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Meine Internet-Geschichte - oder: "1&1 und ich"

Ein Erfahrungsbericht über BTX, das Internet und unseren langjährigen Internetzugangs- und Webhostingprovider 1&1

Für die DSL-Geschwindigkeit
bzw. besser gesagt "Ihre persönliche Datenübertragungsgeschwindigkeit"
zählen folgende Kriterien:
  1. Leitungslänge und -qualität vom Verteilerkasten bis zum DSL-Modem
  2. Anzahl der Nutzer am Verteilerkasten
  3. Ihr DSL-Modem/Router
  4. Verbindung zw. DSL-Modem/Router und Computer (Leitungen/WLAN)
  5. Letztlich Ihr Computer und dessen Softwarekonfiguration

Ihr DSL-Anschluss-Provider ist nur zuständig für die DSL-Verfügbarkeit am Verteilerkasten draußen am Straßenrand. Für die Leitungen vom Verteilerkasten bis zum Haus steht die Telekom gerade. Und im Haus beginnt Ihre eigene Zuständigkeit.

Bei jedem Einschalten prüft die FritzBox Ihre DSL-Bedingungen und verbindet sich mit maximal möglicher DSL-Geschwindigkeit. Sind die Leitungseigenschaften gerade so eben ausreichend für die höhere Geschwindigkeit, dann reicht es schon, dass der Nachbar grade auch surft oder dass ein Störsignal aufgetreten ist, und schon wählt die FritzBox die geringere aber dafür sichere Datenrate. Es kann auch vorkommen, dass sich die Bedingungen mitten im Betrieb ändern und die FritzBox plötzlich kein ausreichendes Signal mehr bekommt. Dann bricht die DSL-Verbindung kurz ab und wird neu aufgebaut.

Sie können ggf. Einfluss auf die letzten paar Meter der Leitung nehmen, indem sie ein evtl marodes, altes Telefonkabel innerhalb Ihrer Wohnung erneuern und auf dem kürzesten Wege ohne Knicke verlegen. In einem Hochhaus haben Sie naturgemäß sehr lange Telefonleitungen. Diese können u.U. ungünstig verlegt worden sein, wodurch das Signal zwar extrem leidet, sie aber leider nichts daran ändern können. So kann es vorkommen, dass im Erdgeschoss noch DSL-6000 geht, aber Sie im 8. Stock sich mit DSL-2000 zufrieden geben müssen. Am Ende sind es dann natürlich noch Ihr eigener DSL-Router, die Netzwerkkarte, Netzwerkkabel bzw. Güte der WLAN-Verbindung und der Computer, die sich als Datenbremse betätigen können.

Wenn Sie beispielsweise von DSL-2000 auf DSL16000 umgestiegen sind, Ihr Provider ihnen auch versichert, sie hätten DSL 16000 aber trotzdem Ihre Fritzbox sich nur mit 6000 kbit/s verbindet, dann sollten Sie schauen, wie alt die FritzBox ist. Ggf. kann das Gerät kein ADSL2+. Mit einem Firmwareupdate können sie das ggf. beheben. Ansonsten sollten sie eine neue Box anschaffen. Bei 1&1 bekommen Sie die günstig. Die FritzBox zeigt Ihnen in der Übersicht die ATM-Datenrate an. Das ist die von der FritzBox eingestellte Brutto-Datenrate. Die tatsächliche Nutzdatenrate liegt aber darunter. Unter Einstellungen/Internet/DSL-Informationen/DSL finden Sie die Nutzdatenrate. Das ist die maximale Datenrate, die Ihnen ein Speedtest anzeigen könnte. Wenn bei einer Leitungskapazität von 16000 kbit/s aber z.B. nur eine Nutzdatenrate von 14000 kbit/s angezeigt wird, dann kann es ebenfalls daran liegen, dass sie eine alte Box verwenden und diese das neue ADSL 2+ nicht richtig unterstützt.

Zeigt die Box eine gute DSL-Verbindung an, aber die Downloads dauern daran gemessen zu lange, dann müssen Netzwerkkarte und Betriebssystem vielleicht erst passend für die DSL-Geschwindigkeit konfiguriert werden. Wenn allerdings Windows schon nicht optimal auf dem Computer läuft und eigentlich alles viel zu langsam geht, dann wird es mit dem Datenempfang auch nicht besser bestellt sein. Bevor Sie also nach einem DSL-Geschwindigkeitstest auf den Provider schimpfen, sollten Sie ihre eigenen Geräte und Leitungen optimieren.

