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Meine Internet-Geschichte - oder: "1&1 und ich"Ein Erfahrungsbericht über BTX, das Internet und unseren langjährigen Internetzugangs- und Webhostingprovider 1&1
Kleiner Exkurs: Mobiles Internet - Eine Alternative zum DSL-Anschluss?Angesichts der sinkenden Preise und steigenden Datenübertragungsgeschwindigkeiten beim Mobilfunk stellt sich heute die Frage, ob man den Festnetzanschluss überhaupt noch braucht. Inzwischen gibt es ja auch Mobilfunk-Flatrates, über die man nach herzenslust telefonieren oder surfen kann. Ja, die Betonung liegt auf oder. Im Datenübertragungsmodus verbieten die Mobilfunkanbieter nämlich das Übertragungsprotokoll VoIP. Damit wird dem kostenlosen/kostengünstigen Telefonieren via mobiles Internet ein Riegel vorgeschoben. Bislang begründete sich das auf zu schlechte Übertragungsqualität wegen langsamer Übertragungsraten. Aber inzwischen wollen die Mobilfunkanbieter damit wohl eher ihre Telefonietarife schützen. Dabei ist das Blödsinn, denn genau wie im Telefonfestnetz, werden auch im nationalen Mobil-Telefonnetz nur wenige auf VoiP-Dienste wie beispielsweise Skype zurückgreifen, so lange die Zuverlässigkeit und Qualität des normalen Telefonnetzes nicht erreicht werden kann. Jedenfalls ist diese allgemeine VoIP-Blockade schuld daran, dass man entweder in den Produktbeschreibungen oder manchmal auch ganz gut versteckt in der AGB der jeweiligen Mobilfunktanbieter ein mehr oder weniger ausdrückliches VoIP-Verbot findet. Solche Service-Sperren machen es natürlich schwierig, bzw. unmöglich, von einem wirklich vollwertigen DSL-Ersatz bei den Mobilfunkern zu sprechen. Zu den teilweise unverständlichen Einschränkungen bei den Datenfunktarifen kommt außerdem eine technische Hürde. Das mobile Datenübertragungsnetz befindet sich noch im Aufbau, so dass man nicht überall in Deutschland; geschweige denn in Europa mit DSL-ähnlichen Datenübertragungsraten (min. 7200 KBits/s) versorgt wird. Wenn man das VoIP-Verbot aber mal außer acht lässt, dann könnte die
Sehr interessant ist aber der Preis: Mit 10 Euro pro Monat ist man bereits dabei! Dass man dafür keine unbegrenzten Downloads erwarten kann, dürfte jeder wohl einsehen. Wenn man sich auf eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten einlässt, bekommt man sogar den Stick im Wert von 29 Euro geschenkt. Wer keine Mindestvertragslaufzeit haben will, der muss allerdings neben dem Stick auch eine Einrichtunggebühr berappen - macht also zusammen knapp 60 Euro! In Zukunft wird Deutschland sicher vollständig mit mindestens 7200 kBit/s bzw. 14400 kBit/s versorgt sein. In bevorzugten Regionen werden dann sogar 28800 kBit/s möglich sein. Per Gesetz müssen beim Ausbau des mobilen Internets solche Gegenden bevorzugt werden, die derzeit nicht mit ausreichend schnellen DSL-Anschlüssen versorgt werden können. Mit Hilfe der Netzabdeckungskarte von Vodafone können Sie sich darüber informieren, ob Sie schon"dazu gehören" oder vielleicht noch etwas warten müssen. (Erläuterungen zur Netztabdeckungskarte von Vodafone). Wenn die Notebookflat 14400 statt 7200 kBits/s unterstützen soll, dann muss man pro Monat nochmal 10 Euro drauflegen.
Die folgende 1&1 ALL-NET-FLAT hingegen kostet zwar beinahe 40 Euro pro Monat, ist aber absolut kein Ersatz für den DSL-Anschluss, sondern eine Kombination von Telefon- und Daten-Flat. Also eigentlich das richtige für Handynutzer, die unbesorgt (weil FLAT) telefonieren und gelegentlich im Internet Emails checken und nach Infos googeln wollen. Ohne zusätzliche Kosten kann man folgendes durchführen:
Es ist nicht gestattet, einen Computer/Notebook anzuschließen. Und Voice-over-IP gehört natürlich auch nicht zum vertraglich zulässigen Leistungsumfang. Das monatliche Datenvolumen ist auf magere 250 MB beschränkt (bei Überschreitung wird auf 64 kBit/s gedrosselt). Schlussbemerkung zu 1&1 und dem mobilen Internet in Deutschland:Bei 1&1 kann man für weniger als 40 Euro Festgebühr pro Monat mit dem Handy ohne Zeitbeschränkung in alle deutschen Netze telefonieren und im Internet surfen. Damit kann man wohl schon mehr als zufrieden sein. Wer größeres im Internet vor hat und dazu lieber das Notebook oder einen Computer verwenden möchte, der kann monatlich 10 Euro für die Notebookflat anlegen und ist damit beinahe überall in Deutschlan mobil 'online'. Hardcore-Datensauger, Internet-TV-Junkies und Skyper greifen aber derzeit noch besser auf die kabelgebundenen Flatrates ohne Zeit- und Volumenbegrenzung zurück. Die Mobilfunkanbieter werden den VoIP-Boykott sicher nicht ewig halten können. Vorstellbar wäre ein baldiges Machtwort des Europaparlaments, das die 900-Megahertz-Frequenzen ausdrücklich auch zu dem Zweck für Internet-Funk freigegeben hat, damit die Lücken auf der DSL-Netzabdeckungskarte geschlossen werden. Man kann die Kunden dieser DSL-Alternative nicht einfach von Teilen des Internetangebotes ausschließen. Denkbar wäre aber auch, dass 1&1 zusammen mit der Telekom den Anfang macht, um damit das eigene Stück vom Mobilfunkkuchen zu vergrößern. Die anderen Anbieter werden dann natürlich alle nachziehen müssen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass 1&1 irgendwann einen eigenen VoIP-Service ähnlich Skype anbietet. Momentan gibt es ja schon die Software "1&1-Soft-Phone", die den Computer zum Telefon macht. Man kann also per Computer jeden Telefonanschluss erreichen. Und wenn dieser ebenfalls "Softphone" einsetzt, dann geht auch Videotelefonie, genau wie mit Skype, nur nicht weltweit kostenlos. Meine Vision: Die selbstverständliche Verwendung des Laptops als Videotelefon. Und dann die logische Fortsetzung: Einbau dieser Technik in jeden Fernseher, so dass noch vor 2050 jeder normale Bürger zur TV-Fernbedienung greift, wenn er telefonieren möchte. Dabei ist es ganz egal, ob der dann selbstverständliche Internet- und Kommunikationskanal dann per Kabel, terrestrische Antenne oder Sat-Schüssel übertragen wird. Und in wie fern der Unterhaltungskanal - sprich der TV-Empfang dann noch
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