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Meine Internet-Geschichte - oder: "1&1 und ich"

Ein Erfahrungsbericht über BTX, das Internet und unseren langjährigen Internetzugangs- und Webhostingprovider 1&1

Ärger mit dem Provider:

In einer verantwortungsbewussten Gesellschaft gilt eigentlich der Grundsatz, dass man allgemeine Rücksicht aufeinander nimmt. Einige meinen aber, alles tun zu müssen, was man ihnen nicht ganz klar verboten hat. Eltern kennen das vor allem von ihren halbwüchsigen Kindern...

Die Flatrate als Freibrief für Extremdatensauger?

Nun bieten die Provider Flatrates an. Und natürlich wird in der Werbung versprochen, dass man damit unbegrenzt surfen kann - also ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung. Und so steht das dann natürlich auch im Vetrag. Aber eigentlich rechnet der Provider mit ganz normalen Kunden, die im WWW surfen und gelegentlich über das Internet telefonieren oder ein paar Filme von der Online-Videothek abrufen. Ein paar Gigabyte pro Tag können so schon mal zusammenkommen.

Aber es gibt ja Menschen, denen muss man alles ganz genau vorschreiben, sonst herrscht Anarchie. So nutzen einige 'Poweruser' die Flatrate bis aufs äußerste aus und packen Provider wie 1&1 bei ihren eigenen Vertragsklauseln, um sie entweder absichtlich zu schädigen, oder sich selbst den maximalen Vorteil herauszuschlagen. Diese Leute saugen unablässig Daten aus dem Internet und belegen damit Ressourcen, die eigentlich für mindestens 10 'normale' Kunden ausreichen sollten.

Vor allem in der Vergangenheit, als die Datenautobahn noch nicht so gut ausgebaut war, konnte ein solches Verhalten die Datenübertragung der anderen Kunden ganz schön ins stocken bringen. Der Provider musste das Problem beheben. Eine technische Lösung kostete Geld oder/und war nicht immer (sofort) möglich. Also bekamen die 'Poweruser' einen Brief vom Provider, mit der Bitte um etwas Zurückhaltung. Diese fühlten sich jetzt aber als Kunde gemaßregelt und bestanden auf ihrem vertraglich zugesicherten, unbegrenzten Datentransfer. Also blieb dem Provider nichts anderes übrig, als den Vertrag zu kündigen. Ja, unter Einhaltung der im Vertrag geregelten Kündigungsfrist geht auch das!. Jetzt war das Geschrei natürlich groß und in den Foren liest man noch heute über die Ungerechtigkeit und die 'Machenschaften' des jeweiligen Providers...

Natürlich lässt sich prima darüber streiten, ob ein Provider mit der unbegrenzten Nutzung seines Angebotes werben sollte, wenn er unter ein 'paar' Power-Usern zusammenbricht. Natürlich wäre es einfacher, wenn der Provider ein Limit für alle setzt. Aber das würde in der Werbung nicht mehr so gut klingen und die Kunden zur Konkurrenz treiben. Aus Sicht des normalen Kunden wäre das außerdem ungerecht. Nur weil ein paar Leute meinen, sie müssten das letzte Bit aus der Flatrate herauskitzeln, sollen alle anderen Kunden darunter leiden, indem man ihren Traffic begrenzt oder die Flatrate wieder teurer macht, um den technischen Auszubau zu finanzieren.
 

Werbeversprechen


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