Letztlich kann aber auch mal etwas defekt sein. Wenn die FritzBox sich nicht ordentlich mit dem Internet verbindet und sie womöglich in der Ereignisliste der FritzBox Fehlermeldungen entdecken, wie "Zeitüberschreitung, PPPoE-Fehler,...", dann überprüfen Sie die DSL-Anschlusskabel und setzen Sie sich ggf. mit dem 1&1-Support in Verbindung um das Problem zu beheben. Notfalls wird man Ihnen eine neue FritzBox schicken.

Unsere alte Fritzbox Fon WLAN hatte über 4 Jahre problemlos funktioniert. In der Zwischenzeit hatten wir auch eine neuere Box (7050), die gab nach 2 Jahren aber schon den Geist auf (es kam zu den oben beschriebenen Symptomen), so dass ich die alte Box wieder anschloss. Erst mit dem Wohnortwechsel und dem damit verbundenen Aufstieg von 2048 auf 16000 kBit/s musste wieder eine neue Box (7170) her. Die läuft jetzt seit über 2 Jahren ohne Unterbrechung durch ... Toi-toi-toi, denn nach meiner Erfahrung treten vermehrt Defekte auf, wenn die Box ununterbrochem eingeschaltet bleibt. Dies ist zwangsläufig der Fall, wenn man sie als Telefonzentrale verwendet. Man tut also gut daran, wenn man die Box bei Zeiten (nach 2 bis spätestens 3 Jahren) gegen ein neues Gerät austauscht und die alte (noch funktionierende) Box für den Störfall zurücklegt.

Online-Tools für den DSL-Check

Der DSL-Verfügbarkeitscheck auf der Homepage von 1&1 zeigt Ihnen an, ob es an Ihrem Wohnort einen 1&1 (Surf & Phone) Zugang gibt. Wenn Sie aber noch einen normalen Telefonanschluss der Telekom haben, dann können Sie den DSL-Check von T-Online durchführen. Dort erfahren Sie, ob T-DSL bei Ihnen verfügbar ist und in den meisten Fällen bekommen Sie auch die mögliche DSL-Geschwindigkeit angezeigt. Sobald Sie sich mit Ihrem Telefonanschluss aber bei einem anderen Anbieter angemeldet haben, treffen Sie bei der Telekom auf taube Ohren. In dem Falle wenden Sie sich bitte an Ihren aktuellen Telefonanbieter oder fragen Sie Ihren Nachbarn, ob er noch bei der Telekom ist und ob Sie dessen Anschlussnummer für die Abfrage der DSL-Geschwindigkeit verwenden dürfen (das Ergebnis ist dann natürlich etwas ungenau).

Wenn Sie bereits stolzer Betreiber eines DSL-Anschlusses sind, dann möchten Sie sicher auch gern wissen, wie schnell die Leitung wirklich ist. Wenn Sie nach dem Stichwort [DSL Speed Test] googeln, dann werden Sie jede Menge solcher Tests für den Online-Gebrauch finden. Für ein möglichst genaues Ergebnis brauchen Sie einen Service mit einem sehr schnellen Server möglichst nahe bei Ihrem DSL-Provider (möglichst wenige "Hops". Am besten wäre es eigentlich, wenn die DSL-Provider selbst diesen Service anbieten würden.

Außerdem kommt es bei den meisten Anbietern zu starken Abweichungen und Messfehlern, wenn Sie WLAN verwenden. Aber auch sonst muss man sich mit einem ungefähren Ergebnis begnügen, das i.d.R. deutlich unter dem tatsächlich möglichen DSL-Speed Ihres Anschlusses liegt. Am besten sieht man nicht einfach den absoluten Messwert, sondern zieht die Messung für Vergleiche heran. Messen Sie bei mehreren Anbietern zu unterschiedlichen Tageszeiten, evtl mit unterschiedlichen Rechnern und Browsern. Wenn irged möglich, dann verbinden Sie den Testrechner direkt per Lankabel mit dem DSL-Modem und achten Sie darauf, dass nicht noch andere Computer, Spielkonsolen, Telefone u.s.w. am selben Anschluss online sind..

Im folgenden finden Sie eine kleine aber feine Auswahl von DSL-Speedtest-Anbietern:

Ein weiteres Tool zur DSL-Speed-Messung finden Sie unter dsl-speedtest.computerbild.de

Bei Computerbild.de finden Sie auch Tipps und Tools zur Optimierung Ihres Computers - Sprich Überprüfung und Einstellung der Parameter für Ihre Netzwerkkarte, WLAN, Betriebssystem, Anwendungen.


 

Zum Abschluss noch einige Weblinks zum Thema DSL


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