf eine gigantische Senderliste.

Oder wollen Sie zwar Internet-Radio hören, aber dafür eigentlich nicht extra den Computer einschalten? Dann holen Sie sich doch ein Webradio. Diese kleine Kiste sieht aus wie ein ganz normales Radio. Und nachdem Sie einmal die Internetverbindung eingerichtet haben, bedienen Sie das Gerät auch wie ein ganz normales Radio. Nur dass Ihnen jetzt mehrere tausend Radiosender zur Verfügung stehen, die der Apparat mittels LAN-Kabel oder über WLAN aus Ihrem DSL-Router holt.

Was genau ist "Web-Radio"?

Als Web- oder Internet oder Online-Radio bezeichnet man ein Angebot an Hörfunksendungen, die in aller Regel als Streaming Audio über das Internet verteilt werden. Für den Empfang benötigt man eine Player-Software, die das jeweilige Streaming-Format empfangen und im selben Moment abspielen kann. Mit "Streaming" ist nämlich gemeint, dass die Musikdatei nicht einfach heruntergeladen und gespeichert werden können. Das Tonsignal wird gleichsam wie bei einer richtigen Radioübertragung kontinuierlich übertragen. Im Moment des Empfangs wird die Hörfunksendung also auch abgespielt, was aber nicht ausschließt, dass der Player einige Sekunden oder Minuten des Hörfunkprogrammes zwischenspeichert, um es lückenlos abspielen zu können.

Internet-Radio wird inzwischen von allen großen Hörfunksendern als alternative Übertragungstechnik genutzt, um damit auch Hörer außerhalb ihres Sendegebietes zu erreichen. Die digitale Übertragung in Verbindung mit einer Homepage im WWW ermöglicht das Ergänzen des aktuellen Programmes um vielfältige Zusatzinformationen und den Abruf von älteren Sendungen aus dem Archiv. Somit kommt zum "Live-Streaming" auch noch "Streaming Audio-on-Demand".

Schon lange bevor die Rundfunksender das Internet für sich entdeckt haben, betrieben Studenten ihren eigenen Uni-Hörfunk über das Internet. Private Sender, die sich als "Piratensender" bisher strafbar machten, wenn sie ohne eine teure Sendegenehmigung operierten, können ihre Hörer nun ganz legal über das Internet erreichen. Allerdings müssen sie darauf achten, dass sie die notwendigen Rechte von der GEMA bzw. GVL kaufen müssen, bevor sie urheberrechtlich geschützte Musik senden. Angesichts der bescheidenen Zuhörerzahlen ist dafür aber nicht immer das Geld da...

Zur Verringerung der Datenmenge, die über das Internet übertragen werden muss, werden Audiokompressionsverfahren angewendet, was immer zu einem Verlust der Audioqualität führt. Dafür gibt es aber kein zu schwaches, rauschendes Sendersignal oder Störungen durch andere Sender. Alles in allem kann man selbst den kleinsten Sender oft noch in ordentlicher Radio-Qualität empfangen. Die großen Sender verfügen über größere Bandbreiten und so genießt man deren Aussendung nahezu in CD-Qualität. Und dabei ist es ganz egal, wo und wie weit weg man sich auf der Welt befindet. Zur Übertragung der digitalen Audiodaten kommen sowohl ganz normale Internetprotokolle (HTTP und FTP) zur Anwendung als auch spezielle Streaming-Protokolle, die dann nur mit entsprechend spezieller Software empfangen werden können.

Auf der Senderseite ist stets besondere Software erforderlich. Der sog. "Streaming-Server" verteilt den Datenstrom zentral. Je mehr Leute den Datenstrom abrufen, desto höher muss die Bandbreite sein. Das kann ganz schön teuer werden. Kleine Anbieter verwende daher die dezentrale Peer-to-Peer (P2P)-Technologie. Bei einem derart offenen Netzwerk werden die Datenpakete unter den angeschlossenen Rechnern weitergereicht. Der Radiosender benötigt daher nur sehr geringe Bandbreite. Allerdings ist mit Datenverlusten zu rechnen, weil die Netzwerkteilnehmer ganz nach Belieben zuschalten und auch wieder abschalten können.



Online Web-Radio Datenbanken (Linklisten)

  • liveradio.de
    Über 2800 Internet Radiosender im MP3 Live Stream Format
  • surfmusik.de
    Umfangreiche und liebevoll zusammengestellte Linksammlung zu Radiodiensten der ganzen Welt.
  • radio.de
    strukturiert und empfiehlt Audioinhalte aus über 1000 Sendern und macht sie einfach und direkt erreichbar.

Web-Radio Software

Web-Radio oder IP-Radio


Copyright by Jörg Wischnewski - Logos, Warenzeichen, Schutzmarken etc. stehen im jeweiligen Recht und Eigentum der eingetragenen Inhaber, auch wenn dies nicht ausdrücklich einzeln angegeben ist.